Ähnliche Artikel unter Blog-Beiträgen: WordPress-Plugin YARPP

Das Logo der WordPress-CommunityIm Laufe der Zeit, wird ein Blog immer, immer größer und viele ausgezeichnete und lesenswerte Artikel wandern ins Archiv. Dort werden sie zwar immer noch über Google und Co entdeckt, aber gerade für neue Leser sind sie so meistens nicht mehr zu finden.

So kann man einerseits Sneeze-Pages erstellen, um die interne Verlinkung im eigenen Blog zu fördern, Kategorien und Schlagwörter verteilen und natürlich die beliebtesten Artikel in der Sidebar hervorheben.

Auf der anderen Seite bietet es sich aber häufig an, unter einem Blog-Beitrag noch andere, artverwandte und ähnliche Texte anzeigen zu lassen.

Diese Verweise sind nicht nur förderlich für eine saubere interne Verlinkung, sondern bieten neuen Blog-Lesern auch einen zusätzlichen Mehrwert, um weitere spannende Artikel zu einem Thema aufzuspüren.

Die interne Verlinkung im Blog steigern

Stellen wir uns vor, ich käme auf diesen Blog, weil ich Geld im Internet verdienen möchte und lande auf einem zufälligen Artikel aus dem Bereich des Online-Marketings. Vielleicht kann dieser zwar einige Tipps und Tricks für mich bereithalten, um meine eigenen Blogeinnahmen zu steigern, aber ich werde alle anderen hilfreichen Artikel, die vielleicht noch mehr Potential haben, gar nicht finden.

Ich verwende dafür das Plugin YARPP (Yet Another Related Post Plugin), welches es mir ermöglicht, unter meinen Blog-Beiträgen ähnliche Artikel darzustellen. Doch werfen wir zuerst einen Blick auf die Möglichkeiten und Optionen, die uns das Plugin bietet, bevor wir uns mit der Installation und den möglichen Einstellungen befassen.

Was kann das WordPress-Plugin YARPP

  • Das Plugin ermittelt aufgrund eines Algorithmus passende Beiträge. Dieser Überprüft Kategorien, Tags, Content und Beitragstitel für ein relativ gutes Ergebnis. Dabei wählen wir eine „Relevanzmarke“ und YARPP wirft und alle Beiträge aus, die über diesem Werte liegen.
  • Das Plugin arbeitet zuverlässig unter allen aktuellen WordPress-Installation (laut Entwickler).
  • Die „related posts“ oder auch „ähnlichen Artikel“ werden bei Besuchen gecached, was zu einer Performance-Steigerung der eigenen Seite führt.
  • Optionale Darstellung der ähnlichen Beiträge im RSS-Feed einer Seite möglich.
  • Viele Einstellungsmöglichkeiten, die eine große Flexibilität zulassen.
  • Und natürlich steigert es den Komfort und ist sinnvoll für die interne Verlinkung im Blog.

Die Installation des WordPress-Plugins YARPP

Das Plugin lässt sich ganz bequem über die Plugin-Suche des eigenen Dashboards installieren. Dafür nutzen wir einfach über den Unterpunkt „Plugins“ das Suchfeld zum Installieren, suchen einfach nach YARPP und wählen den ersten Beitrag, den uns die Maske auswirft.

Das WordPress-Plugin Yarpp installierenNach der erfolgreichen Installation, wird es regulär unter Einstellungen gelistet (Related Posts [YARPP]). Trotzdem gibt es für uns noch allerhand zu erledigen, um das Ganze sinnvoll und individuell zu konfigurieren.

Die Einstellungsmöglichkeiten des WP-Plugins YARPP

Das WP-Plugin YARPP bietet zahlreiche Einstellungen

Dies ist der erste Teil von vielfältigen Optionen, die uns YARPP bietet. Dabei erschließt sich der Großteil natürlich von selbst. Dennoch habe ich ein paar Änderungen in den Standard-Einstellungen gemacht. Einerseits wollte ich nicht, dass Seiten mit Artikeln gemeinsam ausgegeben werden, weil ich denke, dass das in einem Blog wenig Sinn macht.

