AdRotate: Werbung rotieren lassen und Einnahmen maximieren

Wer versucht, mit seinem Blog im Internet Geld zu verdienen, greift mitunter auf unzählige Anbieter zurück. Dabei nutzt man Affiliatelinks, vielleicht noch ein wenig Adsense und das ein oder andere Banner.

Manchmal ist aber gar nicht klar, welche Darstellungsform die beste Klickrate aufweist und somit die meisten Blogeinnahmen bringt. Allerdings sind es manchmal recht feine Unterschiede, die zum Erfolg führen.

Nun können wir das Ganze zwar manuell steuern, aber zum Glück gibt es ein paar Möglichkeiten, die Bannerrotation zu automatisieren.

Deshalb möchte ich in diesem Artikel einmal das WordPress-Plugin AdRotate vorstellen. Dieses ermöglicht es, unterschiedliche Formate an ein und derselben Stelle zu testen und somit unsere Einnahmen zu maximieren.

WordPress-Plugin: AdRotate

Einnahmen maximieren durch BannerrotationDas Plugin Adrotate habe ich schon einmal in meinem Artikel über erfolgreiche Split-Tests genannt, doch möchte ich in diesem Beitrag ein wenig genauer auf die Funktionsweise und Optionen des praktischen Tools eingehen.

AdRotate lässt sich ganz einfach über das eigene Dashboard installieren und macht es sich fortan auf der linken Seite bequem.

Natürlich können wir das Ganze aber auch über unsere WordPress-Installation selbst installieren.

Nun können wir Gruppen, Blöcke und einzelne Anzeigen anlegen und in der Folge einfach am gewünschten Platz ausgeben lassen und dabei überprüfen, welches Format am besten funktioniert.

Das möchte ich einmal Stück für Stück zeigen und dann auf die vielfältigen Möglichkeiten des Plugins eingehen.

Bannerrotation anlegen

New Ad unter AdRotate

Der Screenshot zeigt die übliche Oberfläche von AdRotate. Diese erreichen wir mit einem Klick auf Adrotate in der linken Sidebar unserer WP-Oberfläche.

Am Anfang sollten wir natürlich unsere erste Anzeige einpflegen, um mit der Bannerrotation zu beginnen. Dafür klicken wir einfach auf den Menüpunkt Add New und kümmern uns um die notwendigen Einstellungen.

Dabei legen wir einen passenden Namen fest und werfen den gewünschten Code in das Auswahlfenster. Ob dieser nun ein Adsense-Banner beinhaltet, einen Affiliate-Link oder ein beliebiges Bild ist selbstredend uns überlassen.

Sehr schön ist, dass wir mittels HTML so ziemlich alles darstellen könne, was wir möchten. Das ist übrigens der Hauptvorteil des Plugins. Es geht nicht nur darum, geschickt einen Adsense-Code einzupflechten, sondern alle Anzeigenformen sind möglich und wir habe dabei recht freie Hand.

Weiterhin können wir festlegen, in welchem Zeitraum unsere Werbung ausgespielt werden soll. Bei einem ständigen Banner ist also ein recht hoher Wert sinnvoll. Ich habe beispielsweise als Endpunkt den November 2020 eingestellt.

Außerdem gibt es diese Optionen:

  • maximale Impressionsanzahl, bis das Banner nicht mehr ausgespielt wird.
  • Vergabe einer Gewichtung zwischen 2 und 10. Diese gibt an, wie häufig ein Banner im Vergleich zu anderen dargestellt werden soll.
  • Festlegung einer maximalen Klickanzahl, bis unsere Werbung nicht mehr angezeigt wird.
  • und außerdem können wir die Klicks auf das jeweilige Banner tracken.

Einstellungsmöglichkeiten AdRotate

Anzeigen in Gruppen sortieren

Haben wir unsere erste Anzeige erfolgreich erstellt, sollte gleich noch die zweite folgen. Denn eine Bannerrotation wirkt sonst ein wenig mau und macht mit einer einzigen Anzeige auch recht wenig Sinn :)

Ist das geschafft, können wir unsere Anzeigen zu einer Gruppe zusammenfassen.

Natürlich können wir sie auch weiterhin einzeln ausspielen, aber dafür wäre nicht unbedingt ein Plugin notwendig. Allenfalls, weil wir die Klicks tracken wollen oder ein Banner nach X Seitenimpressionen aussondern möchten. Das kann dann sinnvoll sein, wenn ein Werbekunde nur eine ganz bestimmte Anzahl von Einblendungen gebucht und unsere Werbefläche nicht über einen bestimmten Zeitraum gemietet wurde.

Klicken wir nun auf den Unterpunkt Manage Groups, können wir eine neue Gruppe für die einzelnen Werbeanzeigen anlegen. Hierbei wählen wir lediglich einen Namen, denn alles andere ist an dieser Stelle eh vollkommen unnötig.

Außerdem fügen wir natürlich die erstellten Anzeigen hinzu et voila: Wir haben unsere erste Anzeigen-Gruppe erstellt.

Der Unterpunkt Manage Bulks (~Masse) folgt übrigens dem gleichen Prinzip, bloß in einer höheren Ebene. hier können wir also Gruppen sortieren. Ob das nötig ist, muss jeder Webmaster selbst entscheiden. Ich konnte meine Banner bisher mühlos über Gruppen verwalten.

Die Rotation einbinden – AdRotate

Das Plugin bietet uns zwei Möglichkeiten, um mit der Bannerrotation zu beginnen.

So können wir via [.adrotate group=“ID„]* eine Gruppe in einen einzelnen Beitrag oder eine Seite einbinden.

Das ist allerdings auch im Code selbst möglich und wir haben durch den einfachen Aufruf durch <?php echo adrotate_group(ID); ?> die Möglichkeit, überall im Theme die jeweilige Gruppe auszugeben.

Eigentlich müssen wir fortan nur noch abwarten, welche Impression die beste Klickrate aufweist und können somit nach und nach unsere Einnahmen maximieren.

*natürlich ohne den kleinen Punkt. Aber sonst wird an dieser Stelle eine Anzeige ausgespielt und nicht der Code ausgegeben :)

Bannerrotation in WordPress – Fazit

Die Möglichkeiten, die uns das kleine Plugin liefert, sind natürlich recht groß und nicht nur auf Werbeanzeigen festgelegt.

Beispielsweise könnten wir auch testen, welches Newsletter-Formular besser funktioniert oder welche Überschriften zum längeren Verweilen einladen. Es steht uns ja frei, was wir via AdRotate ausgeben lassen.

Ich selbst habe bisher recht gute Erfahrungen mit dem Plugin gehabt und bin vollends zufrieden. Auch wenn ich mitunter das Tracken der einzelnen Klicks unterbinde, um einer erhöhten Serverlast vorzubeugen.

Wenn Du schon Erfahrungen mit dem Plugin oder der Bannerrotation unter WordPress gesammelt hast, freue ich mich über Deinen Kommentar :)