Geld verdienen mit dem Schreiben: Zahlreiche Möglichkeiten, für Autoren, Texter und Blogger

Geld verdienen im Internet und dabei auch noch als Autor tätig werden? Texte schreiben, Gedanken aufgreifen, SEO-Stückwerk oder ganze wissenschaftliche Arbeiten?

Heutzutage kein Problem mehr, denn das Internet bietet uns genügend Anlaufstellen, wo wir die eigene Schreibe gewinnbringend an den Kunden bringen können.

Mittlerweile ist dieser Markt jedoch enorm überlaufen und an jeder Ecke des virtuellen Raums ploppen unterschiedliche Dienstleister aus dem Nichts, die alle nur das Eine versprechen: Texte schreiben und dabei ein wenig Geld verdienen.

Dass manche Anbieter dabei besser abschneiden, bei anderen bestenfalls ein Taschengeld zu verdienen ist und manche einfach nur Humbug sind, ist klar. Welche Plattformen für Autoren jedoch den besten Markt bieten und wo wirklich im Internet Geld verdient werden kann, möchte ich in diesem Artikel untersuchen.

Also, begeben wir uns in die Welt der Auftragsarbeiten, des bezahlten Schreibens und werfen einen Blick auf den Content-Markt und die diversen Anbieter in diesem Bereich.

Texte schreiben und dabei Geld verdienen

Geld verdienen mit dem SchreibenWirft man via Google den Köder und tippt Geld verdienen als Autor oder Texte schreiben und Geld verdienen in die blinkende Suchmaske, erschlagen einen die Ergebnisse förmlich.

Wie es scheint, kann an jeder Ecke ein guter Text eingereicht, die eigene Schreibe vermarktet oder ein paar Buchstabenreihen zu Geld gemacht werden.

Einige dieser Anbieter stechen dabei besonders häufig hervor, andere findet man nur über Umwege.

Deshalb möchte ich an dieser Stelle die einzelnen Plattformen vorstellen und einen Blick wagen, welches Potential in ihnen ruht.

Fangen wir doch mit den Größten an und arbeiten uns Stück für Stück durch den virtuellen Raum.

Texte schreiben, Geld verdienen: Textbroker

Logo des Autorenportals - TextbrokerTextbroker ist Marktführer, wenn es um das Thema ‚bezahltes Schreiben‘ geht. Dabei ist das Prinzip eigentlich genauso simpel, wie vielversprechend. Für Webmaster und Autoren gleichermaßen.

In einem anderen Artikel, habe ich meine Erfahrungen mit Textbroker schon niedergeschrieben.

Textbroker funktioniert im Grunde wie ein freier Markt, Auftragsgeber stellen Ihre Textwünsche ein, unterteilt in Kategorien von 2 bis 5 und Autoren greifen zu. Wer schnell ist, bekommt den Auftrag oder muss sich mit einem unliebsamen Thema rumärgern.

Dabei ist die Vergütung relativ unterschiedlich. Bekommen die Autoren im Bereich zwei bis vier Sterne noch eine eher lächerliche Bezahlung für ihre Texte und werden mit einem Taschengeld abgespeist (1 Cent pro Wort), zieht der Preis auf Stufen fünf drastisch an.

Konnten auf den unteren Rängen lediglich Preise bis 1,2 Cent pro Wort verlangt werden, springt er auf der höchsten Qulitätsstufe immerhin auf 4 Cent pro Wort. Das ist zwar immer noch nicht königlich, entspricht bei guter Arbeit aber immerhin einem annehmbaren Stundenlohn. Schnelles Schreiben natürlich vorausgesetzt.

Vergütung bei Textbroker

Die Vergütung beim Autoren-Portal Textbroker

Meine Erfahrungen mit Textbroker sind jedoch weitestgehend positiv: Eine enorme Fülle an Aufträgen, pünktliche Bezahlung und ein freundlicher Support. Wer jedoch eine schnelle Schreibe hat und vielleicht selbst in diesem Metier unterwegs ist, kann hier in jedem Fall ein paar leere Tage überbrücken und so mit dem Schreiben Geld verdienen.

