Erfolg im Online-Marketing: Kreativität und Guerilla Marketing

Vor wenigen Tagen hat mich die aktuelle Ausgabe des Onlinemagazins Internethandel erreicht. Fröhlich präsentiert sie sich im orangefarbenen Gewand und segelt unter dem Banner Guerilla Marketing.

Ich habe mir das Ganze einmal angeschaut und möchte in diesem Artikel das Gelesene Revue passieren lassen. Denn die Quintessenz scheint: Erfolg haben die, die neue Wege gehen.

Dabei ist das Budget manchmal vollkommen nebensächlich und oftmals führen innovative Ansätze, eigenwillige Wege und ein bisschen Mut zum Ziel.

Werfen wir doch einmal einen Blick auf die aktuelle Ausgabe, kreative Ansätze aus der Blogosphäre und welche Ideen es für den Erfolg Deines eigenen Blogs gibt. Los geht’s…

Marketing ohne Budget – Wie das?

Alle Artikel gleichzeitig stärkenLetztens fragte mich ein Freund, wie er seine neue Serie vermarkten solle. Dabei ging es um ein neues Fernsehformat, das in Eigenregie und einem recht geringen Budget realisiert wurde.

Das Ergebnis war wirklich erstaunlich und sah richtig toll aus. Blöd nur, dass das Geld für die richtige Vermarktung fehlte.

Youtube war in diesem Zusammenhang übrigens keine Alternative, da hierbei eher kleine Formate Sinn machen. Keine teuren Produktion. Das rechnet sich einfach nicht.

Also haben wir gemeinsam überlegt, wie man ohne hochtrabende TV- und Kinowerbung zu Aufmerksamkeit gelangen könnte. Welche Ideen umsetzbar sind und was man nicht alles tun könnte. Man marschiert nämlich nicht einfach zu Brainpool und schreit „Bitte! hier habt’as!“

Bei unserem Brainstorming ist ein richtiger Katalog entstanden. Und? Was soll ich sagen, das Format wird mittlerweile im Fernsehen ausgestrahlt. Nicht auf den großen Sendern dieses Landes, aber immerhin im PayTV.

Diesen Erfolg haben wir lediglich durch die erzwungene Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit erreicht und das kann tadellos funktionieren. Es hat also geklappt. Unsere Kosten waren nicht nur gering, sondern lagen bei einer dicken Null.

Dafür braucht es allerdings Ideen, Energie und manchmal auch jede Menge Kraft. Denn Marketing ist normalerweise mit horrenden Ausgaben verbunden. Wenn dem nicht so ist, spricht man gemeinhin von Guerilla Marketing.

Was ist Guerilla Marketing?

Was sagt uns das?Der Begriff wurde von Jay C. Levinson geprägt, einem amerikanischen Unternehmensberater, der kleineren Unternehmen durch innovative Werbekampagnen aus der Patsche half. Kurzum: Er gilt als der geistige Vater des Guerilla Marketings.

Die Grundidee ist dabei eigentlich recht banal:

Man versucht, mithilfe eines geringen Budgets, eine Massenwirkung zu erzielen und setzt dort an, wo die eigenen Zielgruppe aktiv ist.

Dabei geht es nicht um das großflächige Branding, sondern vielmehr um das Erreichen des Einzelnen und das effektive Bewerben mit den geeigneten Mitteln.

Dabei ist eines der Hauptmerkmale der Überraschungseffekt, der sich durch Mundpropaganda und Aufmerksamkeit durch die Lande zieht und letzten Endes als indirekter Multiplikator funktioniert. Simples Konzept, spannende Idee.

[Als Guerilla Marketing werden] Vermarktungsaktionen bezeichnet, die mit geringem Mitteleinsatz eine große Wirkung versprechen.

[GM umfasst also] „verschiedene kommunikationspolitische Instrumente, die darauf abzielen, mit vergleichsweise geringen Kosten bei einer möglichst großen Anzahl von Personen einen Überraschungseffekt zu erzielen, um so einen sehr hohen Guerilla-Effekt (Verhältnis von Werbenutzen und -kosten) zu erzielen.“ wikipedia

Es geht also darum, realen und konkreten Gesprächsstoff in der eigenen Zielgruppe zu provozieren, ohne sich dabei in Unkosten zu stürzen.

