Coole Wordclouds mit Wordle erstellen!

Auf vielen Blogs sieht man sie mittlerweile und viele Beiträge werden durch sie bereichert. Sie machen aber nicht nur visuell etwas her, sondern sind sogar aus SEO-Sicht interessant.

Die Rede ist von Wordclouds und diese sind eben nicht nur ein optisches Schmankerl, da wir durch den geschickten Einsatz sogar etwas zur Optimierung der hauseigenen Artikel beitragen.

Lange habe ich mich gefragt, welches Tool zur Erstellung von Wordclouds am besten geeignet ist und jede Menge Schnickschnack ausprobiert. Nun bin ich auf die Plattform Wordle gestoßen und vom simplen Prinzip begeistert.

In diesem Artikel möchte ich Dir Wordle vorstellen und ein paar Worte über den Nutzen sogenannter Wordclouds verlieren. Feuer frei!

Was ist Wordle? Was sind Wordclouds?

Eine Wordcloud der Keywords

Nun. Tadaaa! Das hier oben ist eine Wordcloud, die aus den Wörtern und Begriffen eines Artikels auf diesem Blog generiert wurde. Drei mal darfst Du raten, worum es in diesem ging, lieber Leser.

Dabei werden lediglich die verwendeten Begriffe aufgrund ihrer Häufigkeit analysiert und demzufolge in unterschiedlichen Größen dargestellt. Taucht ein Wort also besonders oft auf, nimmt es in der Wordcloud mehr Platz ein und wird größer ausgegeben. Andersherum gilt das natürlich auch.

Dem ein oder anderen sollte das Prinzip durch die Tag-Clouds (Schlagwörter-Wolke) bekannt sein, die nahezu jede WordPress-Installation von Haus aus mitbringt. Mittels Widget sollte eine solche Wolke auch in Deinem Dashboard verfügbar sein.

Diese halte ich allerdings für Blödsinn, da sie einfach keine wirkliche Funktion haben, außer vielleicht das Blog-Thema zu umschreiben und schön rumzuliegen, wenn sie da in der Sidebar hängen. Angeklickt werden sie in der Regel nicht.

Diesem grundsätzlichen Prinzip der Darstellung folgen natürlich auch die Wordclouds oder eben Wörterwolken – oh, was für ein schönes Wort – und zeigen lediglich, was eh alles wissen: Nämlich worum es im eigentlichen Artikel geht.

Wordclouds sind nicht nur eine Spielerei

Allerdings bieten die kleinen Wörterwolken einen entscheidenden Vorteil, der vor allem aus SEO-Sicht interessant ist. Jedenfalls denke ich das.

Bekanntlich kann Google den Text auf Bildern auslesen und somit die Relevanz eines Bildes, bezüglich des umfließenden Contents, ermitteln. Das ist insofern praktisch, als dass ein passendes Bild den Inhalt aufwertet, da es klar zeigt, worum es geht und eben auch andersherum.

Wenn ich nun davon ausgehe, dass ich auf diese Art und Weise die Grundaussage eines Artikels noch weiter forcieren kann, ist das natürlich toll.

Mehr Besucher durch KommentareErstelle ich also eine Wordcloud, die die wichtigsten Begriffe eines Beitrags zeigt, unterstreiche ich damit reziprok nauch, worum es mir in diesem Artikel geht.

Denken wir hierbei an suchmaschinenoptimierte Texte, wird schnell klar, dass wir mittels Wordclouds abermals die ureigene Relevanz unserer Beiträge untermauern können und den Fokus schärfen. Aber auf einer anderen, zusätzlichen Ebene.

Vielleicht ist das zwar ein Denkfehler von mir, aber ich glaube, dass die Verwendung durchaus Sinn macht und schaden tut es in gar keinen Fall.

Auf der anderen Seite können wir so natürlich auch einmal überprüfen, inwiefern wir uns bei der Texterstellung um Keywords, also Schlüsselwörter, bemüht haben.

Denn umso größer das jeweilige Begriffspaar in der Wordcloud auftaucht, umso gezielter ist natürlich der jeweilige Artikel auf das entsprechende Schlagwort ausgerichtet.

Das ermöglicht uns rückblickend außerdem, einmal unseren Blogbeitrag aus Google-Sicht zu betrachten. Zwar können wir zur Ermittlung auch ein Tool zur Keyworddichte verwenden, aber darum geht es ja gar nicht und ist nur eine kleine Dreingabe.

