Der Traffic-Guide – Teil VII – Mehr Traffic durch die 404-Fehlerseite

Mehr Traffic auf dem eigenen Blog haben, ist das Ziel vieler Betreiber, vor allem wenn es darum geht, Geld im Internet verdienen zu können.

Heute möchte ich eine Möglichkeit vorstellen, die eher die Besucherströme seitenintern, also im Blog direkt steuert. Stichwort: interne Verlinkung.

Dabei möchte ich auf den besonderen Nutzen der 404-Fehler-Seite eingehen und erklären, wie eine defekte Verlinkung letzten Endes doch noch zu Traffic führen kann.

Die 404-Error-Page kennt jeder Surfer und nervig ist sie obendrein, denn eigentlich beinhaltet sie lediglich den Hinweis, dass irgendwas auf der aufgerufenen Seite nicht mehr funktioniert. Meistens mit dem Ergebnis, dass der Besucher frustriert den eigenen Blog wieder verlässt und einfach bei Google nach einer neuen Problemlösung sucht.

Der Fehler macht uns also den Traffic kaputt und das ist natürlich schlecht. Ob es sich dabei aber um eine fehlende Datei, einen Tippfehler oder einfach nur um einen toten Link handelt, ist uns an dieser Stelle aber egal. Wir nutzen den Besucher und generieren trotzdem Traffic.

Wie man sich die 404-Error-Page zu Nutze macht

Um den Benutzer also nicht zu verlieren, bauen wir unsere 404-Fehlerseite einfach um und versuchen trotzdem, den Wünschen des Nutzers zu entsprechen. Das ist ein sehr effektives Mittel, letzten Endes doch noch für weitere Klicks des Besuchers zu sorgen.

In ein paar Foren habe ich den Hinweis gefunden, dass man doch einfach von der 404-Seite auf die eigene Startseite umlenken könnte und einfach eine Weiterleitung einbauen sollte. Dieser Schritt generiert zwar künstlichen Traffic, bietet aber keinen Mehrwert für uns. Künstlich deshalb, weil wir den Nutzer nur zufällig auf ein anderes Ziel umleiten und ihm etwas zeigen, was er gar nicht gesucht hat.

Deshalb ist dieser Schritt nicht unbedingt empfehlenwert und aus mehreren Gründen ein Fehler. Warum?

Der Besucher kommt entweder von einer externen Seite, also einem toten Link oder durch eine interne fehlerhafte Weiterleitung auf unsere 404-Seite. Stellen wir uns das doch einfach im realen Leben vor.

Ich möchte eine Auswahl süßer Hello-Kitty-Sticker und lande lediglich auf der Startseite eines ‚Geld im Internet verdienen‘-Blogs. Hat mir das geholfen? Eher nicht! Somit schicken wir den Nutzer zwar weiter, bieten aber keinen Mehrwert und vergraulen ihn womöglich.

Außerdem kann es sein, dass Google unseren Blog oder Online-Shop herabstuft und somit negativ bewertet. Das liegt daran, dass wir den Crawler daran hindern, einen toten Link als solchen zu identifizieren.

Das heißt für den Bot im Umkehrschluss, dass beispielsweise die Seite www.geld-verdienen-im-internet.de/geld zum gleichen Ergebnis wie www.geld-verdienen-im-internet.de/verdienen leitet.

Das bedeutet, wir produzieren doppelte Inhalte, was Google in der Regel abstraft.

Mehr Traffic durch die Umgestaltung der 404-Error-Seite

Viel eleganter ist es also, wenn wir dem Besucher wirklich helfen.

Zwar sind wir an mehr Traffic interessiert, doch dieser wird ja letzten Endes dadurch generiert, dass die Besucherströme auch wirklich effektiv umgeleitet werden und unsere Inhalte bewusst durch den Nutzer wahrgenommen werden.

Deshalb ist es ratsam, sich den Wünschen und Vorstellungen eines Suchenden zu beugen und ihn so auf dem Blog zu halten.

Deshalb rate ich dazu, um nachhaltig mehr Traffic aufzubauen, die 404-Fehler-Seite sinnvoll umzugestalten. Ich gehe jetzt einfach davon aus, dass die 404error-Page integriert ist und erläutere die sinnvollen Möglichkeiten der Umgestaltung.

  • Die Error-Page in den Blog integrieren, also trotzdem den Header und die Sidebar ausgeben. Keine einfache weiße Seite. Das schreckt ab. So sieht der Blog dennoch ‚ganz‘ aus und nicht wie eine defekte Verlinkung. Das lädt bei Interesse ein, den Blog trotzdem zu erforschen. Ich habe das ungefähr so gelöst:

Die Daten zur Error-Page und möglicher Ausgabe-Schnickschnack

  • Eine Suchfunktion direkt auf der 404-Fehler-Seite integrieren, das ermöglicht es dem Besucher, eventuell das Gewollte durch Eingabe bestimmte Keywords nochmals zu finden. Denn vielleicht haben wir bloß unsere Ordnerstruktur verändert und der Blogbeitrag selbst, besteht noch. In diesem Fall ist es außerdem sinnvoll, die verlinkende Seite über diesen Vorgang zu informieren.
  • Den Fehler einfach begründen. 404 ist zwar eine schöne Zahl, sagt aber nicht wirklich etwas aus. Viel hilfreicher ist es dann natürlich, mit einem kleinen Text auf den Mangel zu verweisen und zu erklären, was das konkrete Problem ist. Dabei können wir auch noch elegant einen Link zur Startseite unterbringen.
  • Wem tote Links und die 404-Page weitestgehend egal ist, kann sich den Traffic aber wenigstens noch sinnvoll vergüten lassen. Ein paar bunte Adsense-Banner sind zwar nicht unbedingt schön, verleiten aber eventuell zu Klicks. Wäre es im Jahr einer, ist es wenigstens nicht umsonst gewesen. Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, dass sich gar nicht so wenig Besucher für das Banner oder den Textlink im entscheiden.

Ich denke, dass diese sinnvolle Erweiterung nicht nur für den Traffic auf dem Blog entscheidend ist, sondern ebenso für das Vorhaben ‚Geld im Internet zu verdienen‘, außerdem kann eine schöne Seite sogar einen Mehrwert für den Besucher bedeuten und lädt ein, doch noch ein wenig zu stöbern.