Nehmen wir dafür ein kleines Beispiel:

Ich betreibe einen Blog. Dieser wird kaum vermarktet. Nein, ich setze hauptsächlich auf Qualität, schöne Texte und den oftmals propagierten Mehrwert. Irgendwann wird der ein oder andere Leser aufmerksam und empfiehlt meine Seite. Vielleicht aufgrund der Qualität, der Optik oder weil ich Gratis-eBooks verschenke.

Die logische Folge wäre, dass er mich per RSS-Feed abonniert, mir auf Facebook und Twitter folgt und meine Blogartikel anderen zeigt. Das  wäre Mundpropaganda, die gerade im virtuellen Raum enorme Wellen schlagen kann, denn das Internet kennt keine realen Grenzen.

Durch diesen simplen Gedanken kommen immer mehr Menschen auf meinen Blog, ganz unabhängig von Google und Co. Sie besuchen aufgrund der qualitativen Merkmale meine Seite und ich würde das Hauptmerkmal des Guerilla Marketings zu meinen Gunsten nutzen.

Die effektive Mundpropaganda und den ansteigenden Besucherstrom, obwohl ich de facto nichts dafür getan habe.

Außer Content und Mehrwert zu bieten. Ich habe dadurch keine Kosten und dennoch anhaltenden Erfolg beim Bloggen. Daher sind Kampagnen, die auf Masse ausgerichtet sind – Fernsehen, Radio und vielleicht Printmedien – niemals als Gurilla Marketing einzustufen, da sich hier die grundlegenden Aspekte widersprechen.

Weitere Merkmale oder eben Guerilla Taktiken:

  • Mundpropaganda
  • den Konsumenten bei seiner täglichen Tätigkeit erreichen, z. B. durch E-Mails
  • Sticker- und Plakat-Kampagnen mittels statisch aufgeladener und daher selbst haftender Folien
  • „Stirn/Headvertise“-Kampagnen
  • Bluejacking: Senden einer persönlichen Nachricht via Bluetooth
  • Fahrzeugwerbung
  • T-Shirts
  • Schleichwerbung

Aber natürlich stellt das nur eine kleine Auswahl dar. Die Vielfalt ist gigantisch und Guerilla Marketing heißt eben nicht, dass wir viel Geld in Mittel A stecken, um den gewünschten Massen-Effekt zu erzielen. Nein, das Prinzip ist eindeutig diffiziler und vor allem subtiler.

Auch Flashmobs oder Streetart können funktionieren und es ist lediglich eine Frage der eigenen Zielgruppenkenntnis, ob das Konzept aufgeht oder lediglich verpufft.

Beispiel für das Guerilla Marketing:

In Österreich wurde in den letzten Wochen ein Mann bekannt, der angeblich niemals schläft. Er nannte sich Walter Sommer oder auch Walter Schlaflos und forderte die 7Tage-Woche, den 24Stunden-Tag und großflächige Änderungen der Öffnungszeiten in Wiener Kaufhäusern.

Spannend war daran, dass durch ganz unübliche Versuche, eine enorme Aufmerksamkeitswelle über dem jungen Mann hereinbrach. Er wurde berühmt.

Please enter the url to a YouTube video.

Letzten Endes warb er übrigens nur für einen Netservice der Firma Rustler. Und ja, das war Erfolg. Denn es gab eine gehörige Medienpräsenz, viele Aktionen und das Branding Vienna 24/7 – Und wer ist letzten Endes 24 Stunden, 7 Tage die Woche für Sie erreichbar? Genau, die Firma Rustler.

Natürlich gibt es noch ganz andere Beispiele, aber das Genannte illustriert recht schön, worum es eigentlich geht: Die Aufmerksamkeit der eigenen Zielgruppe durch medienwirksame Präsenz an den richtigen Orten.

Dennoch gibt es ganz unterschiedliche Strategien und eben Taktiken, die erfolgreich beim Gurilla Marketing angewandt werden.

Guerilla Marketing – Strategien

Taktiken und Strategien im MarketingDie Werbung kennt ganz unterschiedliche Wege, um Dich, mich und eben jeden Käufer dezent zu manipulieren. Das ist auch ganz gut so, denn sonst würde sie nicht funktionieren.

Aber auch das Guerilla Marketing kennt viele Möglichkeiten, die unterschiedlich funktionieren und eben die genaue Kenntnis der eigenen Zielgruppe voraussetzen. Aber dazu später mehr.

