Sein Glück in der Freiberuflichkeit finden – Wie das Internet beim Projektsuchen hilft

Im heutigen Gastartikel von Johannes Heim geht es um die Möglichkeiten, die Freelancer durch das Internet haben und wie Projekte über das Medium gefunden werden können.

Das Internet bietet zahllose Möglichkeiten des Gelderwerbs. Viele davon sind ganz spezielle Entwicklungen des Webs und seiner besonderen Auswüchse.

So verkauft manch ein Unternehmen sogar die Währungen digitaler Spielwelten, womit gerade Facebook eine Menge Geld einnimmt. Farmvilledollar sind eben eine Art digitaler Pokerchip von heute.

Die Werbung wiederum hat durch Banner, AdWords und anderes dem Marketingsektor neue Aufgaben beschafft. Auch Suchmaschinenoptimierung und die damit verbundenen Optimierungen an Webseiten durch Spezialisten dieses Metiers sind ein Produkt des Internets.

Die Möglichkeiten des Internets für Freelancer und Webworker

Freelancer und das InternetBisher durch traditionelle Strukturen der Jobsuche geprägte Arbeitsbereiche haben ebenfalls eine Menge neue Möglichkeiten bekommen, um sich Projekte an Land zu ziehen.

Darunter fallen nicht nur normale Jobbörsen wie Stepstone, sondern zum Beispiel Onlineplattformen, die sich allein auf die Vermittlung von Freelancern spezialisiert haben. Eine davon ist twago .

Man beschreibt dort die zu erledigende Tätigkeit, zum Beispiel das Erstellen einer Website, eines Onlineshops oder einer Übersetzung.

Nachdem man das Projekt dann eingestellt hat, können Freiberufler der besagten Sparte um Übernahme des Projektes bieten.

Um auch die Frage des Honorars für beide Seiten abzusichern, gibt es einen hauseigenen Treuhandservice, der mit der Übernahme dieser Aufgabe betraut werden kann. Die Sparten bei twago, aus denen sich die dort nach Projekten suchenden Freelancer zusammensetzen, sind unter anderem Programmierer, Grafikdesigner und Übersetzer, aber kommen auch aus den Bereichen Marketing und Werbetexten.

Gerade für Freelancer ist das Internet genau die Entwicklung gewesen, die ihnen eine Fülle neuer Optionen eröffnete. Dazu kam die Mobilisierung des ganzen Alltags durch oft verfügbares WLAN, generell mobiles Internet und die Möglichkeit große Daten, wie sie bei vielen Projekten üblich sind, über das Internet zu übertragen, da sich die Verbindungsgeschwindigkeit so massiv erweitert hat.

Für Freelancer bedeutet das eine große Zunahme an Flexibilität. Man kann nun nicht nur von zu Hause aus arbeiten, da man nicht weiter an die heimische Internetanbindung gebunden ist, sondern sich zum Arbeiten an beliebigen Orten mit Webanschluss aufhalten. Dafür gibt es in allen großen Städten inzwischen auch sogenannte Coworking Spaces.

Alle diese Dinge haben dazu geführt, dass der Freiberufler es inzwischen leichter hat als früher. Sein Arbeitsleben brachte, bei all der dadurch gewonnenen Freiheit, durchaus auch eine Menge Unsicherheit mit sich im Gegensatz zum Alltag des Angestellten.

Die Entwicklung wird vielleicht sogar noch soweit gehen, dass der Freiberufler die Beschäftigungsart der Zukunft ist. Immerhin sind heutzutage in vielen IT Projekten allein schon teils die Hälfte der Beteiligten als Freelancer tätig. Vor allem Programmierer mit guten Kenntnissen in Java oder C++ werden händeringend gesucht.

Da das selbstbestimmte Arbeiten aber für viele Menschen immer mehr an Attraktivität gewinnt, ziehen auch Bereiche außerhalb der IT Branche nach. Für Übersetzer ist das freiberufliche Arbeiten inzwischen genau so Standard wie die Anstellung als ein solcher, der dann in Übersetzungsbüros oder -agenturen arbeitet.

Die vielfältigen neuen Möglichkeiten, die sich Freelancern aller Art heutzutage bieten, sollten genutzt werden, um sich die Konkurrenzfähigkeit im Arbeitsmarkt zu erhalten.

Johannes Heim ist als Quereinsteiger erst jahrelang Lehrer gewesen und dann auf der Suche nach neuen Herausforderungen bei twago im Online-Marketing gelandet. Beruflich haben es ihm vor allem SEO und Social Media angetan, privat vor allem Spiele am PC sowie Philosophie.