Traffic-Tipp: Tue Gutes und sprich darüber!

Mir ist vorhin aufgefallen, dass ich schon sehr lange keinen Traffic-Tipp mehr gegeben habe und deshalb möchte ich heute einen nachreichen.

Denn eine der besten Quellen, um Backlinks und eben auch Besucher auf den eigenen Blog oder auch nur ein Affiliate-Projekt zu zerren, ist die simple Floskel:“Tue Gutes und sprich darüber!

Was sich nach einer Binsenweisheit anhört, ist allerdings wahrlich eine super Sache, um ein paar kostenlose Links abzustauben und die eigene Vernetzung weiterhin zu forcieren.

Wie das geht? Ich zeige es dir…

Tue Gutes und sprich darüber!

Mehr Besucher durch KommentareEigentlich stammt dieser Satz aus dem Marketing und umschreibt eine ganz simple Methode, um Aufmerksamkeit zu generieren.

„Stellen wir uns vor, wir sind ein milliardenschweres Unternehmen. Haben jede Menge Schotter, aber einen echt miserablen Ruf. Vielleicht pumpen wir Schadstoffe ins Mittelmeer oder schubsen alte Frauen.“

Nun könnten wir Millionen in die Aufforstung des Regenwalds investieren, um einerseits unser schlechtes Gewissen (höhö!) zu beruhigen oder ein Altenheim unterstützen, um die Gemüter zu besänftigen.

Blöd nur, wenn das kein Mensch mitbekommt. Schnell tippen wir eine Pressemitteilung, starten eine (inter-) nationale Kampagne und machen auf unsere guten Taten aufmerksam.

Das freut das Herz, der Kunde lacht und auch unsere Familie kann uns wieder mit ruhigem Gewissen zum Weihnachtsabend einladen. Schön, oder?

Dieses Phänomen, also etwas Gutes tun und es in den Vordergrund zu schieben, um von anderen Dingen abzulenken, nennt man gemeinhin PR.

Public Relations eben und meisten freut sich die Öffentlichkeit auch noch darüber und wir stehen einfach besser da. Ganz egal, was wir sonst so machen.

Allerdings gibt es bei der Sache ein wichtiges Detail, dass wir uns auch als Online-Marketer, Blogger oder eben Affiliate zu Nutze machen können:

Nämlich das Bekanntmachen von unseren guten Taten. Aufmerksamkeit!

Wie können wir das als Blogger nutzen?

Eigentlich ist es ganz einfach. Wir informieren diejenigen, über die wir schreiben, wir schicken Mails, Tweets oder auch Facebook-Nachrichten. Das Mittel der Wahl liegt also an Euch, wenn sich auch bei mir die Mail bewährt hat.

Doch werfen wir einen Blick in die Praxis:

1. Über Unternehmen schreiben und sie darüber informieren

Ein sehr gute Methode ist das berichten über Unternehmen. In meinem Fall wären das Plattformen, die das Geld verdienen im Internet realisieren. Mal davon ausgehend, dass wir keinen bezahlten Artikel schreiben, ist das eine solide Methode um an Backlinks zu gelangen.

Ich schreibe über Unternehmen A, schicke eine freundliche eMail hinterher und oftmals taucht mein Beitrag dann in den Pressestimmen auf. Ein Backlink für lau, gut, oder? (Artikel: Backlinks aufbauen)

Manchmal ist es auch nur ein Tweet über den Account der Firma oder eine Statusmeldung bei Facebook, aber auch das ist nicht verkehrt.

In meinem Interview mit blogads.de brachte das immerhin an einem Tag rund 300 Besucher nur über das soziale Netzwerk und der Artikel wurde breit verteilt. Das hatte wiederum zur Folge, dass andere Blogger darauf aufmerksam wurden und meinen Artikel verlinkten. Win-Win!

Auf einen Blick:

  • Über Personen, Unternehmen, Seiten schreiben
  • Diese darüber informieren
  • Backlinks absahnen…
  • auch der Seite des Unternehmens und in der Folge von anderen Bloggern

2. Spannende Dinge verbreiten und Traffic bekommen

Manchmal schreibt man über einen ganz interessanten Aspekt, der einem selbst aufgefallen ist. Vielleicht ist man sogar der Erste. Wenn das aber keiner mitbekommt, ist das eher kontraproduktiv. Gerade bei kleinen Blogs ist das aber häufig der Fall.

Deshalb hat es sich für mich bewährt, andere Blogger darüber zu informieren. Das muss gar nicht spammig wirken, wenn man es richtig anstellt.

Beispielsweise habe ich in vielen Blogs vom Phänomen not provided gelesen, das neuerdings vermehrt in Google Analytics auftaucht. Es gab jede Menge Mutmaßungen, Ideen und falsche Ansätze. Ich hatte einen Lösungsvorschlag, den ich in dieser Form nirgends anders gefunden habe.

Kurzer Hand habe ich meinen Artikel zu diesem Phänomen unter die jeweiligen Artikel gesetzt und eine Lösung angeboten und teilweise ein paar Blogger mit einer Mail zu diesem Artikel eingeladen.

Die logische Folge, davon ausgehend, dass man nicht nervt: Backlinks, Aufmerksamtkeit und somit auch Traffic. Letzten Endes auch stark über Google, da ich fortan recht gut zu dieser Fragestellung aufgestellt bin. Das ist die logische Konsequenz…

Auf einen Blick:

  • Relevante Frage beantworten
  • Blogger und Seitenbetreiber darüber informieren
  • Backlinks erhalten!

Traffic-Tipp: Tue Gutes und sprich darüber!

Mehr Besucher durch KommentareEs gibt mit Sicherheit noch ein paar andere Kanäle, wofür wir dieses Prinzip nutzen können.

Es funktioniert übrigens tadellos und ich erachte es nicht als Spam, wenn ich positiv informiert werden. Manchmal springt dabei sogar ein Artikel heraus.

Natürlich ist das Prinzip eigentlich anders zu verstehen und wir können es auch einfach nutzen, um das eigene Image aufzupolieren.

Da mir allerdings kein negativer Ruf anhaftet, sehe ich kaum einen Sinn darin und verwerte meine Artikel lieber auf diesem Weg. Immerhin steckt in ihnen ja auch jede Menge Arbeit. Bei Unternehmen sieht das mitunter anders aus.

Ich hoffe, Dich hat dieser Tipp weitergebracht und Du konntest das ein oder andere für Dich mitnehmen. Außerdem möchte ich Dir an dieser Stelle meinen Traffic-Guide empfehlen und freue mich über Deinen Kommentar :)

3 Meinungen

  1. Helge05-09-2012

    Guten Abend Jonas,

    danke für die Hinweise. gerade das Informieren von Unternehmen, nachdem man über sie geschrieben hat, wäre mir so gar nicht in den Sinn gekommen.

    ich glaube, das probiere ich einfach mal aus, mal sehen, was es bringt. Schaden kann es ja nichts :-)

  2. Jonas G.05-10-2012

    Hallo Helge,

    schön, Dich mal wieder hier zu lesen :-)

    Genau das ist der Punkt. Schaden tut es in keinem Fall, mehr als eine Absage oder eben keine Reaktion kann eigentlich nicht passieren.

    beste Grüße

  3. Chris05-20-2012

    Hallo,

    danke für den Artikel! Auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen Artikel für Unternehmen bzw. über Unternehmen zu schreiben und dann mit diesen in Kontakt zu treten. Ich denke gerade bei Blogs eignet sich diese vorgehensweise.

    Gruß