Schauen wir vorab auf die unterschiedlichen Strategien und eben Taktiken des Guerilla Marketings. Dabei spricht man gemeinhin von Viral-Marketing, Ambush-Marketing und Ambient Marketing.

1. Viral Marketing

Virales Marketing nutzt hauptsächlich die Kanäle des Internets, ferner der sozialen Netzwerke, um Aufmerksamkeit zu generieren.

Dafür werden eigens Inhalte produziert, die lediglich den Effekt haben, sich schnell im Netz zu verbreiten. gemeinhin könnte man das virale Marketing mit der Mundpropaganda vergleichen.

Allerdings ist der Effekt natürlich um ein Vielfaches größer, als wenn Erna ihren Freunden von den leckeren Wurstwaren des benachbarten Fleischers berichtet. Klar, oder?

Weiterhin stehen die realen Kosten natürlich in einem sehr kleinen Verhältnis. Jedenfalls vergleichen mit großangelegten Werbekampagnen.

Wobei die jeweilige Zielgruppe den Erfolg selbst bedingt, da die zugeschnittenen Inhalte natürlich nur in den jeweiligen Gruppen ausgetauscht werden. Warum sollte ich einen Bloggerwitz auch in einer Runde erzählen, die nicht einmal Zugang zum Internet hat?

In diese Kategorie können wir getrost Linkbaits werfen. Das habe ich allerdings in einem gesonderten Artikel ausführlich erklärt. Artikel: Was ist ein Linkbait?

Beispiele für virales Marketing:

Das Spiel MoorhuhnEin schönes Beispiel ist das Spiel Moorhuhn der Firma Phenomedia, das eigentlich zu Werbezwecken für Johnny Walker konzipiert wurde.

Nach kurzer Zeit fand sich auf nahezu jedem Rechner eine Kopie des fröhlichen Hühnerschießens. Es machte einfach Spaß und auch ich habe früher Freude daran gehabt.

Die rasante Popularität des Spiels ist natürlich auf die enorme Verbreitung im Internet selbst zurückzuführen und übertrug sich nahtlos auf die eigentlich Marke.

Viele Firmen versuchten, an den Erfolg anzuknüpfen und das Spiel nachträglich zum eigenen Zwecke zu nutzen. Aber natürlich mit gemindertem Erfolg  (bspw. Haribo und BILD).

Ein weiteres Beispiel ist eine Aktion der Firma Union Car Insurance, wobei Autofahrer auf nachlässige Fahrweise und die Gefahren im Straßenverkehr hingewiesen wurden.

Dabei kamen Blumentöpfe und jede Menge Schaumstoff zum Einsatz und der sogenannte Pink Squad. Das Ganze wurde gefilmt, ins Netz gestellt und die Botschaft verbreitete sich wie ein Lauffeuer!

Please enter the url to a YouTube video.

2. Ambush-Marketing

Das Ambush Marketing gilt ebenfalls als Form des Guerilla Marketings und leitet sich vom Englischen ambush (~überfallen, auflauern) ab. hierbei geht es darum, die mediale Präsenz eines Großereignisses auszunutzen und von der Öffentlichkeit zu profitieren. Daher ist der Begriff zwar negativ konnotiert, ist aber in der Regel nicht illegal.

Oftmals werden sportliche Veranstaltungen, wie etwa Fußball, Olympiade oder Meisterschaften zu diesem Zwecke genutzt. Allerdings ist der Einsatz recht vielfältig. Denn solang Kameras und die mediale Öffentlichkeit vertreten ist, funktioniert der Spaß natürlich.

Hierbei geht es oftmals darum, als Sponsor assoziiert zu werden, obwohl diesbezüglich gar kein Geld floss. Ein schönes Beispiel für das effektive Ambush Marketing lieferte Nike beim Berlin Marathon.

Beispiel: Nike und „Go Heinrich Go“

Ambush Marketing - NikeAdidas trat als offizieller Sponsor des Berlin Marathons auf. Kein Problem, kann man ja machen.

Allerdings setzt sich der Konkurrent Nike derart stark in Szene, indem der 80jährige Heinrich gefördert wurde und entlang der Laufstrecke unzählige Plakate für ihn aufgehängt wurden.

Außerdem gab Nike eine Heinrichzeitung vor dem Wettkampf heraus, die viele Fragen über den neuen Medienstar aufdeckte.

Heinrich selbst galt als der älteste Marathonteilnehmer des gesamten Laufs und bekam demzufolge natürlich eine enorme mediale Aufmerksamkeit.

