Den Troll bekämpfen!

11 Gründe, warum Dein Blog keine Besucher hat…

Wenn ich mir die Statistik für diesen Blog anschaue, sehe ich eine auffällige Keyword-Häufung.

Und zwar kommen durch die Suchanfrage: Warum hat mein Blog keinen Traffic? viele Leser auf meine Seite. Das ist schön für mich, aber hilft natürlich keinem.

Deshalb möchte ich diese Frage beantworten, indem ich die Hauptgründe für ausbleibende Besucher als kleine Übersicht zusammenstelle.

Natürlich kann es an ganz unterschiedlichen Dingen liegen und es ist mit Sicherheit nicht möglich, alle zu benennen, aber manchmal hängt es ja von unscheinbaren Kleinigkeiten ab.

Also, schauen wir doch einfach auf 11 Gründe, warum Dein Blog keinen Traffic bekommt…

Warum hat mein Blog keine Besucher?

Tja! Vorab, ich kenne Deine Seite nicht und es kann tausend Gründe geben, warum die Leser ausbleiben. Dennoch gibt es ein paar grundlegende Dinge, die man in jedem Fall beachten sollte. Diese sind nämlich meistens auch schon die Übeltäter und die Ursache für das Ausbleiben der gewünschten Leserschaft.

Doch wo fangen wir an?

Warum hat mein Blog keine Besucher?


1. Der Blog ist noch recht neu

Viele beginnen sehr motiviert mit dem Bloggen und schmeißen nach wenigen Tagen oder auch Wochen schon wieder die virtuelle Flinte ins Korn.

Anfangs ist es ein recht überschaubarer Traffic, der sich in unserem Blog ansammelt. Zur Illustration möchte ich einfach einen Screenshot aus der Blog-Entwicklung posten, der die Anfangszeit sehr schön illustriert.

Die Entwicklung der monatlichen Besucher

Auf diesem Bild kann man recht deutlich die Entwicklung meines Blogs nachvollziehen. Allerdings muss ich erwähnen, dass es auch erst ab 2. so richtig los ging.

Dennoch habe ich mittlerweile rund 250 tägliche Besucher. Das ging langsam, aber stetig. Immerhin hat das fast ein halbes Jahr gebraucht :)

Tipp: Nicht zu früh aufgeben und sich stückweise nach oben arbeiten. Wer konstant dran bleibt, wird früher oder später mit Besuchern belohnt. Ob diese auf dem Blog bleiben, ist natürlich eine ganz andere Frage…

2. Du schreibst kurze Artikel

Es gibt natürlich keine klaren Richtlinien, wie lang ein Artikel sein muss. Außerdem sollte jeder so schreiben, wie er es will. Das ist ja auch das klare Merkmal Eures Blogs.

Dennoch macht man es Suchmaschinen schwieriger, die eigene Seite vernünftig zu indexieren und folglich richtig in die Ergebnisse einzubinden. Die Begründung liegt dabei auf der Hand: Wenig Inhalt kann sehr schlecht thematisch erfasst werden und somit ist nicht klar, worum sich das Ganze dreht und die Seite steigt recht niedrig bei Google ein.

Tipp: Verfasse ausführliche Beiträge. Es geht nicht darum, dass alles unnötig in die Länge gezogen wird, aber 300+ Wörter sollten kein Problem darstellen und reichen auch vollkommen aus. Außerdem könnt Ihr auf kurze Artikel mit einem Keyword verlinken, was dabei hilft, diese thematisch besser einzuordnen. Das wirkt sich übrigens auch positiv auf die Relevanz der angezeigten Adsense-Anzeigen aus.

3. Schlechte Headlines

Vor einiger Zeit habe schon einen Artikel geschrieben, der sich mit guten Überschriften befasst. Wichtig ist hierbei, um es einmal abzukürzen, dass wir konkret und knapp auf den Inhalt eines Blog-Artikels verweisen.

Dabei geht es noch nicht einmal darum, dass unsere Leser begeistert durch die Seiten klicken. Vielmehr fängt das Problem schon bei Google an. Wer seine Überschriften verklausuliert oder eine nichtssagende Headline wählt, kriegt in der Regel weniger Klicks und somit aktive Besucher.

Tipp: Das Ganze ist weder eine Wissenschaft, noch besonders schwierig. Es geht hauptsächlich darum, klar zu schreiben, worum es geht. Du schreibst über Deine Adsense-Erfahrungen, dann macht sich die Titulierung Ich hab‘ da mal was ausprobiert eher schlecht.

