Der Valentinstag im Affiliate-Geschäft: Vorschläge, Trends und Highlights!

Ich erinnere mich noch lebhaft, wie ich vor gut zwei Monaten ein paar Tipps zum Weihnachtsgeschäft im Zusammenhang mit dem Affiliate-Marketing verfasst habe und schon gibt es wieder einen spannenden Anlass: Das Fest der Liebe.

Der Valentinstag steht vor der Tür und treibt verliebte Herzen zueinander. Dabei ist es vollkommen gleich, ob man diesem Event eine gesonderte Bedeutung beimisst oder eben nicht.

Denn Fakt ist, dass Geschenke gemacht, die Liebsten verwöhnt werden und das Land für ein paar Augenblicke rosarot schillert. Eigentlich doch ganz schön…

Das können wir uns allerdings als Affiliate zu Nutze machen. Ich möchte in diesem Beitrag ein paar Anregungen, Ideen und Vorschläge geben.

Das Geschäft mit der Liebe – Ein paar Eckdaten

Das Geschäft mit der Liebe - Affiliate-MarketingBevor ich aber ins Detail gehen möchte, noch ein paar interessante Eckdaten zum Valentinstag überhaupt. Vorab ein paar kurze Stichpunkte, die den Trubel um das anstehende Fest der Liebe doch recht gut wiederspiegeln.

Danach möchte ich auf ein paar Trends schauen und überlegen, wie wir als Affiliate vom Valentinstag profitieren können.

  • Blumen stehen hoch im Kurs, denn immerhin wird in der „Liebes-Woche“ fast das Doppelte für Grünzeug und Schnittblumen ausgegeben.
  • Das Affiliate-Netzwerk belboon verzeichnet regelmäßig einen erhöhten Umsatz in den frostigen Februar-Tagen
  • Die gesellschaftliche Norm avanciert zum Druck und gerade Männer kaufen vermehrt Geschenke

Auf online-marketingstrends.com habe ich ein paar schöne Infografiken zum Thema gefunden, die uns sehr interessante Details vermitteln. Diese kann sich allerdings jeder selbst anschauen.

Worauf es mir hierbei aber ankommt, sind ein paar Aspekte, die ich nun herausgreifen werde. Natürlich sind diese Daten nicht allesamt auf wissenschaftliche Erhebungen zurückzuführen, aber die grundlegenden Aussagen möchte ich dabei nicht bezweifeln.

Geschenke zum ValentinstagSchauen wir also einmal auf die prozentuale Verteilung, welche Geschenke zum Valentinstag einerseits gefragt, aber gleichermaßen gewünscht werden. Denn hier kann schon erahnt werden, in welchen Nischen Blogger und Affiliates lukrative Einnahmen erzielen können.

So geht eindeutig hervor, dass Blumen (19%), Essen (23%) und Süßes (23%) gewissermaßen die Dauerbrenner sind. Spannend ist allerdings, dass Schmuck (18%), Dessous (7%), Sexspielzeug (9%) und Abenteuer-Geschenke (9%) stark auf dem Vormarsch sind.

Gerade Schmuck und experimentelle Urlaube, wie etwa Sky-Diving, Ballonfahrten und Co lassen sich mühelos und fast nebenher bewerben. Diese Verteilung hat sich in den letzten Jahren kaum verändert, jedenfalls wenn ich diversen Zeitungsartikeln Glauben schenken darf. Einfach mal Google befragen.

Was wir nun allerdings konkret tun können, um am Valentinstag zu profitieren, möchte ich nun darstellen. Vorab blicken wir aber noch einmal gemeinsam auf ein paar auffällige Trends und Entwicklung in dieser Jahreszeit.

Trends, Entwicklungen und Suchanfragen

Dafür befragen wir einfach Google Trends und finden die bisherigen Einschätzungen bestätigt. Allein Sexspielzeug hat meiner Meinung nach keine Hochzeiten, sondern ist durchgehend gefragt.

Google Trends: Blumen kaufen

Klare Peaks am Anfang des Jahres

Ich habe mir hierbei einfach die Keyword-Kombination „blumen kaufen“ geschnappt und die Datenbank befragt. Auffällig sind die sehr klaren und starken Anstiege am Anfang des jeweiligen Jahres, was einerseits den Muttertag zum Top-Seller für Blumen erklärt, aber gleichermaßen den Valentinstag.