Außerdem habe ich den Haken im zweiten Kästchen entfernt, da es natürlich für die interne Verlinkung wenig Sinn macht, nur die Vergangenheit abzubilden. Gehen wir davon aus, dass ich gestern einen ausführlichen Artikel zum Thema Geld verdienen im Internet verfasst habe und in ein paar Wochen einen weiteren zum gleichen Oberbegriff verfasse.

Besucher, die auf dem ersten Artikel durch eine Suchmaschine gelandet sind, würden den zweiten gar nicht sehen.

Außerdem ist es natürlich nach einer erstmaligen Installation von YARPP eher schlecht, wenn aus den alten Posts heraus kaum eine Verlinkung auf neuer Beiträge erfolgt.

Zusätzlich habe ich die Relevanz nach ganz unten reguliert und den tiefstmöglichen Wert eingestellt und zwar „1“. Die Begründung liegt hierbei gewissermaßen auf der Hand. Was bringt es mir für eine interne Verlinkung, wenn nur Artikel gelistet werden, die wie die faust aufs Auge passen?

Natürlich bedeuten passende Beiträge für einen Besucher einen erhöhten Komfort, aber YARPP sortiert bei der entsprechenden Einstellung eh chronologisch. Passende Artikel stehen oben und somit halte ich es für sinnvoll, auch weniger passende Anzuzeigen, wenn der Algorithmus nichts vergleichbares aufspürt.

Exzerpt, Darstellung und die maximale Anzahl von Beiträgen

Das WP-Plugin bietet uns noch mehr Einstellungsmöglichkeiten

Als erstes müssen wir uns entscheiden, ob wir den Ablauf automatisieren wollen oder eben nicht. Wer das nicht möchte, entfernt den Haken (wie auf dem Bild) und muss ähnliche Beiträge an der gewünschten Stelle im Quellcode per Hand einflechtent. Dafür gibt es fortan drei mögliche Codeschnipsel, die selbsterklärend sind.

  • related_posts(), related_entries(), related_pages()

Wie viele relevante Ergbenisse allerdings ausgeworfen werden sollen, ist natürlich Geschmackssache und hängt ebenso stark vom Layout ab. Ich habe mich für fünf ähnliche Artikel entschieden und gleichzeitig festgelegt, dass ein Textausschnitt von 29 Wörtern ausgeworfen werden soll. Parallel dazu habe ich via float:left ein Adsense-Banner über die gesamte Länge ausgegeben, welches eine recht gute Klickrate aufweist.

Ich glaube jedoch, dass sich alle anderen Details, die sich hauptsächlich mit der Oberflächen-Darstellung befassen, von selbst erklären und möchte an dieser Stelle nur noch auf die Möglichkeit verweisen, für YARPP ein eigenes Template zu gestalten.

Dafür gibt es im Netz aber schon recht anschauliche und einfache Erklärungen, auf die ich an dieser Stelle lediglich verweisen möchte.

  1. Template-Erstellung – Thumbnail ausgeben
  2. Erstellung eines Templates bei bohncore
  3. Anpassung des YARPP-Templates

Die interne Verlinkung – WordPress-Plugin YARPP

Im Großen und ganzen bin ich sehr zufrieden mit der Funktionsweise des vorgestellten WP-Plugins und konnte in den letzten Monaten keine Fehler ausmachen. Insgesamt habe ich so eine sehr gute interne Verlinkung geschaffen und kann meinen Besuchern in jedem Fall einen Mehrwert bieten, indem ich anzeige, was sie eben noch interessieren könnte.

Ich empfehle YARPP und hoffe, dass es auch bei Euch zu mehr Seitenimpressionen führt und den Traffic stärker auf dem eigenen Blog bündelt und vielleicht dadurch auch die Blogeinnahmen steigert.

Denn natürlich hat eine interne Verlinkung nicht nur etwas mit Komfort und Usability zu tun, sondern generiert auch mehr Klicks.

Und es ist, wie es ist: Mehr Traffic, mehr Klicks, mehr Geld im Internet verdienen!

1 Meinung

  1. Steffen11-10-2011

    Ich bin eben das erste mal auf die Seite gekommen. Gefaellt mir ziemlich gut.