Ranksider: Gekonnt die Einnahmen steigern!

Vor langer Zeit habe ich den Anbieter Ranksider hier im Blog vorgestellt. Mittlerweile trägt er einen beachtlichen Teil zu meinen Einnahmen bei und scheint äußerst lukrativ.

Ranksider bietet Bloggern die Möglichkeit, sich um bezahlte Artikel zu bewerben, auch wenn dahinter oftmals lediglich der Wunsch nach einem Backlink steckt. Der Linktext ist normalerweise nicht frei zu wählen, sondern fest durch den Auftraggeber vorgegeben. Lukrativ ist das allemal. Idealerweise für beide Seiten.

Nun ist es allerdings so, dass wir uns bei Ranksider anonym bewerben und einen subjektiven, total individuellen Preis festlegen können müssen und dabei wird es oftmals kompliziert.

Wie viel ist ein bezahlter Artikel wert, wie viel können wir verlangen und was bezahlen die jeweiligen Auftraggeber überhaupt?

Ich habe mir in den letzten Monaten ein paar Gedanken gemacht, ein wenig herumprobiert und bin auf ein paar recht simple Dinge gestoßen, die es uns ermöglichen, unsere Gewinner mit Ranksider zu optimieren.

1. Google Analytics nutzen

Ranksider erlaubt es uns, zahlreiche Kennzahlen über unseren Blog oder die eigene Seite zu hinterlassen. Das sollte man nach Möglichkeiten nutzen. Vor allem aber die Integration von Google Analytics ist sehr hilfreich.

Die Einbindung von Google Analytics verschafft Vertrauen, dass die angegebenen Kennzahlen auch wirklich korrekt sind und wir uns nicht irgendwas ausgedacht haben.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass selbst Blogs mit weniger Zugriffszahlen öfters den Zuschlag erhalten, wenn sie im Gegensatz zu den Mitbewerbern die Zahlen durch Analytics verifizieren lassen.

Analytics verschafft bei Ranksider Vertrauen

2. Budget verrechnen

Bei Ranksider können wir sehen, wie viel Budget ein Auftraggeber zur Verfügung hat. Durch simple Subtraktion können wir ein paar interessante Schlüsse ziehen.

Idealerweise zeigt das Portal für bezahlte Artikel nämlich auch an, welche Gebote bis dato akzeptiert wurden und davon können wir profitieren.

Denn das verrät uns, wie viel ein Auftraggeber im Schnitt bereit ist auszugeben und ob er knausert oder großzügig verteilt. das klappt in der Regel ganz gut.

Dafür suchen wir uns ein beliebiges Projekt heraus, das nicht mehr ganz so frisch ist und schauen auf die „akzeptierten Gebote“. Diese werden auf der rechten Seite mit einem grünen Häkchen dargestellt. Diese zählen wir einfach fix durch.

Jetzt haben wir eine beliebige Anzahl. So weit, so gut.

Der Auftrag wurde akzeptiert

Nun werfen wir einen Blick auf das Gesamtbudget des Auftraggebers und ziehen das verfügbare Budget von dieser Summe ab. Folglich haben wir nun irgendeinen Wert, der für die bisherigen Aufträge ausgegeben wurde.

Das allein bringt oftmals schon jede Menge und lässt uns den Spielraum ein bisschen besser einschätzen.

Gehen wir einfach davon aus, es wurden zwei Gebote akzeptiert und von einem Budget von 300€ sind noch 180€ übrig. Folglich hat der Auftraggeber bis dato 120 Euro für zwei Schreiberlinge verbraten und im Schnitt 60 Euro für einen Artikel gezahlt. Aha.

Allerdings geht es noch genauer, denn diese Summe verrät ja noch nichts über die Verteilung des Geldes und wie hoch die jeweiligen Vergütungen waren. Vielleicht hat in unserem Beispiel die eine Seite 100€ genommen und der andere hat einen Artikelplatz für 20 Eier versemmelt.

Deshalb schauen wir jetzt, wie viel der Auftraggeber im Schnitt für 1000 Besucher ausgibt. Das können wir berechnen.

Bleiben wir einfach bei unserem Beispiel und nehmen an, dass der eine Blog 9.000 Besucher hat und der andere, dessen Gebot akzeptiert wurde, 3.000.

Die Gesamtanzahl der Besucher wäre als 12.000. Außerdem erinnern wir uns, dass insgesamt schon 120 Euro vom Auftraggeber in der laufenden Kampagne ausgegeben wurden.

Dann einfach (1000*ausgegebenes Budget) /Gesamtanzahl der Besucher rechnen und den Wert notieren. In unserem Beispiel würde übrigens eine glatte 10 herauskommen. Das bedeutet, dass der Auftraggeber im Schnitt zehn Euro pro 1000 Besucher ausgibt.

Diesen Wissen können wir insofern nutzen, als dass wir diese Zahl einfach mit unseren monatlichen Zugriffen (also die Tausender) multiplizieren und somit einen recht genauen Wert erzielen, den ein Auftraggeber für einen Blogartikel bei uns zahlt.

Zusatztipp: Wenn die Anzahl der abgegebenen Gebote mehr als „drei“ beträgt, lohnt es sich, den errechneten Wert leicht nach oben anzupassen.