Da sich Blumen aber nicht für jede Seite eignen, möchte ich noch ein weiteres Beispiel geben, das wir gegebenenfalls monetarisieren können.

Google Trends

Dass die Kombination „valentinstag geschenke“ gerade im Februar ansteigt, ist natürlich logisch. Warum sollte man auch sonst danach suchen.

Das bedeutet dennoch, dass die Kombination gefragt ist und ein entsprechender Beitrag im Shop, Blog oder einem anderen Kanal, kann ein paar verzweifelte Last-Minute-Shopper anspülen. Hierbei bieten sich die Erweiterungen Idee , Vorschlag oder auch kaufen gewissermaßen an.

Dennoch ist Fingerspitzengefühl gefragt, da schon seit jeher ein Kleinkrieg um die Top-Wörter ausbricht. Das ist aber klar und keine wirklich neue Erkenntnis.

Das Suchvolumen ist aber noch lange nicht ausgeschöpft und es ist ratsam, einfach selbst ein wenig zu experimentieren. Klassiker sind hierbei natürlich auch die Suchphrasen, die mit Romantik eingeleitet werden – Hotels, Wochenende, Geschenke…

Was fangen wir nun mit solchen Trends an?

Was sagen uns die Trends?

Nun müssen wir uns allerdings fragen, welchen Nutzen wir aus solchen Beobachtungen oder auch Trend ziehen können.

Nach meiner Erfahrung bietet es sich an, die einschlägigen Suchphrasen mit einem eher seltenen Keyword zu würzen. Das liegt einfach daran, dass Begriffe wie blumen kaufen und Co einem harten Wettkampf unterliegen und es wenig Sinn macht, in diesen für eine einmalige Aktion einzusteigen.

Nutzen wir doch lieber das aufkeimende Suchvolumen und fixieren einen ganz kleinen Teil davon. Vielleicht wählen wir eine ganz bestimmte Blume? Heften noch ein besondere an die Anfrage? Die Möglichkeiten sind groß und hier ist Kreativität gefragt.

Ich möchte das allerdings anhand eines kleinen Beispiels illustrieren.

Die Suchphrase Valentinstag Geschenke ist ausgenudelt, stößt allerdings auf ein reges Interesse. Die Anfrage Valentinstags kleine Geschenke hat hingegen nur ein sehr geringes Aufkommen. Wird aber laut meiner Auswertungen gesucht.

Stoßen wir in diese Lücke, können wir nicht unbedingt mit einem gigantischen Umsatz rechnen, aber so vielleicht 200 Käufer auf die eigene Seite umlenken und überhaupt etwas verdienen.

Suchanfragen für kleine Geschenke

Hierbei können wir allerdings noch weiter abwägen. Zwar lassen die bisherigen Beispiele immer eine Kaufabsicht erahnen, aber vielleicht ist uns das gar nicht wichtig?

Denn Gedichte, Sprüche und auch Fotos sind stark gefragt und wer über die Anfragen Besucher lockt, kann diese gegebenenfalls an den eigenen Shop weiterreichen. Denn immerhin besteht in diesem Fall ja ein grundlegendes Interesse am Valentinstag selbst.

Was machen wir als Blogger?

Meine Gedanken kreisten bisher hauptsächlich um Onlineshops oder auch Blogs, die sich auf ein ganz spezielles Keyword spezialisieren. Dafür ist es jetzt aber eh schon fast zu spät. Außer in ganz leeren Ecken, wo ein einfacher Blog-Artikel noch die Chance hat, weit oben zu ranken.

Deshalb möchte ich noch ein paar Ideen vorschlagen, wie wir den ganzen Liebes-Trudel auch als Blogger nutzen können. Auf einem anderen Projekt von mir, habe ich beispielsweise einen Artikel geschrieben, der sich ganz allgemein um den Valentinstag dreht.

Hierbei haben zwar eher Besucher geklickt, die gar nicht die Absicht hatten, auf meiner Seite in irgendeiner Form Geld auszugeben. Den Artikel haben sie aber dennoch gelesen. Nun habe ich dort einen dezenten Verweis auf Amazon gelegt, mit der Frage. „Noch keine Geschenkidee? Dann stöber doch in….

