Zuviel SEO, Ranking Adé – Affiliates knüpfen sich den eigenen Strick

Oft habe ich auf diesem Blog schon über Suchmaschinenoptimierung geschrieben und hilfreiche Tipps für Affiliates gesammelt. Allerdings klappt der Spaß nicht bei jedem und manche Projekte gehen durch die Decke, wobei andere gleich auf den ersten Metern versagen. Doch woran liegt das?

Der Anfang ist immer recht einfach gemacht: Man nutzt seinen Kopf, erspinnt irgendeine Nische und setzt neuerdings einen Blog auf. Ja, denn statische Webseiten sind nicht nur verdammt uncool, sondern auch aus SEO-Sicht nicht unbedingt ratsam. Sie lassen sich nicht gleichermaßen mit Inhalten befüllen und vegetieren oftmals bei gleichbleibenden Nutzerzahlen. Tja. Dann eben ein Blog.

Im nächsten Schritt geht es normalerweise an die Texterstellung, das Linkbuilding und jede Menge Kleinigkeiten, um das zarte Business ordentlich auf Kurs zu bringen. Nebenher wird irgendein Artikel über SEO, also Suchmaschinenoptimierung, gelesen und munter drauf los geschrieben.

Ach…, was gibt es nicht alles zu beachten: Suchmaschinenoptimierte Texte, Linktexte, Schlüsselwörter, Backlinks und irgendwie erzählt jeder SEO-Guru etwas anderes. Und wenn dann doch mal ein Gesamtbild steht, kommt von irgendwo ein Lichtlein Pinguin her und haut dem geneigten Webmaster – gelinde gesagt – einfach in die Fresse. Blöd. Denn jetzt war alles umsonst und das Projekt scheint verloren.

Die Anfänge und ersten Fehler

Als ich meine erste Seite ins Netz stellte, hatte ich große Ambitionen und wollte ganz hoch hinaus. Jops. Der Plan schien solide und war recht schnell gefasst: Ich werde reich und von irgendwo wird schon jemand kommen, der gewillt ist, mir sein Geld in die Taschen zu stopfen und weder meine Gerissenheit noch das Kalkül erkennt. Ha!

Anfangs ging das sogar noch recht gut. Man könnte meinen, ich hätte alles richtig gemacht, denn mein Projekt ging wirklich ganz schön ab.

Aber recht schnell folgte auf den anfänglichen Erfolg die traurige Erkenntnis: Das ganze Ding wird mich doch nicht in die Karibik bringen und scheitern. Ich habe lediglich Keywords aneinandergereiht, unzählige Backlinks aufgebaut und hatte somit meine drei Minuten in der Sonne und sogar etwas verdient. Danach folgte ein Penalty, die Besucher blieben weg: Das Aus!

Das Problem ist, dass man in der Anfangszeit so ziemlich jede Information über SEO und Affiliatemarketing gierig aufsaugt und versucht, das Beste daraus zu machen. Allerdings gibt es zwar jede Menge Informationen, aber kaum konkrete Zahlen, die das Genannte in irgendeiner Form anwendbar machen. Ja, klar! Links sind wichtig – Und sonst?

Wie sollte man denn nun Links aufbauen? Welches Verhältnis von Schlüsselwörtern ist optimal und ab wann sollte man überhaupt die ersten Links setzen? Da bringt es auch recht wenig, wenn irgendwer tönt, dass Content King sei. Wenn meine Inhalte kein Mensch liest, habe ich auch nichts gewonnen.

Und so war es auch: Mein kleines Projekt brachte anfangs den ersehnten Reibach und ging nach wenigen Wochen eben diesen runter und landete auf dem harten Boden der Realität. Von Einnahmen war nicht mehr zu sprechen und die einzigen Besucher, die noch kamen, trotteten über Ratgeberportale und schlechte Links auf meine Seiten. Mit Sicherheit waren es zwei Menschen pro Tag und siebenunddreißig Bots. Immerhin!

Von Google abgestraft - Der Penalty

Ein SEO-Fehler kommt selten allein!

Nun ist es allerdings so, dass Misserfolge oftmals von noch mehr Bemühungen gekrönt werden. Man könnte meinen, umso schlechter sich ein Projekt entwickelt, umso größer ist der Ehrgeiz des jeweiligen Webmasters, nochmal alles zu versuchen. Die wenigsten Seitenbetreiber, schon gar nicht, wenn sie davon leben, schießen eine Seite kurzerhand ab. Wenn überhaupt, wird versucht, am Ende nochmals richtig abzusahnen.

Und genau diesen Fehler habe ich auch gemacht: Anstatt das Ganze ruhen zu lassen oder neu zu beginnen – Vielleicht mit einer neuen Domain oder einer überarbeiteten Version des Angebots – verlor ich mich in sinnlosen Details, setzte noch mehr Backlinks und kaufte sogar Verweise ein, um dem Projekt den letzten Stoß zu geben.

