Server Monitoring mit serverstate.de – Überwachung eines Webprojekts

Serverstate.de ist ein Anbieter zur Überwachung eines beliebigen Servers, Blogs oder eben einer Website. Dabei kann überprüft werden, ob eine beliebige Webpräsenz derzeitig erreichbar beziehungsweise virtuell den Bach runtergegangen ist.

In der Vergangenheit habe ich mich zwecks Server Monitoring schon mal durch den Freeware-Dschungel geschlagen, bin aber nicht wirklich bei einer sinnvollen Lösung gelandet.

Deshalb möchte ich in diesem Artikel den Anbieter Serverstate vorstellen, der zwar nicht umsonst, aber immerhin sehr günstig ist.

Ich bestimme den Überwachungs-Zyklus von Serverstate

Nun, Server Monitoring heißt im Grunde ja nichts anderes, als dass eine ausgewählte Seite nach ihrer Verfügbarkeit überprüft wird.

Ist ein Projekt online, läuft alles glatt und wenn nicht, erhalten wir als Seitenbetreiber eine Nachricht, dass irgendwas nicht stimmt.

Server-Monitoring mit serverstate.de

Der Monat Dezember mit serverstate.de

Als ich damals für ein anderes Projekt nach einer kostenlosen Alternative zum Monitoring suchte, wurde schnell klar, dass diese günstigen oder freien Möglichkeiten zwar für meinen kleinen Privatblog ausreichend sind, bei einer umfassenden Überwachung aber dann doch etwas mehr kosten beziehungsweise nur unzulänglich funktionieren.

Serverstate offenbart gleich die Kosten, offeriert aber im gleichen Zuge eine kostenlose Testphase, die den vollen Funktionsumfang immerhin für 14 Tage gewährleistet.

Das ist gut, vor allem weil danach keinerlei Vertragsbindung besteht – Also, einfach selbst testen und dann entscheiden…

Nach der Anmeldung kann auch sofort das erste Überwachungsprojekt angelegt werden, dabei können wir als Anwender recht frei entscheiden, in welchem Zyklus das Monitoring vonstatten gehen soll und können einen Intervall zwischen einer Minute und einer Stunde wählen.

Dabei sind wir jedoch nicht nur auf HTTP-Zugriffe beschränkt, sondern können auch POP3- oder FTP-Server überwachen.

Bei richtiger Konfiguration werden wir nun im festgelegten Abstand per Mail oder SMS (gebührenpflichtig) über die Verfügbarkeit des eigenen Webprojekts informiert.

Inhaltsprüfung einer Seite und Überwachung von überall

Als weiterer interessanter Aspekt, fernab vom einfachen Überwachen, ob der Server noch steht oder lichterloh in Flammen ausgegangen ist, kann noch hervorgehoben werden, dass auch das Vorhandensein einzelner Wörter oder Phrasen überprüfbar ist.

Bei meinen ersten Gehversuchen fiel mir außerdem auf, dass Serverstate aus allen möglichen Teilen der Welt schaut, ob noch alles da ist.

Das ist dann relevant, wenn eine Verfügbarkeit rund um den Globus wichtig ist und so kleinere Ungereimtheiten sehr schnell auffallen können.

Bisher okay, aber…

Serverstate hat mich eigentlich glücklich gemacht, da es einfach das tut, was ich erwarte, wenn ich an Server-Monitoring denke.

Die Anmeldung lief problemlos über die Bühne, das erste Projekt war innerhalb weniger Augenblicke erstellt und die Überwachung des eigenen Projekts ließ sich mit wenigen Klicks einrichten. Dennoch würde ich diesen Dienst nicht auf diesem Blog nutzen.

Warum? Das liegt nicht daran, dass der Dienst schlecht wäre, sondern hängt lediglich damit zusammen, dass mir das Überwachen bei diesem kleinen Projekt oder eben einer Hobby-Seite nicht wirklich wichtig ist. Es ist wohl eine einfache Aufrechnung des Preis/Leistungs-Verhältnis.

Wenn dieser Blog irgendwann mehr in einer Stunde einnehmen würde, als ein Bruchteil der anfallenden Kosten für die Inanspruchnahme von Serverstate, würde ich sofort zu schlagen. So muss ich zwar einräumen, dass der Anbieter wirklich günstig ist, aber auf diesem Blog wenig Sinn machen würde.

Doch schauen wir doch einfach auf die konkreten Zahlen und Preislisten.

Preise bei Serverstate

Die ersten zwei Wochen nach der Anmeldung können Sie unseren Service kostenlos in vollem Funktionsumfang testen. Um nach dieser Testphase den Service nutzen zu können, müssen Sie einen Guthabenbetrag einzahlen. Bei Check basierter Abrechnung, die standardmäßig aktiviert ist, werden von diesem Guthaben die Kosten für einzelne Checks oder SMS-Benachrichtigungen abgezogen.

Das Zitat stammt von Serverstate selbst und verweist nochmals auf die kostenlose Testphase. Danach fallen aber natürlich Kosten an, die sich folgendermaßen berechnen:

Der einmalige Check kostet lediglich 0,0001 €, doch kann, wie oben erwähnt, maximal stündlich die Verfügbarkeit eines Projekts überprüft werden. Das bedeutet also, dass minimal 7 Cent im Monat anfallen, wer auf eine Benachrichtigung per SMS Wert legt, muss pro Textnachricht 15 Cent aufbringen.

Würde man die maximale Überwachungsrate nutzen, dann wären es immerhin schon 4,32€ im Monat, aber auch das, finde ich, bewegt sich noch im preisgünstigen Rahmen. Natürlich sind hierbei die Kosten für etwaige SMS nicht berücksichtigt.

Insgesamt würde ich diese Preisliste als fair einstufen, auch wenn eine Server-Überwachung nicht zu den aufwendigsten Maßnahmen im virtuellen Raum zählt. Außerdem finde ich es sehr angenehm, dass nach der 14-tägigen Testphase keine Vertragsbindung auf den unwissenden Anwender lauert. So fallen also nur dann Kosten an, wenn das Guthaben tatsächlich aufgeladen wird.

Dennoch ist es natürlich fraglich, ob so ein Service überhaupt notwendig ist.

Braucht man Serverstate? Ein Fazit

Nun…, ich denke „Jain!“.

Der durchschnittliche Hobbyblogger muss sich wohl nicht um die Verfügbarkeit seiner Seite kümmern und kleinere Ausfälle sind dann eben zu erwarten. Wobei ich einräumen muss, dass meine Webprojekte bis dato nicht abgeschmiert sind. Aber das kann ja noch kommen.

Wer allerdings einen aufwendigen Shop betreibt, eine trafficstarke Seite sein Eigen nennt und somit bei einem Serverausfall wirklich Geld verliert, sollte sich den Service ruhig einmal anschauen. Dann sind die monatlichen Klein-Beträge natürlich auch eine sinnvolle Investition.

Mich haben jedenfalls die einfache, aber eben übersichtliche Oberfläche und die simple Anmeldung überzeugt.

Zum Server-Monitoring mit serverstate.de.