Nutzung von Videoportalen in Deutschland [Infografik]

Vorgestern bin ich auf eine sehr interessante Infografik gestoßen, die die Nutzung von Videoportalen in Deutschland offenbart. Und es ist wirklich erstaunlich, welche Besucherströme hierbei entstehen.

Immerhin nutzen rund 59% aller Deutschen schauen sich regelmäßig Inhalte auf Youtube, Vimeo und Co an, wobei sogar 39% aller Befragten angeben, dies täglich oder wöchentlich zu tun. Wenn wir diese Zahlen einmal überschlagen, wird uns das Ausmaß solcher Videoportale erst wirklich bewusst. Aber nicht umsonst ist Youtube die zweitgrößte Suchmaschine nach Google und wird tagtäglich von Millionen besucht.

Diese Infografik zeigt die Nutzung von Videoportalen in Deutschland 2012

Ein Klick vergrößert die Infografik

Weiterhin finde ich es spannend, welche Arten von Video und gedrehtem Material am häufigsten angeschaut werden. Denn zwar platzieren sich Musikvideos gekonnt auf dem ersten Platz dieser kleinen Übersicht, doch darauf folgt, mit einem Anteil von nahezu 50%, immerhin selbstgedrehtes Material. Aber das haben schon die beliebtesten Youtube-Videos des Jahres 2011ausgezeichnet unterstrichen.

Umso wichtiger scheint es allerdings, sich aktiv auf einem dieser Netzwerke zu bemühen und eben auch dort Traffic für den eigenen Blog mitzunehmen. Mitunter springt sogar noch der ein oder andere Euro dabei raus. Ich habe selbst meine ersten Gehversuche auf Youtube und Co unternommen und bin erstaunt, welche Masse ich durch das Videoportal auf meine Seiten lotsen kann und das eben vollkommen unabhängig von Google und Co.

Nun will sich allerdings nicht jeder bei Youtube zum Hanswurst machen und offenkundig sein Gesicht in eine laufende Kamera halten. Aber das ist gar nicht schlimm. Schauen wir auf die Infografik, fällt auf, dass an dritter Stelle der beliebtesten Videos Filme, aber eben auch Filmtrailer stehen, können wir eben das Potential von fremden Material erahnen.

Die meisten Filmeschmieden haben nämlich überhaupt kein Problem damit, wenn die eigenen Vorschau-Schnipsel von Youtubern genutzt werden. Auch nicht, wenn sie das Material selbst monetarisieren. Ist ja immerhin kostenlose Werbung. Allerdings empfehle ich in diesem Zusammenhang, den Griff zum Telefon nicht zu scheuen respektive eine Mail an die Urheber zu schicken: Die Resonanz ist meistens, jedenfalls zeigen das meine Erfahrungen, positiv.

Spannend ist in diesem Zusammenhang außerdem, dass es vollkommen in Ordnung ist, ein eigenes Youtube-Video mit einem Affiliate-Link zu garnieren und folgerichtig mit jedem View die Chance auf potentielle Einnahmen zu haben. Das kracht zwar nicht so richtig, aber kann eben funktionieren. Und der Aufwand ist oftmals gering, da das Ganze einfach im Hintergrund läuft.

Die Infografik zeigt zwar nur einen kleinen Einblick der Nutzung von Videoportalen in Deutschland, doch hat sich mich abermals daran erinnert, dass es auch für die Existenz im Netz, also diesem Blog, in Bälde einen Youtube-Kanal geben wird. das Stand immerhin bei meinen Plänen für das Jahr 2012…

Quelle: statista.com