Als Ziel eignet sich in diesem Fall vor allem die Landing-Page, die Amazon für den Valentinstag angelegt hat.

Aber auch das bekannte Karussell-Widget mit ausgewählten Produkten bietet sich natürlich an. Beispielsweise so, wobei ich hierbei nicht sonderlich kreativ war:

Das hatte den Effekt das ich die potentiellen Käufer auf ein Portal umgelenkt habe, die die Absicht hatten, irgendwas für den Valentinstag zu besorgen. In der Konsequenz sieht es bisher recht rosig aus und ich konnte schon den ein oder anderen Sale generieren.

Ich möchte hierbei jedoch nur darauf aufmerksam machen, dass dezente Hinweise zu Fest- oder auch Feiertagen immer fruchten können. Dafür braucht es gar keine großangelegte Optimierung.

Allerdings bietet sich dieses Highlight ebenso an, um das Thema im Zusammenhang mit der eigenen Nische zu besprechen.

Ein Fotoblog könnte die schönsten Valentinsbilder sammeln, ein Outdoor-Blog über die Romantik in der Natur schreiben.

Dabei geht es weniger um den Aspekt des Affiliate-Marketings, als um das Ausnutzen eines grundlegenden Interesses aufgrund eines anstehenden Kaufrausches.

Das Kaufinteresse der eigenen Besucher messen

Die Kaufinteressen der BesucherIn den letzten Jahren hat sich allerdings gezeigt, dass auch das Auswerten der eigenen Keywords zum Erfolg führen kann. Das ist dann lediglich die Umkehrung der vorherigen Schritten. Man nutzt das Potential und lenkt lediglich um.

Gehen wir davon aus, dass wir einen Blog zum Thema Kaffee führen. Blicken wir dann in unsere Übersichten, wird es Anfragen á la:

  • Kaffee kaufen
  • Kaffee verschenken

oder ähnliches geben. Diese sind natürlich recht einfach zu monetarisieren, indem wir auf den entsprechenden Zielseiten den potentiellen Besucher auf die richtige Landingpage umleiten. Das ist mal schwieirg und manchmal ganz leicht. Vielleicht ergänzen wir einfach ein interessantes Banner oder arbeiten den Beitrag gezielt um?

Schwieriger wird es allerdings bei Suchphrasen, die noch keine direkte Kaufabsicht suggerieren, wie beispielsweise Kaffeebohnen, Bohnen selbst mahlen oder was weiß ich. Hier möchte sich ein Besucher informieren und nicht irgendwo fröhlich shoppen.

Der Valentinstag gibt uns allerdings  nebenher eine freudige Möglichkeit zur Monetarisierung, da die Kaufabsicht gewissermaßen schon verankert ist.

Zwar wird auf den entsprechenden Zielseiten mit Sicherheit keine so hohe Conversion-Rate, wie bei den ersten Beispielen, erzielt, aber ein paar Sales sind natürlich auch nicht zu verachten. Vor allem, wenn wir bedenken, dass es sich um eine Interessen-Suchanfrage handelte.

Sehen wir beispielsweise, dass vermehrt Besucher über die Kombination Kaffee Kanne kaufen kommen, könnten wir das vielleicht nutzen. Wie das nun konkret im Zusammenhang mit dem Valentinstag aussieht, ist bei diesem Beispiel zwar schwer vorstellbar. Aber mit Sicherheit gibt es das ein oder andere passende Partnerprogramm.

Personalisiertes Geschirr oder ein romantisches Frühstück. Die Möglichkeiten sind groß, genau wie die jeweiligen Interessen.

Nun liegt es eigentlich nur an uns, die Kauf-Absichten der eigenen Zielgruppe in unseren Statistik-Tools zu erahnen und auszuwerten und vielversprechende Anfragen festzunageln. Dabei kann man zwar auch auf das falsche Pferd setzen, aber ein bisschen Glück schwingt wohl immer mit.

Weitere Gedanken zum Valentinstag und dem Affiliate-Marketing

An dieser Stelle möchte ich lediglich ein paar Vorschläge meinerseits geben, was man noch alles am Valentinstag machen kann, um das eigene Geschäft anzukurbeln.