Das liegt daran, dass wir ja lediglich den Durchschnitt erfasst haben und somit davon ausgehen müssen, dass der Auftraggeber potentiell mehr ausgibt. Deshalb können wir nachziehen.

Durch diese einfache Methode können wir recht gut einen Preis einschätzen und erhöhen die Chance, einen Auftrag zu ergattern. Und zwar zum Maximum.

3. Punktuelle Gebote

Oftmals ist die Summe des Restbudgets eine recht krumme Zahl. Mal 67 Euro, mal sind es 83. Aber auch dieser kleine Aspekt kann uns dabei helfen, ein bisschen mehr mit unserem Blog zu verdienen.

Die Überlegung dabei ist, dass ein Auftraggeber in der Regel ein einmaliges Budget festlegt. Zwar kann er das anpassen, aber im Grunde ist es eine feste Zahl, die meistens bis zum Ende einer Kampagne bestehen bleibt.

Vielleicht haben wir errechnet, dass im Schnitt 35 Euro pro Textauftrag über den Tisch gehen (s.o.) und sehen, dass das restliche Budget 43 Euro beträgt.

Eigentlich wäre das zuviel, aber aufgrund der Tatsache, dass es so aufgehen würde, geben Auftraggeber mitunter mehr aus. Bis dato klappt das tadellos.. Pschykolokie und so 😉

Den Restbetrag punktuell mitnehmen!

Das funktioniert in der Regel ausgesprochen gut. Mal davon ausgehend, dass unser Blog zum Thema und natürlich zahlenmäßig passt.

Das liegt einfach daran, dass es für den Auftraggeber leichter ist und in der subjektiven Wahrnehmung den „Passend“-Effekt auslöst.

8 Meinungen

  1. Helge09-04-2012

    Erster!

    Nein. Quark. Vor allem der zweite Tipp gefällt mir. Danke :-)

  2. Michel09-05-2012

    Vielen Dank für den schönen Artikel! Werde Ranksider jetzt auch mal testen.

  3. Tobinger09-05-2012

    Tolle Tipp, wie die ich in Zukunft sicher zu Rate ziehen werde.

    Allerdings findet man bei Ranksider, wie bei vielen anderen Anbietern dieses Bereiches auch, leider kaum noch Angebote, die den (rechtlich gesehen erforderlichen) Hinweis darauf zulassen, dass es sich um einen bezahlten Artikel handelt.

  4. Da pflichte ich Dir bei, Tobinger, aber das ist mittlerweile Gang und Gebe.

    Zwar ist es im Eigentlichen eine Sauerei, aber um nichts anderes geht es. Interessant ist gerade übrigens, wie viele Firmen sich in meinen HochgeschwindigkeitsSEO-Artikel mit dem Hauptkeyword einbuchen wollen :-)

    Vielleicht als kleiner Tipps, falls jemand den ein oder anderen Euro fix machen will und eh bei den gängigen Plattformen angemeldet ist. Teliad ist hierbei zu empfehlen, da Blogartikel nach Schlagworten abgescannt werden können und Deine/Eure Artikel somit auffallen.

    beste Grüße

  5. Tobinger09-06-2012

    Hi Jonas.

    Deinen Artikel über Hochgeschwindigkeitsseo habe ich schon gelesen. Da ich mich noch im Urlaub befinde, ist der Contest leider nichts für mich. Drücke Die aber auf jeden Fall die Daumen, dass Du ordentlich abschneidest :)

  6. Roland09-21-2012

    So, melde mich nach langer Zeit auch mal wieder. Hatte eine zeitlang die Nase voll.

    Das sind wieder, wie gewohnt, gute Tipps. Google Analytics heißt das Hindernis. Das will ich nicht installieren, schon alleine aus Liebe zu meinen Besuchern.

  7. Inwiefern ändert sich denn Deine emotionale Haltung gegenüber Deinen Usern, wenn Du Analytics nutzt, Roland :-)

    Aber unabhängig davon: Schön, dass es Dich endlich wieder gibt. Ich dachte kurzweilig, Du wärst verschollen.

  8. Roland09-27-2012

    Ich habe mich auch riesig gefreut als du auf meinem Blog vorbei geschaut hast. Ich hatte einfach die Nase voll von der ganzen Sache. Vielleicht hast du es gelesen. Eine Migration von Joomla 1.5 auf 2.5 hat mir viel Ärger und Verdruss eingebracht.

    Google Analytics verändert nichts dem User gegenüber. Allerdings gebe ich die Surfgewohnheit des Users damit an Google weiter.

    Es war ja mal im Gespräch, dass Seiten die Google Analytics einsetzen dieses vorab, möglicherweise durch ein vorgeschaltetes Popup, dem Leser mitteilen müssen. So dass dieser entscheiden kann, ob er weiter surfen will und Google preisgibt, was er gerade macht. Daher hatte ich mich schon damals für ein anderes, internes Analysetool entschieden.

    Einige Bewertungstools (ich glaube seitwert oder so ähnlich) geben bei der Bewertung der Seite Punktabzug, sobald GA verwendet wird. Das mag aber im Endeffekt absolut egal sein,

    Aber was Ranksider anbelangt, so stimmt das, GA bringt dort Vorteile.