Texte schreiben, Geld verdienen: Content.de

Logo des Content-Portals Content.deContent.de folgt dem gleichen Prinzip wie Textbroker, ist jedoch um einiges kleiner und spezieller. Hier arbeiten rund 4000 Autoren und verdienen Geld durchs Schreiben. Dabei werden durch den Auftraggeber Texte auf eine Art Marktplatz geworfen und abermals siegt Schnelligkeit.

Die Vergütung bleibt im gleichen Rahmen, ist jedoch in mehrere Kategorien unterteilt. So gibt es nicht nur vier Preiskategorien, sondern in den höheren Bereichen noch eine klare Unterteilung der ‚Vier-Sterne-Autoren‘.

Dies hat in jedem Fall den Vorteil, dass einerseits für den Auftraggeber klare Qualitätsabstufungen gegeben sind, aber auch für den Autor ein leichterer Weg zu beschreiten ist. Ärgern wir uns bei Textbroker noch lange, dass wir nicht in den ‚Fünfer-Bereich‘ aufsteigen, haben wir bei Content.de immerhin die Möglichkeit.

Zwar sind auch hier die Vergütungen nicht gigantisch, aber durch ein feineres Einstufungsmodell in jedem Fall facettenreicher.

Vergütung bei Content.de

Geld verdienen mit dem Schreiber-Portal Content.de

Dennoch ist die Bezahlung anfangs eher mau und erst bei einer Aufstufung oder einer hohen Bewertung lässt sich ein besserer und vor allem annehmbarer Verdienst erzielen und somit ist die Plattform zum Geld verdienen nur bedingt geeignet und, wie Textbroker, nur bei einer schnellen und sicheren Schreibe zu empfehlen.

Zwar gibt es Aufträge und das System klappt tadellos, doch trotzdem bleibt die Flut im Vergleich zum Marktführer Textbroker eben aus. Aber eine sinnvolle Alternative bleibt Content.de in jedem Fall.

Texte schreiben, Geld verdienen: Contentworld

Logo des Anbieters ContentworldContentword macht den eigenen Text zu Geld. Der gravierende Unterschied hierbei ist, dass die eigenen Texte nicht speziell für einen Auftraggeber verfasst und angelegt werden, sondern willkürlich und in Heimarbeit ersonnen werden.

Das heißt im Umkehrschluss, dass ich einen Text zum Thema ‚Geld verdienen mit dem Schreiben‘ verfasse und im Portal selbst hochlade. Dabei ist es mir als Autor freigestellt, ob ich über Waschbären, SEO oder Gemüse schreibe. Gekauft wird, was interessant ist und benötigt wird. Dabei ist vor allem das Vergütungsmodell interessant.

Einerseits habe ich die Erfahrung gemacht, dass meine Texte über Ewigkeiten auf der langen Bank lagen, andererseits werde ich bei Contentworld vergleichsweise fair bezahlt.

Die Wortpreise werden hierbei nach diversen Faktoren festgelegt; so spielt es eine übergeordnete Rolle, in welcher Kategorie ich meinen Text einstelle, außerdem welche Bewertungen ich in der Vergangenheit bekam und dann noch, ob ich einen exklusiven Text einstelle (Unique-Content) oder einen, der schon auf die ein oder andere Art verwendet wurde.

Vergütung bei Contentworld

Die Vergütung beim Autoren-Portal contentworld

Ich selbst habe bei diesem Modell sehr gute Erfahrungen gemacht. Zwar habe ich manchmal Texte geschrieben und daran keinen Cent verdient, aber auf lange Sicht, nahezu alles loswerden und an den glücklichen Kunden bringen können.

Ich denke, dass Contentworld auch dann sinnvoll ist, wenn viele alte Aufträge noch auf dem eigenen Rechner liegen. Einfach alles überarbeiten, ein paar neue Worte finden, die Sätze umbauen und schon ist der neue Unique-Content geschaffen, der es dann möglich macht, durch das Schreiben Geld zu verdienen.