Immer davon ausgehend, dass dieser oder jener SEO-Trick mit Sicherheit funktionieren würde, habe ich genau das Falsche gemacht, als ich versuchte, den Karren aus dem Affiliate-Dreck zu ziehen. Der Erfolg war eher zweifelhaft und brachte nicht das gewünschte, sondern gar kein Ergebnis.

Letzten Endes habe ich mein erstes Projekt nicht nur in den Sand gesetzt, sondern es gewissermaßen suchmaschinenüberoptimiert. Und das ist, jedenfalls im Gegensatz zum optimalen Mittelweg, wirklich ganz schön einfach. Deshalb macht auch jeder die gleichen Anfängerfehler.

Suchmaschinen’über’optimierung

Prinzipiell ist Google jeglichen SEO-Maßnahmen nicht abgeneigt. Nein! Sie werden sogar befürwortet, da sie dem Suchmaschinentitan letzten Endes die Arbeit enorm erleichtern: Wer eine saubere Seite präsentiert, kann sich darüber freuen, dass Bots, Crawler und Co, die das Internet durchforsten, das Machwerk schneller indexieren und korrekt verwerten.

Denn natürlich ist Google daran interessiert, dass die Suchergebnisse passen, die gefundenen Seiten thematisch korrekt eingebunden werden und idealerweise arbeiten Webmaster diesbezüglich mit Google zusammen. Das ist auch gar kein Problem und wird von Google sogar forciert.

Langläufig spricht man in diesem Zusammenhang wahrscheinlich von WhiteHat-SEO, also von Maßnahmen, die nicht gegen die Richtlinien von Suchmaschinen verstoßen. Das ist ausdrücklich erlaubt und sinnvoll!

Nun gibt es allerdings Mittel und Wege, genau diese Regeln zu brechen, um sich selbst Vorteile gegenüber den lieben Mitbewerbern zu verschaffen. Das ist ganz normal, denn letzten Endes spielen alle das selbe Spiel und versuchen, sich gegenseitig auszubooten. Gerade die besten Nischen im Internet sind gewissermaßen ein Haifischbecken und heiß umkämpft. Aber das ist klar, denn hier locken enorme Gewinne.

Doch müssen wir nicht einmal in die Trickkiste greifen und hinterhältige Strategien anwenden, um von Google auf den Deckel zu kriegen. Nein. Allein das Übertreiben, Überspitzen und ausreizen der erlaubten Methoden, kann zur Abstrafung führen und für ein kleines Affiliate-Projekt das Aus bedeuten.

Zuviel des Guten: SEO kann auch schaden!

Beispiele für Suchmaschinen’über’optimierung

Keywordstuffing: Schlüsselwörter sind wichtig, um Google zu zeigen, worum es in einem Text geht. Wer allerdings Texte verfasst, die klingen wie Wenn hinter Fliegen Fliegen fliegen, fliegen Fliegen Fliegen hinterher, muss sich nicht wundern, wenn er nicht zum gewünschten Kewyword rankt.

  • Mein Tipp: Miracel Whip Das Google Keyword Tool liefert uns jede Menge ähnliche Anfragen und Synonyme zu Begriffen. Lieber diese nutzen, denn Google checkt dennoch, worum es geht. In den Webmaster Tools wird uns sogar angezeigt, wie viele Synonyme wir verwenden.

Ähnliche Inhalte: Es ist ganz normal. Wenn ich einen Blog über Holzeisenbahnen führe, können mir mitunter die Themen ausgehen. Irgendwann habe ich alles gesagt und das Thema ist erschöpft. Häufige Artikel, die eigentlich den gleichen Inhalt haben und lediglich andere, aber ähnliche Schlüsselbegriffe abdecken sollen, sind allerdings ebenfalls auffällig.

  • Mein Tipp: Das Thema entweder erweitern oder einfach Produkte direkt vorstellen respektive vergleichen. Das schafft ungemeine Contentfülle, die nicht nur einzigartig, sondern ebenso positiv bewertet wird. Nicht drei Mal den gleichen Artikel verfassen!