Die Plattform Wordle

Auf der Plattform Wordle haben wir nun die Möglichkeit, kostenlos eine Wordcloud zu erstellen. Dabei geben wir entweder den Text ein oder verweisen auf eine URL, aus der wird die Wortwolke extrahieren wollen.

Das Ergebnis ist dabei individuell anpassbar und wir können…

  • Schriftart
  • Farbgebung
  • Anzahl der Wörter in der Wordcloud
  • und die Ausrichtung

bestimmen. Im Anschluss machen wir einfach einen Screenshot von unserem Kunstwerk und fügen es in den Artikel unserer Wahl ein. Fertig!

Hinweis: Zur Erstellung einer Wordcloud auf Wordle ist das Java-Script erforderlich. Solltest Du hierbei nicht auf dem neuesten Stand sein, quittiert das nützliche Tool den Dienst und wir schauen in die metaphorische Röhre.

Die Verwendung von Wordclouds – Fazit

Ich selbst spiele gerade sehr gern mit Wordle herum und mir macht das Erstellen der Wordclouds Spaß.

Auch wenn ich nicht beurteilen kann, wie groß ich den Effekt wirklich einschätzen darf, den die jeweiligen Bilder für meine Artikel haben. Schaden kann es aber mit Sicherheit nicht.

Die Wordcloud dieses Artikels würde übrigens folgendermaßen aussehen und spiegelt recht gut wider, worum es eigentlich geht und wo der Fokus des Beitrags liegt.

Die Verwendung von Wordclouds

6 Meinungen

  1. Klara_Himmel06-29-2012

    Watt, Google kann Texte aus bildern auslesen? Tze.

  2. Jonas G.07-04-2012

    Jops, Google ist in der Lage, Schriften aus Bildern zu erkennen und folglich auch zu deuten.

    Ich würde sogar behaupten, dass Google in der Lage ist, Fotos kontextual einzuordnen.

    Beste Grüße :-)

  3. vanvox08-22-2012

    Hm, versuche gerade dieses Wordle-Tool in Gang zu bringen. Geht trotz aktiviertem JavaScript nicht.

    @Klara Vor allem wenn man die Bildbeschreibung und Co. sinnvoll und aussagekräftig füllt, sollte Google schon einiges aus Bildern auslesen können. Schreibst du dazu, dass das Bild ein Wordle ist, dann weiss ja Google schon mal, dass es sich um Text handelt und Texterkennungsprogramme gibt es ja schon länger…

  4. Jonas G.08-22-2012

    Auch nicht, wenn Du ein wenig wartest, vanvox? Ohne jetzt einen großartigen Geheimtipp zur Wordle-Erstellung auf Lage zu haben, vielleicht hilft es.

    Ich nutze die aktuellste Version von Chrome, habe frisch ein Java-Update durchgeführt – bei mir klappt es reibungslos. Einfach diese beiden „Parameter“ anwenden?

    Bezüglich Google und der Bilder: Es ist immer noch umstritten und mit Sicherheit kann ich das nicht bestätigen, da es diesbezüglich von Google keine Verlautbarung gibt. Allerdings ist es bis dato möglich, Schrift aus Bildern auszulesen und ebendas kann auch Google.

    Folglich nehme ich an, dass es möglich ist und irgendwann, wenn nicht sogar jetzt schon, dazu beiträgt. Und wenn nicht, früher oder später wird es wohl soweit sein :-)

    beste Grüße und viel Glück beim Erstellen der Wordcloud mit Wordle.

  5. Tobinger11-18-2012

    Hi Jonas

    Ich selbst hatte zuletzt ebenfalls so meine Probleme mit Wordle und bin auf die Suche nach einer Alternative auf Tagul gestoßen.

    Tagul ist noch etwas mächtiger und man kann vor allem die erstellte Cloud direkt speichern und muss nicht den Umweg über den Screenshot machen.

    Meinen Erfahrungsbericht findest Du hier:

    http:www.paid4blog.de/2012/11/16/word-clouds-mit-tagul-erstellen/

    Gruss
    Tobinger

  6. Geldpress11-19-2012

    Auch ich habe vor einer Weile einen Artikel zum Thema Wordclouds geschrieben! Aus meiner Sicht ist Tagxedo einfach unschlagbar! Man kann richtige Wordcloud-Grafiken mit diesem Dienst erstellen! Das pimpt den Blog ungemein auf! Wer Lust hat, kann sich ja mal bei Tagxedo die Gallerie begucken – ist echt krass, was da für coole Grafiken gezeigt werden!
    Beste Grüsse, Uli