Texte schreiben, Geld verdienen: Grin

Akademische Texte schreiben und mit Grind Geld verdienenGrin ist im eigentlichen kein Contentportal. Hier arbeiten wir nicht als Autoren, sondern verwerten eher, was wir eh schon angelegt haben.

Zu meinen Zeiten als Student bot mir Grin dadurch einen netten Nebenverdienst durch alte Texte. Denn die Plattform Grin offeriert wissenschaftliche Texte; also Hausarbeiten, Abschlussarbeiten oder ein kleines Essay zu einem speziellen Thema.

Dabei ist man recht frei in der Themenwahl und stellt lediglich die alte Arbeit zur Verfügung. Natürlich lohnt es sich als Texter nicht, nur für dieses Portal eine Arbeit anzulegen, hierbei steht die Arbeit in keiner Relation. Dennoch werden Arbeiten sehr schön und vor allem auf lange Sicht vergütet.

Derzeitig biete ich bei Grin fünf meiner Hausarbeiten aus Studentenzeiten an, hierbei hatte ich die Wahl, dass ich entweder pauschal 10€ erhalte oder einen Anteil von rund 40% bei jedem Verkauf. Da ich schon einige meiner Arbeiten über Jahre online eingestellt habe, kann ich in jedem Fall die zweite Variante empfehlen. Denn nach und nach wird fast alles gekauft.

Zwar sind dadurch keine enormen Summe und Gewinne zu erzielen, doch immerhin ein kleines und solides Nebeneinkommen als Autor.

Vergütung bei Grin

Vergütung und Preisliste beim Grin-Portal

Beim Betrachten dieser Preisliste, fällt auf, dass die eigenen Texte, die ja Geld einbringen sollen, über ein großes Partnernetzwerk vertrieben werden. Nach nur wenigen Wochen findet sich die eigene Schreibe somit plötzlich bei Amazon, Libri, Hausarbeiten.de und allen einschlägigen Portalen.

Nach meinen Erfahrungen wird dies irgendwann zum absoluten Selbstläufer.

Das hat zwar einerseits den Vorteil, dass das eigene Werk wirklich verkauft wird und somit durch das Schreiben Geld im Internet verdient wird, andererseits springt nun der eigene Name bei der Google-Suche andauernd vor die Flinte.

Wer davor aber keine Scheu hat, ein kleines passives Einkommen generieren will und noch ein paar alte Arbeiten in der Schublade hat, sollte in jedem Fall bei Grin vorbeischauen.

Texte schreiben, Geld verdienen: PC.de

Mit dem Schreiben Geld verdienen: Partnerprogramm von PC.deGeld verdienen durch Schreiben ermöglicht auch das Partnerprogramm von PC.de. Hierbei geht es lediglich darum, beliebige Artikel zu verfassen und in einem Mitgliederbereich einzubinden.

Letzten Endes also ein einfacher Blog, der über den Anbieter selbst läuft.

Vorteilhaft ist hierbei jedoch, dass nicht am laufenden Band eigene Beiträge verfasst werden müssen, sondern schlicht und ergreifend nach Stift oder Texteditor gegriffen wird, wenn es in den Fingern juckt. Der eigene Blog profitiert somit natürlich durch die Hauptdomain des Anbieters.

Das bedeutet unterm Strich, dass ich als Autor einen Artikel verfasse, der sich grob mit dem Seiteninhalt selbst auseinandersetzt und dadurch Geld mit dem Schreiben verdienen kann. Der Betreiber blendet letzten Endes Werbung auf der eigenen Schreibe ein und wir erhalten die volle Vergütung, die durch unseren Artikel im Internet, also durch den Einsatz diverser Werbemittel, generiert wurde.

Natürlich ist es ein zweischneidiges Unterfangen, denn einerseits profitiert PC.de enorm dadurch, dass kostenfreier Content erstellt wird und die Seite wächst. Das bringt Leser, Besucher und Klicks.

