[Teil 6] Die Website-Geschwindigkeit: Das Verwenden eines Slash in Links

Heute möchte ich einen weiteren Teil meiner Artikelserie über das Optimieren der Website-Geschwindigkeit veröffentlichen. Zwar ist dies wohl der kürzeste Beitrag von allen, aber Kleinvieh macht ja bekanntlich auch Mist.

Dieses Mal soll es um das Thema Links gehen, denn tagtäglich verweisen wir auf irgendwelche Dinge auf unseren eigenen Seiten oder eben Blogs. Dabei können wir aber durch einen minimalen Eingriff die Geschwindigkeit unserer eigenen Seite erhöhen?

Wie? Einfach weiterlesen…

Einen Slash am Ende von Links verwenden

Augenscheinlich macht es ja keinen Unterschied, ob eine URL nun so

http//:www.selbstaendig-online-verdienen.de/2011/11/18/artikelserie-die-website-geschwindigkeit

oder eben so

http//:www.selbstaendig-online-verdienen.de/2011/11/18/artikelserie-die-website-geschwindigkeit/

aussieht. Ans gewünschte Ziel kommen nämlich beide Links und unseren Besuchern fällt das in der Regel natürlich nicht auf, denn für sie macht es auch keinen Unterschied. Aber für den Browser, der die Seite interpretiert, eben schon.

Was bewirkt der Slash am Ende von Links?

Geschwindigkeit ist das A und ODer Teufel steckt hierbei jedoch im Detail, denn der kleine Strich am Ende bewirkt, dass die Seite vom Browser schneller als Link identifiziert werden kann und somit eben auch schneller geladen wird. Warum das so ist?

Nun, der Grund ist eigentlich nahe liegend und wir helfen dem Browser lediglich auf die Sprünge, denn ein Slash verweist darauf, dass es sich beim angegebenen Link um ein Verzeichnis handelt und eben nicht um eine Datei (Dort wäre ein Slash also nicht notwendig). Woher soll das auch vorab bekannt sein?

Dass es sich allerdings um ein Verzeichnis handelt, findet jeder Browser eigentlich selbst heraus und hängt den fehlenden Strich einfach selbst an Ende. Diesen minimalen Arbeitsaufwand können wir jedoch vorwegnehmen und so die Geschwindigkeit der eigenen Seite erhöhen.

Natürlich sind die Resultate nicht gigantisch und das Ausbessern wird keine unerwarteten Sprünge bringen, doch summiert sich das bei einer großen Seite auf Dauer, denn jede wechselseitige Abfrage kostet nun mal Zeit.

Dennoch würde ich in keinem Blog alle Links und Verweise rückwirkend ausbessern, doch in der Zukunft einfach darauf achten, den abschließenden Slash zu setzen. Das ist  kein großer Aufwand und bringt, wie gesagt, immerhin etwas, gerade im Bereich der Optimierung der eigenen Website-Geschwindigkeit.

Und auch in einer .htaccess-Datei können diese fehlenden Elemente innerhalb weniger Minuten ausgebesserten werden. Also, keine großen Sprünge, aber immerhin ein kleiner Schritt in die richtige Richtung.

5 Meinungen

  1. jack01-22-2012

    Was ist das denn für ein Schwachsinn? Ein Browser erkennt durch den a href=’…‘ rel=“nofollow einen Link und nicht durch die URL selber. Ein Link kann ja auch auf ein Bild verweisen und das sollte in der Regel ohne Slash enden.
    Worauf stützt du deine Aussage?

  2. jack01-22-2012

    Hier wird der HTML code „a“ für Links nicht dargestellt, deswegen sieht mein erster Kommentar so komisch aus.

    • Jonas G.01-23-2012

      Auch Dir ein freundliches „Hallo“, Jack!

      genau darum geht es ja auch, ein Slash am Ende eines Links „macht klar“, dass es sich um ein Verzeichnis handelt und eben kein Bild. So steht es wortwörtlich im Artikel.

      Wenn es ein Bild oder eine Anwendung ist, braucht es keinen Slash, dann setzt man natürlich auch keinen – Diese „Abfrage“, ob eben Verzeichnis oder etwas anderes, kann man vorwegnehmen, indem man darauf achtet, dass der Slash im Link eben vorkommt.

      Natürlich ist das nicht unbedingt förderlich, um die Bandbreite zu reduzieren, sondern eher um die Latenz zu verringern oder eben um die Serverladezeit zu verringern.
      Denn wenn ein Browser auf einen Link geht, steuert der Server, wohin dieser umgeleitet wird. Wenn dieser zu einer „Wurzel“ führt, ohne Slash, dann macht der Server einen „Rundumschlag“ auf alle Unterverzeichnisse und antwortet per 301 an den Browser, der das Ganze dann umleitet.

      Dieser Vorgang braucht wahrscheinlich nur ein paar Millisekunden, mit unter aber länger. Also: Slash am Ende und der Umweg wird gespart.

      Grüße

  3. jack01-24-2012

    Dein Kommentar ist vollkommen richtig. So wie du es beschreibst reagiert zum Beispiel ein normal konfigurierter Apache.
    Aber warum beschreibst du das allerdings nicht in dem Blogpost, dass dies etwas mit dem Webserver zu tun hat?
    Dein Blogpost hat total komische Aussagen, bei den man denkt, dass du von dem ganzen Thema gar keine Ahnung hast. Zwischen den Blogpost und deinem jetzigen Kommentar hast du dir wohl einiges an Wissen angeeignet.
    Es ist nicht vom Browser abhängig, sondern vom Webserver. Der Blogpost vermittelt falsches Wissen.
    Zitat: „Dass es sich allerdings um ein Verzeichnis handelt, findet jeder Browser eigentlich selbst heraus und hängt den fehlenden Strich einfach selbst an Ende.“ – In deinem Kommentar hier sagst du was ganz anderes. Der Browser bekommt es vom Webserver mitgeteilt.

    Man kann einen Webserver übrigens auch so konfigurieren, dass alle Requests an eine index.php gehen, wie es zum Beispiel bei WordPress Blogs meistens der Fall ist. In diesem Fall checkt der Webserver nicht erst, ob es sich um ein Verzeichnis oder eine Datei handelt, sondern sendet den Request einfach an die index.php des Blogverzeichnis. Bei WordPress-Blogs ist es also vollkommen irrelevant ob mit oder ohne Slash. Dazu kommt, dass die Links ohne Slash am Ende hier den Vorteil haben, dass (minimal) weniger Traffic über die Website erzeugt wird.

  4. jack01-29-2012

    Willst du den Blödsinn, der in dem Blogpost steht nicht mal löschen und deinen Wissenstand einfließen lassen, wie du es in den Kommentaren getan hast?