Diese Gedanken unterliegen keiner Hierarchie, sondern sind lose untereinander geschrieben.

Gutscheine und besondere Aktionen

Gestern habe ich über das Affiliate-Netzwerk Superclix geschrieben und darauf hingewiesen, dass es hier ab und an spannende Gutschein-Aktionen gibt, die wir direkt an unsere Besucher umleiten können.

Davon ausgehend, dass die potentielle Idee Oh, Valentinstag bei Käufern im Hinterkopf verankert ist, können wir davon ausgehen, dass diese prinzipiell auch ein Geschenk suchen. Nun kann dies irgendwo in den hintersten Synapsen abgespeichert sein, aber dennoch präsent. Das Thema Sparen ist übrigens – bei aller Romantik – ein Hauptantrieb zum Einkaufen. Warum sonst ist mydealz das größte deutsche Blog?

Stöbern wir also doch mal in den Angeboten unserer Netzwerke und locken so den ein oder anderen Leser, indem wir auf passende Rabatte hinweisen. Denkbar ist hierbei nahezu alles, vom Hotelaufenthalt bis zum Abendessen zu zweit.

Social Media – Kanäle nutzen

Wer einen Shop betreibt, sollte auf die eigenen Angebote zum Fest der Liebe hinweisen. Dafür bieten sich Twitter, Facebook und Co natürlich enorm an.

Hier haben wir vor allem einen sehr schönen Nebeneffekt. Denn einerseits wird die eigene Seite nochmals in Erinnerung gebracht und durch die besondere Stellung – eben das gesteigerte Kaufinteresse – vermehrt geklickt. Das lässt sich aber pauschalisieren.

Wer zu Weihnachten interessante Geschenkideen zwitschert, wird mit Sicherheit mehr Klicks einfahren, als mit dem gleichen Tweet Mitte August.

Passende Partnerprogramme aufspüren

Ich habe in den letzten Tagen vermehrt Newsletter erhalten, die von diversen Affiliate-Netzwerken stammen und auf den Valentinstag aufmerksam machen. Dabei gab es die ein oder andere Aktion, die ich sonst geflissentlich ignoriert hätte.

So können wir einerseits Vorschläge bekommen, weshalb ich auch noch so nervige Newsletter lese, aber auf der anderen Seite etwas lernen. Nämlich Käuferinteressen, die wir in dieser Form gar nicht bedacht hätten.

Zwar sind viele Daten frei zugänglich, doch wenn ich darauf nicht komme, dass Holzkrippen zu Weihnachten vielleicht der Renner sind, werde ich sie auch nicht bewerben. So fand ich schon in so manchen Newslettern den ein oder anderen Hinweis, was zu bestimmten Zeiten funktioniert.

Empfehlen möchte ich an dieser Stelle nochmals meinen Artikel zur Affiliate-Suchmaschine affulu, in der wir natürlich auch nach passenden Programmen stöbern können.

Das Geschäft mit der Liebe – Ein Fazit

Natürlich sind noch viele, viele Dinge möglich.

Beispielsweise könnten wir unseren Shop dekorieren, passende Angebote nach oben schieben oder per Newsletter auf ein paar Besonderheiten hinweisen. Hierbei ist lediglich Kreativität gefragt.

Dennoch denke ich, dass der Valentinstag recht großes Potential hat, auch wenn wir unseren Besuchern nicht hinter jedem Hyperlink Blumen und Schokolade andrehen.

Das führe ich auf die grundsätzliche Überlegung zurück, dass es manchmal gar nicht darum geht, sonderlich clever zu sein oder gut zu ranken, sondern ein grundlegendes Kaufinteresse in dieser Zeit vorhanden ist.

Dabei kann nahezu jeder Hinweis zum Shoppen einladen und somit den eigenen Affiliate-Gewinn steigern, ob nun gezielt oder als positiver Nebeneffekt.

Wenn Du noch ein paar Anregungen, Erfahrungen oder Tipps zum Affiliate-Marketing bezüglich des Valentinstags 2012 hast, freue ich mich über Deine Gedanken zum Thema…