Backlinks: Hier scheiden sich die Geister und seit den letzten Updates weiß wohl kaum einer mehr, was nun wirklich sinnvoll ist. Dennoch machen viele den Fehler, das eigentliche Keyword zu häufig zu wählen und somit auffällig zu werden. Verdächtig ist es außerdem, wenn jeder zweite Link das wichtigste Keyword enthält und ich denke, dass Relevanz ein viel wichtigeres Kriterium ist

  • Mein Tipp:Linktexte variieren und dabei dennoch das Thema verfolgen. Nehmen wir als Beispiel diesen Blog, auch wenn ich für diesen prinzipiell keine Links aufbaue und nehmen an, wir wollen Links zum Wort ‚Blog‘ setzen.
    • Branding: Jonas Geldschläger, Geldschläger, Jonas, Existenz im Netz, URL
    • Keyword: BLOG über XY, BLOG-Portal, Gründer-BLOG, BLOG-Tipps,Keyword-URL, BLOG
    • Natürlich: hier, dort, ganze Sätze

Zu krasse Titel: Wer ein Affiliate-Projekt betreibt, möchte, dass Menschen über Google auf den eigenen Link klicken. Allerdings ist man dabei auf rund 160 Zeichen beschränkt und deshalb neigen viele dazu, diese mit Keyword vollzustopfen. Das ist allerdings Quatsch und auch vollkommen unnötig.

  • Mein Tipp: Das Keyword im Titel verwenden und an der ersten Stelle der Description/Beschreibung und danach auf Synonyme oder eben auch Füllwörter ausweichen. Das reicht vollkommen aus. Ich möchte an dieser Stelle die Beschreibung für mein erfolgreiches Nischenprojekt anfügen.
Keywords im Titel mit Bedacht wählen!

Nicht zu starke Titel auswählen!

Seltsame Linkquellen: Wenn alle Links, die auf unser kleines Affiliate-Projekt verweisen, von seltsamen Quellen stammen, sieht das nicht nur recht dürftig aus, sondern spricht eben nicht für inhaltliche Qualität. Beispielsweise Webkataloge, Verzeichnisse, Bookmarking-Dienste und Co. Das fällt natürlich auch Google auf.

  • Mein Tipp: Versuchen, Links in Gastartikeln unterzubringen oder auch über Blogparaden und Co zu Backlinks zu kommen. Allerdings würde ich diesen Aspekt nicht zu hoch bewerten, sondern einfach ganz normal, aber eben nicht spammig weitermachen. Was ich nicht raten würde: Links bewusst abzubauen, die einmal gesetzt wurden. Mehr: 23 Tipps für hochwertige Backlinks!

Interne Verlinkung: Es macht Sinn, die einzelnen Artikel eines Blogs untereinander zu vernetzen. Natürlich. Das bringt nicht nur unseren Lesern etwas, sondern hilft auch Suchmaschinen, die Thematik eines Beitrag besser kategorisieren zu können. Allerdings ist es wenig hilfreich, automatisierte Plugins zu verwenden, die es maßlos übertreiben und nahezu jedes Wort mit einem zielgerichteten Inhalt verbinden.

  • Mein Tipp: Lieber ein einzelnes Keyword gesondert nutzen. Beispielsweise „Blog“ und damit immer auf eine Zielseite XY verweisen. Ansonsten manuell und händisch auf die eigenen Inhalte verlinken und dabei nur relevante und sinnvolle Beiträge verwenden. Es bringt auch gar nichts, wenn hunderte interne Links gesetzt werden. Weder Google, noch den Käufern, noch den Lesern.

Weniger SEO, mehr verkaufen!

Nun ist es allerdings nicht so, dass wir den ganzen Quatsch einfach vergessen könnten. Nein, dafür ist er einfach zu wichtig. Denn wenn wir das alles ignorieren, können wir zwar hoffen, dass Google irgendwann peilt, worum es auf unseren Seiten geht, aber das kann nicht die Grundvoraussetzung für den Erfolg bilden.

Ich denke, dass es sinnvoll ist, die Zeit, die man für sinnlose Suchmaschinenüberoptimierung benötigt, in qualitative, hochwertige und vor allem einzigartige Inhalte zu stecken. Das bringt nicht nur zufriedene Käufer, sondern eben auch bessere Rankingpositionen. Jedenfalls auf lange Sicht.

Natürlich sollten wir SEO-Maßnahmen auch im Affiliate-Marketing nicht vergessen, aber viele der herkömmlichen Methoden, um über Nacht einen enormen Besucher-Boost zu generieren, haben ausgedient und Google wird immer besser darin, Qualität von Quark zu unterscheiden. Hmm. Quark. Lecker :-)


Ich bin außerdem sehr an deiner Meinung zum Thema interessiert. Welche Erfahrungen hast Du diesbezüglich sammeln können. Neigst Du auch dazu, Deine Projekte ein wenig zu stark zu optimieren? Geht das überhaupt? Und Welche Auswirkungen hat zuviel SEO auf den Erfolg im Affiliate-Marketing?

8 Meinungen

  1. Dani Schenker08-24-2012

    Schöner Beitrag, tolle Tipps.

    Wobei das Fazit natürlich aussieht, wie direkt aus Matt Cutts‘ Mund :)
    Und während die Taktiken ja für Blogger wahrscheinlich ganz gut funktionieren, für die Affiliates sieht es wahrscheinlich schon ein wenig anders aus. Denn kein Mensch verlinkt freiwillig auf eine Affiliateseite, selbst wenn die Inhalte gut sind… Oder irre ich mich da?

