Den Blog bekannt machen: Die Zielgruppe finden und definieren!

Zielgruppen finden, definieren und bestimmen ist manchmal gar nicht leicht. Denn das Internet ist ganz schön groß, nahezu gewaltig und monströs.

Hier springt ein jeder von links nach rechts und fast alle Schichten, Menschen, Berufs- und Altergruppen tummeln sich im virtuellen Raum.

Geld verdienen im Internet funktioniert aber nur dann, wenn einem klar ist, dass nicht jeder für das eigene Thema oder Produkt brennt.

Deshalb muss meistens genau geschaut werden, welche Menschen das eigene Produkt, ob nun Bloginhalt oder Turnschuhe, brauchen oder überhaupt in Erwägung ziehen, es zu benutzen.

Es macht wenig Sinn, einen Blog für den Business-Bereich mit einem Hello-Kitty-Artwork zu schmücken oder den studentischen Turnschuh in einem Design zu entwerfen, das eher berufstätige Frauen anspricht.

Viele Faktoren müssen also bedacht werden, um die eigene Zielgruppe auszuloten.

Wer sich dabei aber keine Marketing-Agentur leisten kann oder will und gern selbständig Hand anlegt, findet in diesem Artikel die wichtigsten Dinge, um die eigene Zielgruppe zu bestimmen, zu erkennen und mit ihr letzten Endes Geld im Internet oder im normalen Berufsalltag zu verdienen.

Die eigene Zielgruppe finden und definieren – Einleitung

Eigene Artikel gezielt nach vorne bringen!Ich habe vor langer Zeit gelesen, dass am Vormittag des Wahlsonntags immer die CDU vorne liegt.

Egal, was die Hochrechnungen im Nachhinein bekunden, welche Spitzenkandidaten sich in der Parteienlandschaft bewegen oder welche Dinge dabei noch zu beachten sind.

Kurzum: am Wahlsonntag steht es anfangs immer besser um die CDU also am Nachmittag.

Das liegt einfach daran, so die Erläuterung, dass die unterschiedlichen Parteien natürlich jeweils ein anderes Klientel ansprechen und Wähler der SPD einfach später aufstehen und sich zum Wahlbüro schleppen, jedenfalls bestätigen das bisherige Erhebungen.

Ob das nun stimmt oder einfach nur eine Anekdote bleibt, ist nebensächlich, denn es beschreibt genau das Phänomen ‚Zielgruppe‘. Soll also heißen, dass unterschiedliche Menschen, ob nun aufgrund ihrer Herkunft, Religion, ihres Einkommens oder ihrer Parteizugehörigkeit ;), andere Dinge in den Vordergrund setzen und ihren Tag anders leben. Das ist natürlich und spiegelt letzten Endes einfach die Vielfalt wider.

Per Definition ist eine Zielgruppe also:

Eine bestimmte Menge von Marktteilnehmern, die auf kommunikationspolitische Maßnahmen homogener reagieren als der gesamte Markt. Eine Zielgruppe finden heißt also, dass eine Gruppe im Feld Verbraucher, Meinungsführer oder Großhändler ausgemacht wird.

Wer nun aber im Internet Geld verdienen will oder das eigene Produkt an die richtige Person bringen möchte, muss also wissen, welches Klientel auf die eigene Marke und den eigenen Blog anspringen soll. Dafür ist es wichtig, die eigene oder die gewünschte Zielgruppe definieren zu können und das Eigene darauf abzustimmen oder eben nach anderen Interessenten zu suchen.

Im Folgenden möchte ich nun ein paar Möglichkeiten zeigen, wie die eigene Zielgruppe definiert und bestimmt werden kann und erklären, was das für den eigenen Erfolg ausmacht. Also, definieren wir unsere Zielgruppe.

Die eigene Zielgruppe finden und definieren – Brainstorming

Bevor man aufwendige Prozesse einleitet, Marktforschung betreibt oder irgendwelchen Agenturen Geld für das Ausloten der Zielgruppe gibt, kann man ganz einfach mit folgenden Fragen einen Anfang machen. Dafür einfach Zettel und Stift greifen, idealerweise noch ein paar farbliche Abstufungen dabei und schon kann das Brainstorming zur Zielgruppen-Findung beginnen.

Stellen wir uns doch einfach diese Fragen:

  • Wer braucht mein Produkt/Blog?
  • Wie ist das ungefähre Einkommen dieser Menschen?
  • Wie sieht das soziale Umfeld aus, woher kommen die Kunden?
  • Kenne ich denn selbst solche Menschen?
  • Warum nutzen Menschen dieses Produkt/Blog oder diese Dienstleistung…
  • …und nach welchen Kriterien kaufen oder wählen sie es?
    • ‚Ich will der Erste sein!‘
    • Herdentrieb: ‚Ich will es, weil ein anderer es hat!‘
    • ‚Ich schlage zu, wenn es günstig ist!‘
    • […] erweiterbar.
  • Welchen sprachlichen Hintergrund haben diese Kunden?
  • Wie alt sind diese Menschen?

Diese Fragen helfen enorm, die Zielgruppe tatsächlich und schon vorab einzugrenzen. Manche dieser Fragen können vielleicht nicht von Dir beantwortet werden. Dann lohnt es sich oft, einfach im Bekanntenkreis zu fragen oder eben die Zielgruppe direkt anzusprechen. Diese ausstehenden Fragen stelle ich also denjenigen, die mir bisher beim Überlegen eingefallen sind. Also die, die wir schon grundlegend eingrenzen oder skizzieren konnten.