4. Mangelnder Content

Ein Blog braucht Zeit und muss mit den Jahren, die er besteht, wachsen. Das macht er natürlich nicht von allein und wir sollten für regelmäßige Inhalte sorgen (Artikel: Wie viele Artikel sollte man pro Woche schreiben?).

Stellen wir uns vor, wir gehen mit einem Pinsel durch Berlin. Auf unserem Spaziergang bemalen wir jeden Tag 100 Klingeln mit roter Farbe. Nach drei Wochen werden wir mit Sicherheit keinen Menschen mit roten Fingern treffen, das sieht nach 5 Jahren allerdings schon ganz anders aus – hierbei lassen wir einfach außer Acht, dass Farbe trocknet 😉

Tipp: Einfach schreiben, wachsen, ausbreiten. Was sich so leicht anhört, ist es im Grunde auch. Jeder Text ist ein potentielles Google-Ranking. Natürlich können wir dabei noch ein wenig nachhelfen, dennoch brauchen wir vorab Inhalte, bevor wir diese optimieren können.

5. Die Permalinks vergessen

Ich glaube, dass richtige Suchmaschinenoptimierung für Blogger gar nicht so wichtig ist. Aber es gibt einfache Dinge, die wir dann doch nicht einfach ignorieren sollten.

Ein Beispiel hierfür sind die sogenannten Permalinks, also Hyperlinks, die auf unsere Seiten verweisen. Hierbei können wir einerseits mein-blog.de/page5 nutzen, idealerweise jedoch mein-blog.de/wichtige-keywords-des-beitrags.

Allerdings geht es nicht darum, irgendwie alles reinzuknallen, sondern sich auf die relevanten Begriffe zu beschränken. mein-blog.de/bloggen-geld-selbstaendig-bezahlte-artikel-wie-bekomme-ich-traffic-und-besucher macht also genauso wenig Sinn, wenn Suchmaschinen den Artikel sinnvoll einordnen sollen.

Tipp: Ausführlich habe ich das schon einmal im Artikel Permalinks anpassen beschrieben. Grundlegend ist es allerdings wichtig, dass wir die wichtigen Keywords eines Beitrags auch in die URL packen. Denn auch das ist ein relevanter Indikator, der Google dabei hilft, unsere Seiten richtig zu indexieren.


Das soll es für den Augenblick gewesen sein :)

Allen Lesern empfehle ich an dieser Stelle noch einen Blick in meine Traffic-Tipps, um mehr Besucher auf den eigenen Blog zu locken.

Morgen geht es dann allerdings mit sechs weiteren Gründen in die nächste Runde.

Cliffhanger, Baby!

6 Meinungen

  1. Matze02-16-2012

    Ich hasse ja Werbepausen 😀

    bin aber gespannt, wie es weitergeht. was die links betrifft, kann ich mich auch melden. habe darauf anfangs gar nicht geachtet und nun sind sie – naja, eher schlecht…

    • Jonas G.02-16-2012

      Ich habe mich auch schon häufig geärgert, weil ich damals überhaupt keinen Wert auf Permalinks und Co gelegt habe. Mittlerweile ist es das Erste, was ich nach der WordPress-Installation mache :)

      Schöne Grüße
      ich

  2. Andy02-17-2012

    Wo sind die denn die restlichen 6 😉

  3. Michel02-17-2012

    Vielen Dank für den Artikel. Das baut mich jetzt wieder auf nicht aufzuhören sondern weiter zu machen.

  4. Jonas G.02-17-2012

    @Andy :)

    @Michel
    Ja, weitermachen, immer – vielleicht könnte man alle Begründungen einstampfen und sie genau darin bündeln – Geduld. Denn auch die „blödesten“ Überschriften, die „kürzesten“ Artikel und alle anderen Fakten stehen dem Credo „Ausdauer“ um Längen nach.

    beste Grüße

  5. LCL07-23-2012

    So und jetzt bin ich mal gespannt auf des Rätsels Lösung: ich habe ordentlich Besucher auf meiner Seite und bin mit dem PR auch ganz zufrieden (ja, ja, ich weiss: PR ist nicht wirklich wichtig ;)), ABER: trotz ordentlicher Verweilzweiten hinterlässt bei mir kaum jemand Kommentare! Habt Ihr eine Idee, woran DAS liegen kann?
    Danke + LG, LCL