  2. Hey Daniel!

    Nun…, ich denke, dass das sehr stark von der Aufmachung abhängt und ebenfalls von der thematischen Ausrichtung. Kein Mensch verlinkt auf eine Affiliate-Seite, wenn dieser Mensch weiß, dass es eine Affiliate-Seite ist und Backlinks gut für ein solides Ranking sind. Aber das trifft auf die wenigsten zu.

    Hast Du noch nie auf MediaMarkt, Amazon oder einen anderen Shop verwiesen, einfach nur, weil Du das Angebot interessant fandest? Ich schon…, auch privat :-)

    beste Grüße

  3. Dani Schenker08-27-2012

    Hallo Jonas,
    Klar, aber Amazon ist ja keine Affiliateseite 😉

    Bei der Affiliateseite ist doch das Problem, dass es einfach eine Seite zwischen dem Nutzer und dem Produkt ist.
    Will heissen, wenn ich auf meinem privaten Blog ein Produkt empfehlen möchte (ganz ehrlich und ohne Affiliatelink), dann verlinke ich das Produkt. Und nicht eine Affiliateseite.
    Oder nicht?

  4. Nun. Ich bin dabei geteilter Meinung, da ich denke, dass eine Affiliateseite lediglich dann erfolgreich sein kann, wenn sie Content bietet, der sie über den Status einer simplen Affiliatenummer hebt, wie ich das meine, habe ich im Folgenden ganz, ganz ausführlich beschrieben und dann, ja, dann wird ein Projekt auch verlinkt – Affiliate hin oder her.

    Hier der Link: http://geld-im-netz.de/2012/05/10/affiliate-marketing-mit-mehrwert/

    So jedenfalls meine Erfahrung. Betreibst Du für jedes Projekt aktiven Linkaufbau oder läuft es mitunter von allein? Gerade Ratgeberportale, wo Nutzer tumb Links droppen, klappen super, aber eben auch kleinere Blogger verweisen häufig freiwillig auf meine Projekt.

    beste Grüße

  5. Dani Schenker08-28-2012

    Hallo Jonas,
    Danke für den Hinweis auf den Artikel. Habe ich sofort gelesen.
    Deine Zahlen sprechen dort natürlich absolut für dich. Und ich bin sicher, dass deine Taktik aufgeht.

    Wie auch immer. Viele Leute werden wahrscheinlich eine solche Seite dann einfach nicht mehr als Affiliateseite in dem Sinne bezeichnen. Und damit ist man wieder gleich weit, wie auch schon vor den Google Updates. Nämlich, wenn man Links automatisch bekommen möchte, muss man etwas bieten.

  6. Christian08-28-2012

    Den ersten SEO Fehler die ich auf deiner Seite finden kann, sind die Adsense Anzeigen oberhalb des Artikels.

    Diese fließen ebenfalls in das Ranking ein:
    http://www.couchcat.de/4313/adsense-optimierung-nach-den-google-algorithmus-aenderungen/

  7. Wie Du richtig anmerkst, hat Google angekündigt, Anzeigen „above the fold“ zu ahnden, darüber habe ich lang und breit geschrieben, weiterhin ging daraus hervor, dass lediglich 1% aller Seiten und Blogs betroffen seien, wobei sich der werte Herr Cutts im Konjunktiv verlor.

    Above the fold meint in diesem Zusammenhang, dass Inhalte nicht sichtbar sind und Werbung das Einzige ist, was ein Nutzer sieht, bevor er nach unten scrollt. Der Einbau auf dieser Seite hat also keinerlei Auswirkungen auf das Ranking, jedenfalls konnte ich das noch nicht beobachten. Schon mal auf spiegelonline und Co gewesen?

  8. Oh…, habe das mal eben überprüft.

    Eine Seite von Spiegel angeschaut und das Ranking mit den Mitbewerbern verglichen. Die Spiegelseite rank zu den einschlägigen Suchbegriffen bessern. Ich habe mal einen Screenshot gemacht und Content von Werbung getrennt.

    Content mau, Werbung en masse abvove the fold – Spiegel.de [Screenshot]

    Ich denke, man sollte Dinge ausprobieren und nicht irgendwelchen Artikeln Glauben schenken. Mag sein, dass es sich bei Tanja so verhält, mitunter liegt es aber auch an anderen Dingen. Denke ich beispielsweise an crazygirl lag es wohl einfach am breiten Themenspektrum. Adsense habe ich auf vielen Projekten in dieser Form eingebunden und bisher hat sich das nicht negativ ausgewirkt.

    Viel spannender ist doch die Frage, inwiefern Google daran interessiert ist, Seiten mit optimalem Adsense-Einbau im Ranking nach unten durchzureichen 😉

    beste Grüße