WordPress-Blog installieren – In 5 Schritten zum eigenen Blog

Das Logo der WordPress-CommunityWordPress installieren, mit dem eigenen Blog Geld verdienen, einfach loslegen und in die Tasten hauen, denn es wird schon alles irgendwie klappen. Besucher kommen ja eh mit der Zeit von allein und der Rest renkt sich auch irgendwie ein.

Mal abgesehen davon, dass diese Annahmen irrig sind und viele Details geplant und überprüft werden müssen, wissen viele mit der Installation von WordPress selbst noch gar nichts anzufangen.

Doch am Anfang steht eben genau dieser Schritt: WordPress installieren und konfigurieren, um die ersten Gehversuche in der weiten Bloglandschaft unternehmen zu können.

Deshalb möchte ich heute einen kleinen Ausflug zu den Basics machen und in fünf einfachen Schritten erklären, wie WordPress installieren zum Kinderspiel wird, welche Möglichkeiten es gibt und was dabei zu beachten ist. Denn es ist wie immer: Viele Wege führen zur eigenen Blog-Installation.

Also, packen wir es an: WordPress installieren, konfigurieren und bloggen!

WordPress installieren: Der erste Schritt – Das Material überprüfen

Damit das WordPress-Installieren auch problemlos klappt, ist es wichtig, die eigenen Serveranforderungen zu kennen. Sollten die Angaben nämlich nicht stimmen, kann es schnell zu Fehlern bei der Installation von WordPress kommen. Deshalb müssen wir anfangs überprüfen, ob diese Angaben auf unseren Hoster zutreffen:

  • PHP muss unterstützt werden und zwar in der Version 5.2.4 oder höher
  • Eine MYSQL-Datenbank muss vorhanden sein in der Version 5.0.15 oder eben höher

Diese Angaben beziehen sich natürlich auf den aktuellen Stand der Dinge (Oktober 2011) und können in der Zukunft variieren. Diese Daten müssen lediglich bei der Wahl des eigenen Servers beachtet werden, wobei die meisten Provider, die nicht kostenlos sind, in der Regel den aktuellen Standard anbieten.

Notfalls hilft immer eine Mail an den eigenen Anbieter, um einerseits zu erfragen, welche Versionen auf dem Server bereitliegen oder eben mit der Bitte um Nachbesserung.

Wenn diese Anforderungen erfüllt sind, können wir anfangen, WordPress zu installieren und alle notwendigen Konfigurationen vorzunehmen.

WordPress installieren: Der zweite Schritt – Herunterladen und entpacken

Anfangs stehen wir recht unbefangen da, haben einen leeren Server, einen Zugang via FTP oder eine andere Möglichkeit, Dateien auf den eigenen virtuellen Platz zu schaffen. Bevor aber auch nur in irgendeiner Form das Bloggen beginnen kann, bedarf es einer WordPress-Installation.

Deshalb gehen wir auf die Seite des Anbieters und laden uns die entsprechende Datei runter. Ob wir nun eine englischsprachige oder deutsche Installation bevorzugen, bleibt natürlich Geschmackssache.

Ich selbst nutze die deutsche WordPress-Installation, da ich mich selbst besser zurechtfinde. Dabei ist es wahrscheinlich einfach nur eine Sache der Gewöhnung und vor allem des Geschmacks.

Nachdem wir nun die Datei auf unseren Desktop befördert haben, gehen wir über zum Eigentlichen: WordPress installieren und die unzähligen Dateien auf den eigenen Server befördern. Dafür entpacken wir die geladene ZIP-Datei und werden mit den Ordnern wp-admin, wp-content und anderen konfrontiert.
Wordpress installieren in einfachen Schritten

WordPress installieren: Der dritte Schritt – Das Anpassen der WordPress-Installation

Um WordPress auf dem eigenen Server zu installieren, ist es aber nötig, die heruntergeladene WordPress-Installation zu konfigurieren. Das liegt einfach daran, dass jede Installation anfangs eine Art Blanko-Scheck darstellt und natürlich mit den entsprechenden Zugangsdaten des Eigentümers ausgestattet werden muss.

Schlicht und ergreifend deshalb, weil einerseits natürlich die Installation abgesegnet sein muss und andererseits, weil WordPress auf diverse Elemente des eigenen Servers einen Zugriff haben muss.

Dafür braucht es Passwörter, Nutzernamen und somit die Möglichkeit, auf den eigenen Server zu schreiben.

Bevor wir aber irgendwelche Änderungen in der WordPress-Installation durchführen, brauchen wir gewisse Daten, die uns normalerweise von unserem Provider beim Kauf des Webspace übermittelt hat. Das brauchen wir für eine erfolgreiche WordPress-Installation:

  • URL unserer Seite: wordpress-installieren.de
  • FTP-Account (UserID): beispiel-account
  • FTP-Passwort: beispiel-passwort
  • Namen der MYSQL-Datenbank: beispiel-datenbank
  • MySQL-Benutzernamer (UserID): beispiel-account
  • MySQL-Passwort: beispiel-passwort
  • MySQL-Server: beispielmysqlserver.abcd.de

Wenn alle Daten vorliegen, können wir uns den Änderungen der WordPress-Installation selbst widmen. Dafür suchen wir in dem Ordner ‚wordpress‘, den wir jetzt auf dem Desktop haben, nach der Datei wp-config-sample.php und öffne diese mit dem Texteditor.