Die Zielgruppe finden, definieren und eingrenzen – Das nähere Umfeld

Beispiel der Zielgruppe

Beispielgrafik zur Zielgruppe

Jetzt schultern wir diese anfänglichen und recht rudimentären Skizzen und machen uns auf die Suche nach potentiellen Kandidaten. Ich bevorzuge anfangs einfach meinen Freundes- oder Bekanntenkreis und wenn ich wirklich noch ein wenig über den Tellerrand blicken will, hole ich auch noch die liebe Verwandtschaft mit ins Boot. Und plötzlich macht es ‚Peng!‘

Viele Antworten laufen nämlich in eine Richtung, die wir gar nicht vorherbestimmt hätten. Von ‚Hä?‘, über ‚Wozu soll ich das bitte haben‘ zu ‚Ne, das ist schweineteuer!‘, kann so ziemlich alles kommen. Aber bloß nicht abschrecken lassen, sondern einfach eine Sammlung der Antworten bilden und aufschreiben.

Und bloß nicht gleich entmutigen lassen, denn oftmals bringt auch Negatives den Ball ins Rollen. Beispielsweise habe ich damals meine Großeltern darüber informiert, dass ich nun mit dem Bloggen Geld im Internet verdienen werde.

Dabei habe ich ausgeführt, dass es um Suchmaschinenoptimierung, Analysen und WordPress-Fragen ginge und galt für eine lange Zeit bei meiner Verwandtschaft als arbeitslos.

Hey, ich hatte es vollbracht. Mit Fachbegriffen die potentielle Zielgruppe ausgehebelt und professionell an dieser vorbeigeredet.

Worauf es jetzt aber ankommt, ist, dass wir ein paar, vielleicht jede Menge Antworten haben, um unsere Zielgruppe definieren zu können. Dabei sollte man jedoch nie den Blick verlieren. Ich denke oft über das Bloggen und Geld verdienen im Internet nach und habe dementsprechend meine Sprache verändert.

Wenn ich aber beispielsweise an diesem WordPress-Blog arbeite, muss ich mir darüber im Klaren sein, dass ich versuchen will, hier die Grundsätze zum Thema ‚Geld verdienen im Internet‘ zu erklären und keinem geholfen ist, wenn ich willkürlich Fachbegriffe aneinanderreihe.

Die Zielgruppe finden, definieren und eingrenzen – Die Mitbewerber

Der nächste Schritt, der hilfreich ist, um die eigene Zielgruppe finden und definieren zu können, ist der Blick auf die Mitbewerber. Natürlich kann es vorkommen, dass ich das neue, einzigartige Produkt entwickel und deshalb überhaupt keine Konkurrenz vorhanden ist. Das ist aber selten so, jedenfalls dann nicht, wenn wir uns auf rudimentäre Punkte besinnen.

Biete ich einen Blog zum Thema ‚Geld verdienen im Internet‘ an und möchte dabei die Zielgruppe 50+ ansprechen, muss ich nicht unbedingt in der Bloggosphäre nach Impulsen suchen, sondern kann einfach auf das sekundäre Ziel 50+ schauen. Und ja, natürlich gibt es irgendwo auf der Welt ein Produkt, das zumindest einen meiner vielen, vielen Unterpunkte ebenso verfolgt.

Genauer wird es allerdings, wenn ich mehrere Mitbewerber habe. Das ist zwar nicht förderlich für meine Vermarktung, aber immerhin sinnvoll, um die Zielgruppe finden und definieren zu können. Gehen wir einfach davon aus, dass wir nun ein paar Konkurrenten gefunden haben und schauen uns an, wie sie es machen. Dabei kann auf vieles Wert gelegt werden, um die eigene Zielgruppe zu finden.

  • Welcher Sprache bedienen sich die Mitbewerber (Nicht Spanisch und Co, sondern Ausdruck)?
  • Welche Farben wählen sie?
  • Wie erlangen sie die Aufmerksamkeit der Zielgruppe?

Wichtig ist natürlich hierbei, dass ich von wirklichen Mitbewerbern ausgehe. Es geht nicht darum, irgendein Blog zum Thema ‚Geld verdienen im Internet‘ auszumachen, sondern darum, einen erfolgreichen zu finden. Sonst kann ich daraus nichts über meine eigene Zielgruppe lernen und auch nicht meine Zielgruppe definieren.

Die Zielgruppe finden und definieren –  Daten vergleichen.

Jetzt haben wir schon viele grundlegende Dinge erledigt, um unsere Zielgruppe zu bestimmen.

Gut! Nun müssen wir diese ganzen Daten aber in jedem Fall noch auswerten, um wirkliche unsere Zielgruppe definieren zu können.

Anfangs habe ich einen potentiellen Fragebogen vorgegeben und diesen können wir jetzt haargenau beantworten. Wir haben uns erste Gedanken zur Zielgruppe gemacht, die potentielle Zielgruppe selbst befragt und bei den Mitbewerbern um die eigene Zielgruppe vorbeigeschaut.

Das alles müsste ein guter Start sein und hilft ungemein, die eigene Zielgruppe zu finden, sie zu definieren und einen Blog oder ein Produkt ganz nach diesen Bedürfnissen zu entwerfen und somit letzten Endes wirklich Geld im Internet verdienen zu können.

2 Meinungen

  1. Kevin Zalokar10-12-2011

    Sehr informativer Artikel. Kann Dir wirklich nur zu stimmen, gerade für Einsteiger ist es sehr ausführlilch und professionell erklärt. Ich werde Deinen Beitrag auf jeden Fall weiterempfehlen.

  2. Jonas G.10-16-2011

    Schön, dass Dir der Beitrag zum Thema ‚Zielgruppe finden und definieren‘ gefallen hat. Denke, dass es sehr wichtig ist, zu wissen, für wen man schreibt und auf was man sich einlässt :)

    Grüße
    Jonas