Auf der anderen Seite profitieren wir jedoch als Autoren davon, dass es eben dieses Prinzip gibt, dadurch erreichen wir unterm Strich mehr Leser, müssen uns nicht mit dem Aufbau eines eigenen Blogs rumschlagen und können mit einem guten Artikel in jedem Fall Geld durch das Schreiben verdienen.

Vergütung bei PC.de

Zwar steht dieses Partnerprogramm noch in den Startlöchern, kann aber durch einen enormen Vorteil punkten. Hierbei gehen 100% der eigenen Werbeeinnahmen auf das Konto.

Zwar ist die Vergütung bei einem Einzelartikel nicht sonderlich hoch und leichten Schwankungen unterworfen, aber mit langem Atem und einem Faible für das Schreiben, birgt das Partnerprogramm jede Menge Potential für Online-Texter.

Das Partnerprogramm von PC.de für Autoren ist also mit einer guten Portion Geduld und Ausdauer zu genießen, aber in jedem Fall den ein oder anderen Text wert, der immerhin auf lange Sicht Geld in die klamme Autoren-Kasse spült.

Texte schreiben, Geld verdienen: suite101

Logo des Autorennetzwerks suite101Ein ähnliches Projekt ist die Plattform suite101. Diese bietet Textern die Möglichkeit, den eigenen Artikel nachhaltig zu monetarisieren und unterm dem Schutzmantel von suite101 selbst zu publizieren.

Das Prinzip ist als denkbar einfach; ich verfasse einen Beitrag zum Thema ‚Geld verdienen im Internet – Die Möglichkeiten als Texter‘ und leite diesen an meinen Ansprechpartner beim Portal selbst weiter.

Nach einer kurzen Überprüfung meiner Schreibe, wobei nachvollzogen wird, ob der Text inhaltlich einen Mehrwert für den Leser bietet, wird der Beitrag eingestellt.

Einzige Bedingung: Fehlerfrei und keine bloße Meinung. Nein, Suite fordert von Textern eine differenzierte Auseinandersetzung mit einer bestimmten Thematik. Welche das ist, ist vollkommen egal, denn der ureigene Textwert ist entscheidend.

Ebenfalls wie bei PC.de, haben wir also die Möglichkeit, einen Artikel zu einem ganz speziellen Thema zu veröffentlichen und somit Geld mit dem Schreiben zu verdienen. Dass funktioniert ebenfalls durch das Einbinden von Adsense-Werbung in den eigenen Text.

Die Vergütung bei suite101

Texte schreiben und dabei Geld verdienen funktioniert bei suite101 vor allem durch das Einbinden von Adsense-Werbung. Dabei erhalten Autoren jedoch nicht die volle Provision, sondern nur einen gewissen prozentualen Anteil. Dieser hängt jedoch maßgeblich davon ab, wie viele Artikel verfasst wurden.

Deshalb ist keine genaue Angabe möglich, sondern lediglich ein Richtwert: Ab 20 veröffentlichten Artikeln steigen die Einnahmen um 20%, aber 350 sogar um über 40%. Für Vielschreiber also eine sinnvolle Alternative.

Denkbar ist es also, eigene Texte, die in der Schublade liegen, nachhaltig zu monetarisieren, da auf lange Sicht und genügend Ausdauer ein kleines, solides Passiveinkommen möglich ist.

Auf den Seiten des Betreibers liest man, dass Top-Autoren bis zu 800€ monatlich verdienen. Dabei wird allerdings nicht angegeben, welchen Output entsprechende Schreiberlinge vorzuweisen haben.

Texte schreiben, Geld verdienen: jomondo

Logo der Onlinejobbörse JomondoDas Portal Jomondo bietet jedem Freiberufler die Möglichkeit, mit der eigenen Arbeit Geld zu verdienen und somit natürlich auch freiberuflichen Textern. Das Prinzip ist hierbei denkbar einfach und zweigleisig.

Denn ich kann bei Jomondo einerseits meine Fähigkeiten und Arbeiten anbieten, also beispielsweise, dass ich Auftragstexte für diesen oder jenen Satz verfasse oder mich auf die Inserate von Kunden bewerben.