Als offizieller Sponsor des alten Läufers profitierte Nike ungemein.

Im Vergleich zu Adidas waren die Ausgaben des Unternehmens natürlich verschwindend gering und der Effekt um ein Vielfaches größer.

Clever, oder?

3. Ambient Marketing

Diese Form des Guerilla Marketings setzt auf den Einsatz von Werbemitteln in der Öffentlichkeit. Und zwar genau dort, wo sich die eigene Zielgruppe aufhält.

Beispielsweise auf öffentlichen Plätzen, Bibliotheken, Bushaltestellen oder an ganz unterschiedlichen Orten. Hierbei geht es darum, Aufmerksamkeit durch Präsenz zu generieren und zwar am Puls der Öffentlichkeit.

Per Definition ist diese Taktik also Medienformate, die im Out-of-Home-Bereich der Zielgruppe planbar konsumiert werden.

Das bedeutet, dass sich das Ambient Marketing vor allem aus drei Begriffen ableitet, die es umschreiben:

  • Ambient. Meint in diesem Zusammenhang, dass die Atmosphäre und eben der Lebensbereich der Zielgruppe erreicht und durchdrungen wird. Es geht darum, direkt den potentiellen Interessenten zu erreichen.
  • Out-of-Home. Eine klare Abgrenzung zu klassischen Methoden ist dadurch gegeben, dass Ambient Marketing in einen sehr intimen Lebensbereich der eigenen Zielgruppe vordingt. das geschieht weder durch Überredung, noch durch einen Masseneffekt. Und vor allem: Außerhalb der eigenen vier Wände.
  • Planbar. Wenn ich in meinem Blog Werbung verkaufe oder eine Anzeige in einem Printmedium schalte, wird oft mit dem Begriff TKP um sich geworfen. Also dem Tausender-Kontakt-Preis. Die Planbarkeit setzt allerdings voraus, dass gezielt eine Gruppe angesprochen wird und es kaum Streuverluste gibt.

Beispiele für Ambient Marketing:

Ganz klassische Formate kennen wir alle. Beispielsweise die Werbung auf Pizzaverpackungen, Klopapier oder auch Fernseher in der U-Bahn.

Der Gedanke ist hierbei recht simpel: Studenten besuchen gerne Kneipe XY, hängen wir doch für das Bewerben einer Sprachreise Banner und Plakate auf den Toiletten auf. Zielgruppengerechtes Marketing eben…

Guerilla Marketing im eigenen Blog

Das Finale der NischenchallengeViele Formen des Guerilla Marketings lassen sich allerdings auch auf den eigenen Blog übertragen. Vielleicht können wir keine großangelegten Kampagnen fahren, aber das wäre ja auch gar nicht der Sinn.

Hierbei ist lediglich Kreativität gefragt und es bedarf keines verrückten Geldbeutels oder einen exorbitanten Kontostand. Übrigens würde ich Blogs prinzipiell als Form des Guerilla Marketings ansehen.

Immerhin erreichen sie die eigentliche Zielgruppe dort, wo sie ist und versorgen sie mit allen relevanten Informationen.

Deshalb ist das Werben auf Blogs auch recht günstig und eben sinnvoll, da der Streuverlust relativ gering ausfällt und häufig diejenigen erreicht werden, die es auch betrifft.

Ideen für den eigenen Blog:

Einen Linkbait (Viral Marketing) können wir wahrlich schnell zelebrieren. Natürlich ist auch dafür Aufmerksamkeit notwendig, aber wenn es fluppt, dann fluppt es.

Martin Mißfeldt vom tagseoblog zeichnete beispielsweise alle SEOs der Szene als Simpsons-Charakter und die Links flossen in Scharen. Ein weiteres, sehr schönes Event veranstaltet derzeitig Peer Wandiger mit der Blog EM. Vielleicht gibt es ja den ein oder anderen Flitzer 😉

Allerdings geht das auch im kleinen Rahmen. Denn natürlich ist auch hierbei eine Öffentlichkeit notwendig. Beispielsweise können wir an den folgenden Dingen teilnehmen:

  • Blogparaden,
  • Wettbewerbe,
  • Contests

Mehr Besucher durch GutscheineIdealerweise veranstalten wir sie und können somit auf Backlinks und Anerkennung hoffen. Eine gute Möglichkeit bietet hierbei die Plattform blog-parade.de, wo wir mühelos die notwendige Aufmerksamkeit für unser eigenes Event erhalten sollten.

