Der Traffic-Guide – Teil IV – Erstellung einer XML-Sitemap

Umso größer und verzweigter der eigene Blog wird, umso unübersichtlicher wird er auch.

Deshalb möchte ich in diesem Teil des Traffic-Guides eine Möglichkeit vorstellen, wie Google auf die gesamte Struktur eines Blogs hingewiesen wird und so mehr Artikel in der eigenen Suche aufnimmt.

Das hat zur Folge, dass natürlich auch eine Vielfalt der eigenen Blog-Beiträge gefunden werden, was natürlich für einen Anstieg des Traffics sorgt.

Das Mittel zum Zweck ist die sogenannte XML-Sitemap, also ein Inhaltsverzeichnis, das Suchmaschinen über die Struktur des eigenen Blogs informiert.

Hierbei ist es vollkommen gleich, ob es nun ums Thema ‚Geld verdienen im Internet‘ oder ‚Kanufahrten im Mittelmeer‘ geht. Wichtig ist nur, dass Google weiß, wo sich die jeweiligen Artikel befinden.

Den Traffic erhöhen: Die XML-Sitemap

Fast jede größere Website operiert auf kurz oder lang mit einer Sitemap, also einer Übersicht darüber, wie die eigene Webpräsenz aufgebaut ist. So wird der Besucher darüber informiert, was es denn alles zu finden gibt und das erleichtert natürlich die Navigation. Also schlicht und ergreifend eine ‚Seiten-Karte‘.

Die XML-Sitemap ist nun eine speziell Art dieser Navigation, die im Hintergrund Eures Blogs läuft. Hier werden alle Artikel und Seiten hintereinander aufgelistet und direkt an den Crawler einer Suchmaschine übermittelt. Das heißt, stark vereinfacht: Google kommt auf die Seite X und am Eingangsbereich hängt schon der komplette Plan der zu erforschenden Seiten.

Dafür muss man wissen, dass Google Seiten Stück für Stück indiziert und natürlich auf die interne Verlinkung angewiesen ist. Um es dem Suchmaschinentitan aber leichter zu machen, erstellen wir eine XML-Sitemap, die schon den gesamten Grundriss unser Seite aufgeschlüsselt hat.

Natürlich indizieren Suchmaschinen unsere Seite auch ganz ohne Aufforderung und eine XML-Sitemap, aber so ist in jedem Fall gewährleistet, dass wirklich alle Artikel der Seite gelistet werden. Das sorgt natürlich für jede Menge Traffic-Potential, da unterm Strich mehr Postings des eigenen Blogs für Suchmaschinen sichtbar werden.

Der Aufbau der Sitemap und ein WordPress-Plugin

Ein typischer Eintrag der Sitemap sähe in etwa so aus:

<url>
<loc>http://geld-im-netz.de/2011/06/06/geld-verdienen-im-internet-textbroker-de/</loc>
<lastmod>2011-09-28T22:39:35+00:00</lastmod>
<changefreq>monthly</changefreq>
<priority>0.2</priority>
</url>

Das bedeutet: Die angegebene URL wurde das letzte Mal am 28.9.2011 modifiziert, enthält also eine Neuerung, wird monatlich überprüft und besitzt die Priorität 0,2.

Verwirrend? So schlimm ist das gar nicht, denn mittlerweile gibt es für fast alles das entsprechendes WordPress-Plugin. Ich selbst nutze Google XML Sitemaps. Dieses Plugin erstellt die gewünschte Sitemap in sekundenschnelle und macht uns das Traffic-Leben relativ leicht.

Außerdem bietet es eine Vielzahl von Einstellungsmöglichkeiten, wie beispielsweise das Ausschließen von Kategorien, Beiträgen und anderem. Ich habe jedoch alles so belassen, wie es für mich ausgewählt wurde, da ich denke, dass die Standardeinstellung alles erfüllt, was für meine Ansprüche an eine XML-Sitemap notwendig ist.

Screenshot des Plugins Google XML-Sitemap

Oberfläche und Einstellungsmöglichkeiten

Da das Plugin auf deutsch ist, erklären sich die diversen Optionen zur Erstellung einer Sitemap regelrecht von selbst. Nachdem die Sitemap nun aber erfolgreich erstellt wurde, kann man sich informieren, ob denn nun alles reibungslos geklappt hat.

Dafür einfach die eigene URL eintippen und mit dem Zusatz sitemap.xml ergänzen.

Die Sitemap dieser Seite ist demzufolge unter folgender Adresse zu finden: http://geld-im-netz.de/sitemap.xml

Die XML-Sitemap ist erstellt – Nur noch auf den Traffic warten

Natürlich ist auch die Erstellung einer XML-Sitemap nicht der Garant für eine enorme Besuchersteigerung, aber wieder ein kleiner Baustein am gesamten Traffic für den Blog und dieser ist entscheidend, wenn man im Internet Geld verdienen möchte.

Und somit wäre es nahezu fahrlässig darauf zu verzichten, denn Google ist meistens der Hauptlieferant für großen Traffic und schickt gewaltige Besucherströme auf den eigenen Blog. Umso schlimmer wäre es also, wenn der ein oder andere Artikel nicht die Chance hätte, überhaupt gelistet zu werden.

2 Meinungen

  1. Merten02-19-2012

    Jepp, bei mir läuft es nun endlich dank dieser Anleitung! – Danke

  2. Maetz06-04-2012

    Vielen Dank für diesen sehr verständlich geschriebenen Beitrag. Ich freue mich schon auf die nächsten Informationen!