Das Portal kämpft, denke ich, aber noch mit dem Problem der Nutzer. Ich konnte zwar meine Arbeit irgendwann gewinnbringend an den Auftraggeber bringen und somit durch das Schreiben im Internet Geld verdienen, aber ebenso hatte ich Mühe, überhaupt einen Kunden zu finden, der meine Texte braucht.

Ab und an finden sich aber dann doch sinnvolle Inserate, auf die wir uns als Texter bewerben können.

Die Vergütung bei Jomondo

Da Jomondo eher eine Online-Jobbörse ist, divergieren die Gewinnmöglichkeiten für Texter natürlich. leider hat es sich im virtuellen Raum eingebürgert, für gute Texte wenig zu zahlen. So habe ich einerseits schon Angebote bearbeitet, die mir mehr als 11 Cent pro Wort einbrachten, andererseits aber auch schon Texte für sprichwörtlich ‚Nen Appel und nen Ei‘ verscheuert. Jedoch ist wie bei vielen Möglichkeiten, im Internet Geld zu verdienen.

Gefalle ich und meine Arbeit einem Auftraggeber, trudeln mit der Zeit häufig bessere und gut bezahlte Angebote ein. Ich denke also, dass Jomondo wirklich eine Möglichkeit ist, mit dem Schreiben Geld zu verdienen, wenn auch manchmal die Auftragslage eher dürftig aussieht.

Texte schreiben, Geld verdienen: Fazit

Also Texter im Internet Geld zu verdienen, ist manchmal gar nicht so einfach. Die Vorgestellten Programm bieten aber eine Vielzahl von Möglichkeiten und vor allem eine gesunde Mischung. Ich denke nicht, dass es ratsam ist, auf allen Portalen zu arbeiten, denn irgendwann geht der Überblick flöten.

Das ist natürlich jedem selbst überlassen, doch meine ich, dass eine gesunde Mischung entscheidend ist, um die eigenen Texte sinnvoll zu verkaufen.

An dieser Stelle möchte ich jedoch noch drei Möglichkeiten aufzeigen, wie wir unsere Texte also Blogger zu Geld machen können und was dabei unterm Strich für uns herausspringt.

Texte schreiben, Geld verdienen: Die Möglichkeiten mit einem eigenen Blog

Der eigene Blog ist natürlich auch eine Möglichkeit, die eigene Schreibe zu monetarisieren. Die Vorteile sind relativ klar, denn ich bin an keinen Partner gebunden und kann schreiben, worüber ich letzten Endes will. Dabei gilt es zwar einige Feinheiten zu beachten und bei der eigenen Zielgruppe zu punkten, aber unterm Strich gefällt mir diese Möglichkeit am besten. Deshalb blogge ich ja auch 😉

Werfen wir doch aber noch einen Blick auf die Möglichkeiten als Blogger und wie mit den eigenen Texten Geld im eigenen Blog verdient werden kann.

Texte schreiben, Geld verdienen: Teliad

Logo des Linkverkauf-Partners TeliadDen Anbieter Teliad habe ich bereits in einem ausführlichen Artikel bereits vorgestellt und möchte dennoch an dieser Stelle auf ihn verweisen.

Bei Teliad handelt es sich um einen Marktplatz für Textlinks und Blogposts. das ist unterm Strich letzten Endes das Gleiche. Die eine Variante bietet uns die Möglichkeit, Keywords im nachhinein zu monetarisieren, also aus alten Beiträgen auf neue Inhalte verlinken, die andere heißt, dass wir wirklich einen Artikel um einen bestimmten Link verfassen.

Das bedeutet, wir bekommen einen Auftrag zu einem bestimmten Blogpost und sollen in diesem auf einen Artikel verlinken. Gehen wir also davon aus, ich soll einen Artikel zum Thema ‚Geld verdienen durch das Schreiben‘ verfassen und auf den Anbieter www.fiktiver-blog.de verlinken.

