Ich finde es immer sehr interessant, wenn Blogger ein paar Worte über sich selbst verlieren und man einen Eindruck davon bekommt, wer hinter der eigentlichen Website steckt. Hach!

Und weil ich mich deshalb dazu genötigt fühle, möchte ich das auch machen und mich in diesem kleinen Blog-Artikel selbst vorstellen.

Dabei will ich das Ganze aber in vier Bereiche unterteilen und somit den jeweiligen Leser-Interessen anpassen.


Lebenslauf in sehr kurz:

Geboren in Berlin, zum Abitur nach Templin gewechselt und dann erfolgreich in Erfurt studiert – Jetzt hier!


Lebenslauf in Kurzfassung:

Geboren wurde ich im Herzen Berlins, habe dann kurzweilig in der Uckermark gewohnt, bin dort häufig umgezogen und schließlich in Templin gelandet, um mein Abitur zu machen.

Letzten Endes verschlug es mich nach Thüringen, genauer Erfurt, um dort zu studieren und meinen Abschluss in geisteswissenschaftlichen Fächern zu machen. Mittlerweile bin ich hauptberuflicher Blogger.


Lebenslauf:

Ich wurde im beschaulichen Berlin geboren, wo ich am fünften August das Licht der Welt erblickte – das war eher überraschend und weniger schön, weil ich nackt war.

Danach beschloss meine Mutter, dass frische Luft prinzipiell gut sei, wenn man ein kleines Kind hat und wir zogen überraschenderweise ins Grüne – Hui!

Mit Frau Mutter im Gepäck eroberte ich Landschaften, Dörfer und mittelgroße Siedlungen. Manche waren spannend, einige waren ICH, denn mehr gab es nicht.

Irgendwann beschloss ich, dass Dörfer mit Sicherheit schön sind, aber ein Abitur in Templin wohl die bessere Wahl sei. Hier gab es dann auch die erste wirkliche Auseinandersetzung mit dem Schreiben.

Einer Eingebung folgend, meinte ich: „Hey, Deutsch ist super! „Das möchte ich studieren. Vielleicht werde ich ja Lehrer oder irgendwas ganz großes. Als ich Erfurt verlassen habe, landete ich in Berlin, wo ich immer noch bin. Lehrer bin ich bis heute nicht, dafür aber Blogger. Immerhin!


Lebenslauf in ultralang:

Geboren wurde ich im übersichtlichen Berlin. Damals gab es keine Hipster und wir haben uns einfach nur geschubst, wenn wir uns nicht mochten.

Recht zeitnah bin ich dann – aber immer noch recht embryonal – in die Uckermark gezogen, da Grünflächen drollig sind, wenn man klitzeklein ist.

Ei, das ist ein schönes Plätzchen. Ruhig. Ruhig…, ruhig. Kennt wer das Lied von Rainald Grebe über unser geliebtes Brandenburg? Na los, dann stimm es an…, allen anderen empfehle ich diese wunderbare Impression:

Please enter the url to a YouTube video.

Gruselig? Nun, ihr habt dort nicht gelebt…

Aber ja, das kann ich mittlerweile sagen: Es ist schön und lädt ein zum Verweilen, auch wenn es eher dröge wirkt.

Irgendwann beschloss ich jedoch, dass diese kleine Gemeinde nicht mehr mein Ding sei und ich in die weite Welt reisen möchte. Ja, ich wollte nach Berlin, wo ich geboren wurde. Meine Mutter hatte diesbezüglich jedoch eine andere Meinung, wofür ich ihr mittlerweile dankbar bin.

So führte mich meine erste große Reise nicht ganz so weit, aber immerhin nach Templin, wo ich meine erste eigene Wohnung bezog.

Voll unabhängig, die jugendlichen Nüstern aufgebläht und akut merkend, dass allein sein doch nicht so super schön ist. Aber dennoch: Das habe ich geschafft und mit gut mein Abitur abgelegt. Woha!

Doch plötzlich wurde es ERNST. Ein Studium aufnehmen, durch die Gegend laufen, irdendwas machen? Um ehrlich zu sein, ich wusste es nicht. Aber auch hierbei kam mir der Zufall ins Gehege.

Ich war fortan nicht mehr im Kreis der Anfänger und Unsicheren und brauchte einen Studienplatz. Wo dieser sein sollte, war mir damals noch nicht wirklich klar. Nur das Thema hatte ich halbwegs abgeklärt: Irgendwas mit Sprache und Literatur – Geisteskram eben.

Und so kam ich an die Universität Erfurt, da sie die einzige war, die so kurzfristig noch Studenten aufnahm. Ja, es gab in diesem Fall keinerlei Alternative – außer vielleicht die Ukraine.

Dort habe ich Literaturwissenschaften und Philosophie studiert und den Spaß mit superspitzeprimatoll abgeschlossen, um dann zu merken, dass es nicht wirklich mein Fall ist.

Immerhin habe ich in der Zwischenzeit das Literaturmagazin Wortwuchs mitgegründet, was wohl etwas zur deutschen Literatur KulturLandschaft beiträgt.

Und plötzlich gab es Möglichkeiten; das Studium in der Tasche, die Perspektive im Ärmel und dann sollte es los gehen. Schade nur, dass ich parallel für diverse Firmen gearbeitet und mich als Texter prostituiert hatte, denn plötzlich war mein Werdegang gezeichnet: Ich werde Texter, scheiß auf’s Studium Blogger, mal sehen, was die Zeit bringt.

Mittlerweile betreibe ich hauptberuflich meine Seiten, die rund 3 Blogs, 8 Affiliate-Seiten und viele seltsame Projekte umfassen. Leben lässt es sich davon recht gut.

Und ja, das war meine Biografie – Ich hoffe, es geht weiter und dann gibt es auch eine Erweiterung des Artikels :)

juhu