Weiterhin funktionieren Gutscheine recht gut, um die Aufmerksamkeit und Verbreitung eines Inhalts zu gewährleisten.

Artikeltipp: Mehr Besucher und Erfolg durch Gutscheine

Außerdem fallen in diese Kategorie natürlich auch Gewinnspiele, denn diese sorgen für eine enorme Präsenz und drehen unaufhörlich im sozialen Netzwerk die Runde. Gerade wenn unsere Leser Preise ergattern können, die für die eigene Zielgruppe von Interesse sind. Das bringt übrigens auch den Sponsoren etwas…

Als Beispiel füge ich den Screenshot eines Jubiläums-Gewinnspiels auf Caschys Blog an, der vor kurzer Zeit sieben Jahre alt wurde. Man beachte die Likes, Plus und Tweets…

Virales Marketing durch Gewinnspiele

Eindrucksvolle Verbreitung eines Gewinnspiels

Guerilla Marketing – Fazit

Das Guerilla Marketing ist gerade für kleine Unternehmen eine effiziente Methode, um Besucher, Kunden und Käufer zu generieren. Denn oftmals fehlt es am nötigen Kleingeld, um großangelegte Werbekampagnen zu fahren.

Hierbei ist es vor allem wichtig, die eigene Zielgruppe ganz genau zu erfassen und dann maßgeschneiderte Inhalte zu realisieren. Keiner profitiert vom enormen Streuverlust einer Kinowerbung.

Dabei sollten wir uns vor allem die folgenden Fragen stellen:

  • Was interessiert meine Zielgruppe?
  • Wo kommt sie her, was tut sie?
  • Wen möchte ich erreichen, für wen ist mein Produkt bestimmt?
  • Welche Orte, Plätze und Räume assoziieren wir mit der eigenen Zielgruppe?

Viele weitere Information, wie wir zielsicher die eigene Zielgruppe bestimmen und was es dabei zu beachten gibt, habe ich in diesem Artikel einmal ganz genau erläutert. Dort gibt es auch noch ein paar zusätzliche Tipps, wie wir unseren Blog bekanntmachen können.

Onlinemagazin Internethandel

Erfolgreiches Marketing mit geringem BudgetDie Anregung zu diesem Artikel habe ich aus der aktuellen Ausgabe des Onlinemagazins Internethandel. Deshalb möchte ich es an dieser Stelle natürlich empfehlen.

Hier finden sich noch weitere, sehr interessante Informationen über den effektive Einsatz des Guerilla Marketings.

Außerdem gibt es jede Menge Beispiele, die gerade für Onlinehändler und Blogger interessant sein können.

Dabei wird das Thema kompakt auf rund 30 Seiten dargestellt und offenbart die Grundlagen, die Vorbereitung, die Taktiken und Strategien des Guerilla Marketings.

Außerdem wartet das Magazin noch mit weiteren spannenden Themen rund um den virtuellen Erfolg auf und rundet das Titelthema mit anderen Artikeln gekonnt ab.

So gibt es in dieser Ausgabe außerdem Berichte zu: Duplicate Content, Von zu Hause arbeiten, eCommerce und Fulfillment, Tradition trifft Moderne – Online und Offline…


Jetzt möchte ich Dir viel Erfolg wünschen, lieber Leser und hoffe, dass Du das ein oder andere mitnehmen konntest.

Dennoch ist der Kern des Guerilla Marketings, dass Du besonders sein solltest, um Dich abzuheben. Wer gute Inhalte erstellt, clevere Ideen hat und ein wenig Arbeit investiert, ist auf dem besten Weg, um einen erfolgreichen Blog oder auch Shop aufzubauen :-)

5 Meinungen

  1. Ralf05-24-2012

    Hallo Jonas,

    wieder ein informativer Rundumschlag, der viele Themen anschneidet, über die man in der ein oder anderen Form schon mal gehört/gelesen hat. Sehr lesenswert!

    Gerade das Beispiel der Big-Player Nike und adidas hat mir gut gefallen.

    Zum Thema Guerilla-Marketing für den eigenen Blog:
    Die Wirksamkeit von Gewinnspielen und Gutscheinen steht sicher außer Frage – zumindest im Hinblick auf die Aktivität, die durch diese Aktionen erzeugt werden kann.