Wir nehmen also die Finger zusammen, hauen kräftig in die Tasten und stricken um den geforderten Link einen individuellen Content.

Teilweise beschreiben wir dabei die Seite selbst, manchmal steht es uns frei, irgendwas zu verfassen, wenn der Link stimmt. Die Vergütung richtet sich hierbei maßgeblich nach dem Bekanntheitsgrad des eigenen Blogs. Spielen wir anfangs noch in der Kategorie 25€ bis 40€, klettern die Vergütung für bezahlte Artikel mit der Zeit nach oben.

Teliad ist ein bequemer Weg, durch das Schreiben Geld zu verdienen. Dabei haben wir selbst die volle Kontrolle und können schreiben, worüber wir wollen und können einen Auftrag ablehnen, wenn er uns oder unserem Blog überhaupt nicht passt.

Auch die Auftragslage ist stimmig und häufig wird die eigene Schreibe gefordert, sogar kleine Blogs profitieren vom Kundenandrang. Lediglich große Blogs haben häufig mit passenden Aufträgen zu kämpfen. Vielen Auftraggebern ist dann schlicht und ergreifend der Preis zu hoch.

Ich selbst habe mit Teliad aber grundlegend gute Erfahrungen gemacht und dadurch mit dem Schreiben Geld im Internet verdienen können.

Texte schreiben, Geld verdienen: Hallimash

Bloggerportal - HallimashHallimash dreht sich nun wirklich nur noch um das Thema bezahlte Artikel. hier werden Blogs gebucht oder können sich auf spezielle Kampagnen selbst bewerben.

Dabei stört mich lediglich, dass Hallimash in den vergangenen Jahren immer weniger Kampagnen einstellt, die wirklich Sinn machen.

Ab und an findet sich jedoch eine Perle, über die es sich lohnt einen Text zu verfassen. Das Prinzip ist relativ simpel. Wir bewerben uns mit einem Blog beim Portal selbst und nach kurzer Zeit (meistens wenige Tage), wird dieser zugelassen.

Die Bedingungen sind natürlich, dass er regelmäßig mit neuem Content gefüllt wird und keine Textlink-Baustelle ist.

Und schon kann es losgehen, Hallimash informiert uns, wenn neue Kampagnen für unseren Blog zur Verfügung stehen, legt aber selbst den Preis fest. In einem nächsten Schritt können wir uns auf das entsprechende Angebot bewerben und nun auf die Entscheidung des Auftraggebers warten und hoffen, dass der eigene Blog zu den Vorstellungen passt.

Trifft dies zu und wir haben einen relativ großen Spielraum. Meistens wird lediglich ein Backlink gefordert und sogar der darf in vielen Fällen auf ‚nofollow‘ gesetzt werden, da es meist um Werbekampagnen geht, die lediglich die Bekanntheit eines Produkts untermauern sollen.

Die Vergütung bewegt sich in einem ähnlichen Rahmen wie bei Teliad, ungefähr bei 25€ beginnt der weite Weg als kleiner Blog, doch spätestens mit der eigenen Bekanntheit, kann mit dem Schreiben Geld verdient werden und Artikelpreise bis nahezu 100€ sind in jedem Fall möglich.

Texte schreiben, Geld verdienen: bloggerjobs.de

Eine ganz andere Form, um mit dem Schreiben Geld zu verdienen oder eigene Texte nachhaltig zu monetarisieren, finden wir bei bloggerjobs.de. Hierbei handelt es sich um eine Jobbörse, die sich speziell an Blogger richtet und dabei ebenso auf Texter angewiesen ist.

In einer übersichtlichen Tabelle werden die aktuellsten Inserate eingestellt und je nach Bedarf ausgewählt. Ich habe als Texter schon viele Aufträge über dieses Portal generieren können. Natürlich macht es wenig Sinn, viele Worte über diesen Dienst zu verlieren, da es viele, viele Verdienstmöglichkeiten gibt.

