WordPress: Wie ändere ich die Smilies in meinem Blog?

Gestern wurde ich in einem Kommentar gefragt, wie man eigentlich die Smileys im eigenen WordPress-Blog ändert. Danke für diese kleine Artikel-Anregung.

Da das nicht kompliziert und lediglich eine Sache von wenigen Sekunden ist, möchte ich das schnell einschieben und einmal an dieser Stelle erklären.

Denn eigene Smileys sind nicht nur eine nette Spielerei, sondern können auch den Wiedererkennungswert des Blogs steigern.

Zwar ist es nicht notwendig, doch die kleinen, gelben Ungeheuer, die standardmäßig angezeigt werden, sind eben nicht Jedermanns Sache und beißen sich regelrecht mit manchen Hintergründen 😛

Also, werfen wir einen Blick auf unsere WordPress-Installation und tauschen die Smilies im Blog aus…

Die Smileys unter WordPress ändern – So geht’s

Wie ändere ich die Smilies unter WP?Um die Smileys auszutauschen, suchen wir unsere WordPress-Installation auf. Dafür nutzen wir die FTP-Software unserer Wahl und machen den Ordner wp-includes ausfindig.

Wer damit nichts anfangen kann, schaut einfach in meinem Artikel zur WordPress-Installation, denn dort habe ich diese Schritte ausführlich beschrieben.

Im Ordner wp-includes liegt das Verzeichnis images, in dem auch schon der Ordner smilies auf uns wartet. Dort finden wir alle Bilder, die für die Ausgabe und Darstellung der Smiley-Icons verantwortlich sind.

Das WordPress-Verzeichnis smilies

Diese können wir nun nach Belieben austauschen. Natürlich einzeln, aber auch im Ganzen. So wie wir es eben für unseren Blog haben möchten.

Die Smilies unter WordPress ändern – Tipps

Nun haben wir zwar den entsprechenden Ordner gefunden, aber immer noch keine Smilies. Dafür einfach mal Google befragen und nach lizenzfreien Bildern Ausschau halten.

Ich, beispielsweise, nutze das kostenlose Icon-Set von Ralf Bohnert, aber natürlich können wir auch selbst Hand anlegen. Dafür braucht es keinen Meistergrad in Design.

Wichtig ist dabei, dass die eigenen Smilies irgendwo in der Größenordnung 10×10 px und 15×15 px (Standardgröße) abgespeichert werden. Alles andere reißt meistens die Abstände im eigenen Blog auseinander. Aber da muss man einfach ein wenig experimentieren.

Hierbei ist also lediglich unsere Fantasie gefragt und die optische Spielerei ist perfekt. Zwar ist das nicht notwendig, aber manchmal sind solche Kleinigkeiten ja spannender, als die richtigen Aufgaben :)

Außerdem macht es natürlich Sinn, die Dateinamen beizubehalten, denn so kann einfach „drüber kopiert“ werden.

Das war es auch schon, die WordPress-Smilies sollten nun ausgetauscht sein und Ihr habt innerhalb weniger Sekunden dem eigenen Blog einen kleinen Neuanstrich gegönnt. Hui!