    Wobei in letzter Zeit ja vermehrt auf soziale Netzwerke ausgewichen wurde (um zB. Fans zu sammeln).

    Mal sehen ob der Trend anhält, denn meistens sind diese „Fans“ dann nicht soooo aktiv. Zumindest bis es das nächste Gewinnspiel gibt.

    Gewinnspiele sind quasi der Klassiker – büßen aber langsam aber sicher an Wirksamkeit ein.

    Grüße aus Hamburg,
    Ralf

  2. Helge05-24-2012

    Sehr interessanter Beitrag. Mich würden noch viel mehr konkrete Beispiele aus der Blogosphäre interessieren.

    Fallen Dir hierbei welche ein, Jonas. Mal von Gewinnspielen und Co abgesehen?

  3. ClaudiaBerlin05-28-2012

    Mal eine Bemerkung aus Leser/User/Käufer-Sicht (gilt echt für alle 3!): es gibt eine Menge Blogs, die sich mit Online-Marketing beschäftigen. Weiter gibt es noch viel mehr Blogs, denen man auf den ersten Blick ansieht, dass sie „Erfolg haben wollen“ – da wird halt irgend eine „Nische“ entsprechend aufbereitet, wie irre SEO betrieben, dazu Adsense, Banner/Affili-Anzeigen, womöglich Gewinnspiele, Teilnahmen an allen möglichen Blog-Paraden, Tauschartikel über dies und das, bezahlte Artikel (bringt ja immerhin etwas…) und und und… Ihr wisst schon, was ich meine!

    ABER: 95% dieser Blogs fehlt das Wesentliche. Quasi die „Seele“, das Herzblut des Bloggers. Sie wirken allesamt so, als könne und würde der Betreiber auch gern und genauso „gut“ was anderes machen, wenn es „Erfolg“ verspricht. Und das ist zu wenig!

    All der Aufwand würde sich viel mehr lohnen, wenn es spürbar um etwas geht, was den Blogger tatsächlich selber interessiert. Schaut Euch die vielen „Geld verdienen im Web“ und ähnliche Blogs an – und zum Vergleich Peer Wandingers Projekt „Selbständig im Netz“. Obwohl auch Peer über Marketing etc. schreibt, so ist der Unterschied doch deutlich.

    Also: egal ob viral oder traditionelle Methoden verwendet werden – ein echtes eigenes Interesse an der Sache, die man promoted, ist ein „Feature“, das für mich unabdingbar zum Erfolg gehört.

    (bin über die Blog-EM hier gelandet und wünsche viel Erfolg!)

    • Jonas G.05-28-2012

      Hallo Claudia,

      ich sehe in Deinem Beitrag zwei Aspekte. Einmal die Wichtigkeit und Persönlichkeit des Bloggers und auf der anderen Seite das wahre Interesse am eigentlichen Thema.

      Und ja, ich stimme Dir zu. Sehr sogar. Gerade in der Geld verdienen im Internet-Nische springen viele Glückritter auf, die lediglich andere Seiten abkupfern und durch deren Erfolg das Internet mit immer wieder gleichen und unpersönlichen Beiträgen zu schreiben. Das ist natürlich in Ordnung, doch der Mehrwert für den Leser bleibt fraglich. Irgendwann merkt dieser auch, dass es hier nicht wirklich neue Infos gibt und wendet sich ab.

      Aber das klingt in vielen meiner Artikel durch, denn ich halte den Blogger, der hinter einer Seite steht, essentiell für ihren Erfolg. Nichts ist fataler als Austauschbarkeit, mal von der Googlesuche abgesehen.

      Dennoch glaube ich, dass Exklusivität und Freshness ebenso ihren Anteil haben. Wenn ich auf einer Seite bin und mich dort zu einem bestimmten Thema hochwertig versorgt fühle, braucht es gar keine verrückten Insiderinfos oder viel Persönlichkeit. Dann geht es um den eigentlichen Inhalt.

      Allerdings ist Beliebigkeit meines Erachtens, gerade in kleinen Bereichen oder auch auf kleinen Blogs, das Todesurteil :-)

      beste Grüße
      ich

  4. Sonja10-22-2012

    Wie sieht es denn eigentlich mit dem Offline-Marketing aus? Ich bin der Meinung, dass dieser Teil des Marketings immer stärker vernachlässigt wird, obwohl es eigentlich sehr wichtig für die Darstellung der Firma ist.