Nicht Word oder eine andere Office-Anwendung dafür nehmen. Zwar sieht die Darstellung ähnlich aus, doch kann dies zu Fehlern beim WordPress-Installieren führen.

In dieser Datei suchen wir nun nach folgenden Elementen und ersetzen sie mit den Entsprechungen unserer Daten.

define('DB_NAME', 'beispiel-datenbank');
define('DB_USER', 'beispiel-account');
define('DB_PASSWORD', 'beispiel-passwort');
define('DB_HOST', 'beispielmysqlserver.abcd.de');

Abschließend speichern wir die .php-Datei unter dem Namen wp-config.php und belassen alle anderen Dateien im Ordner ‚wordpress‘ so, wie sie sind.

WordPress installieren: Der vierte Schritt – Die Datei auf den eigenen Server laden

Nachdem nun unsere angepasste WordPress-Installation auf dem Desktop liegt, muss das Ganze Paket via FTP auf den eigenen Server, um WordPress abschließend konfigurieren zu können.

Dafür brauchen wir ein FTP-Programm, was im idealerweise kostenlos ist, das die Schnittstelle zwischen unserem Rechner und unserem Platz im Internet bildet. Ich selbst nutze FTP-Perfect, aber nicht aufgrund irgendwelcher besonderen Kriterien, es erfüllt einfach seinen Zweck und ich bin damit rundum zufrieden.

Wer eine Alternative hat, nutzt diese oder sucht bei Google nach stimmigen Lösung. Aber ganz gleich, welches Tool nun die erste Geige spielt, muss die Installation auf den eigenen Server. Nach dem Öffnen eines jeden FTP-Programms gibt es die Möglichkeit, sich mit dem eigenen Server zu vernetzen.

Dafür geben wir in das entsprechende Feld unsere Zugangsdaten ein (siehe oben). Dafür brauchen wir unsere URL, also aus dem Beispiel wordpress-installieren.de, unseren FTP-Account und das entsprechende Passwort.

Alle diese Daten haben wir anfangs ermittelt. Normalerweise findet man sie im Anschreiben unseres Hosters oder Providers, nachdem der Webspace gekauft wurde. Sollte dies nicht der Fall gewesen sein, einfach via Mail nachhaken und die Daten sind ganz schnell bei euch.

Diese drei Werte geben wir nun im FTP-Programm unserer Wahl ein und sitzen vor einer einfachen Ordnerstruktur.

Die Oberfläche des Programms FTP-Perfect

Oberfläche eines FTP-Programms

Das ist die Oberfläche des FTP-Programms Perfect-FTP und natürlich kann die eigene Sicht auf diese Struktur leicht variieren. Um WordPress zu installieren muss nun lediglich der entpackte und konfigurierte Ordner ‚wordpress‘ vom eigenen Rechner auf den Server geschoben werden. Das sollte, natürlich je nach Leitung, nur wenige Sekunden in Anspruch nehmen, da die WordPress-Installation recht klein ist.

Danach kann das FTP-Programm geschlossen werden und die eigene WordPress-Installation im Internet bestaunt werden. Voilá!

WordPress installieren: Der fünfte Schritt – konfigurieren und erstmalig einloggen

Jetzt öffnen wir unseren Browser und steuern unsere Seite an und ergänzen die eigene URL mit dem Kürzel /wp-admin/install.php 

Beispielsweise könnte die URL also folgendermaßen lauten: www.wordpress-installieren.de/wp-admin/install.php oder natürlich, wenn ihr den ordner einfach auf den Server geschoben habt www.wordpress-installieren.de/wordpress/wp-admin/install.php

Da alle erforderlichen Daten auf dem eigenen Server liegen und wir WordPress konfiguriert haben, sollte das WordPress-Installieren auf dem eigenen Server nun beginnen.

Dabei werden alle nötigen Datenbankeinträge und notwendigen Konfigurationen erschaffen. Sollte die WordPress-Installation jedoch eine Fehlermeldung ausgeben, solltes die Datei wp-config.php erneut überprüft werden.

Das erstmalige Einloggen nach dem WordPress installiert wurdeIm Anschluss an die Installation erhälst Du ein Passwort, das für alle weiteren Dinge wichtig ist. Also unbedingt das Passowort merken, bestenfalls notieren oder einfach kopieren.

Im Anschluss daran, schickt uns die WordPress-Installation selbst auf eine Anmeldeseite.

Dort loggen wir uns mit dem Benutzernamen ‚admin‘ und dem notierten Passwort ein. Dieses lässt sich bequem über das Dashboard (Benutzeroberfläche) ändern.

Benutzer – Profil – Passwort ändern.

Tadaa! Wir haben erfolgreich WordPress installieren können und auf dem eigenen Server eingerichtet. Jetzt können wir sofort anfangen und unseren ersten Blog-Beitrag in die Welt jagen und irgendwann vielleicht auch im Internet Geld verdienen.