So werden einerseits Texter, SEO-Autoren, Journalisten, aber auch Blogger gesucht. Teilweise für Gastartikel, teils für das bewerben eines Projekts im eigenen Blog. Die Möglichkeiten sind so vielfältig, wie der freie Markt. Und das ist bloggerjobs letzten Endes auch:

Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis und so ist es ganz unterschiedlich, was mit dem Schreiben oder den eigenen Texten im Internet verdient werden kann.

Fazit – Verdienstmöglichkeiten für Blogger, Texter und Autoren

Die vorgestellten Programme ermöglichen viele Wege. So haben wir einerseits ein paar Portale betrachtet, die direkt den Texter oder Schreiberling mit einem Kunden in Verbindung bringen, außerdem gesehen, dass auch fertige Arbeit im Nachhinein monetarisiert werden kann und letzten Endes einen Blick auf das Thema ‚Geld verdienen mit dem eigenen Blog‘ geworfen.

Es gibt also viel zu tun für Texter im Internet.

Das Problem, das sich mir häufig stellt ist einfach nur, dass die Angebote oder Inserate, um mit dem Schreiben Geld zu verdienen, nicht wirklich gebündelt sind.

So haben wir eine Vielzahl von Möglichkeiten, schaffen es aber nicht, alle Portale zu bedienen. Deshalb empfehle ich, dass man sich alle Angebote anschaut und je nach Auftragslage oder Empfinden die Auswahl einschränkt.

Lediglich für Blogger gilt, dass eine erhöhte Vernetzung natürlich mehr Aufträge belohnt. Bin ich bei allen Partnerprogramm gemeldet, die bezahlte Artikel vermitteln, kann ich unterm Strich natürlich den größten Nutzen aus diesen ziehen. Hierbei gilt, denke ich, je mehr, desto besser.

So werden alle Kanäle bedient, um als Autor oder mit dem Schreiben Geld im Internet zu verdienen. Glückauf!

 

5 Meinungen

  1. Klarissa10-17-2011

    Das sind wirklich interessante Möglichkeiten Geld zu verdienen.
    Besonders junge Leute oder Pensionäre haben hiermit eine Option sich das Taschengeld aufzubessern.

  2. Toni10-24-2011

    Sehr gute Zusammenfassung, auf RankSider hätte man für Blogger noch hinweisen können. Viel Dank, dafür gibt es später ein paar Likes! :-)

  3. Jonas G.10-28-2011

    Kannte Ranksider selbst noch gar nicht und habe es aufgrund Deines Kommentars die letzten Tage ausprobiert und vor wenigen Stunden meine Erfahrungen dazu niedergeschrieben.

    Danke für den Hinweis, Tobi.

    Grüße

  4. Michael04-19-2012

    Sehr gute Zusammenstellung! Grundsätzlich finde ich Konzepte wie Suite101 & Co. durchaus interessant. Es gibt soviele User, die gerne Bloggen möchten aber keine Zeit, Lust oder Geld für ein eigenes Projekt haben. Da ist es doch super wenn man auf einem anderen, großen Portal bloggen und nebenbei sogar bißchen Geld verdienen kann. Zudem macht man sich im Netz und in der Community einen Namen als Autor(in). Als Hobby doch nicht verkehrt… Ich selbst betreibe ein kleines Online Magazin und suche übrigens noch Autoren, die gerne zu diversen Themen schreiben möchten. Die Vergütung erfolgt auf einer festen TKP Basis gemessen an den Werbeeinnahmen des Magazins. Bei Interesse einfach bei mir melden: http://www.facelinking.com/ Gruss Michael

  5. Stefan Frenz07-25-2012

    Hi!

    Ich habe eine neue Seite zum Thema „Texte schreiben für Geld“ gemacht, die allen Interessierten insofern einen Mehrwert bietet, als das ich mir mal die Mühe gemacht habe und auch Beipieltexte verfasst habe(immer mit der jeweiligen Verdienstmöglichkeit).

    So können sich Neueinsteiger und solche, die es werden wollen mal ein Bild davon machen, wie viel man für welche Vergütung an Text beisteuern muss.

    Hier die Seite:

    texte-schreiben-fuer-geld.info-com.de