Geld verdienen mit dem Blog: Ranksider

Vor wenigen Tagen schrieb ich einen Artikel, der sich mit den Möglichkeiten auseinandersetzt, mit dem Schreiben im Internet Geld zu verdienen.

Nach kurzer Zeit wurde ich per Kommentar von Toni darüber informiert, dass doch auch Ranksider eine sinnvolle Alternative für Schreibende sei.

Da ich diese Plattform bis dato aber überhaupt nicht kannte, habe ich mich kurzerhand angemeldet.

Ich muss gestehen, dass ich begeistert bin. Einerseits ist das Prinzip denkbar einfach, die Idee überzeugend und vor allem habe ich schon nach wenigen Stunden die ersten lukrativen Aufträge an Land gezogen.

Also, werfen wir einen Blick auf das Geld verdienen mit Ranksider und schauen, wie das Ganze überhaupt funktioniert.

Was ist Ranksider überhaupt?

Logo - RanksiderRanksider ist eine Plattform, die eine Schnittstelle zwischen Bloggern und Kunden bildet.

Hierbei geht es letzten Endes um das große Thema der bezahlten Artikel, also ähnlich wie bei Hallimash und Trigami. Soweit sollte das Prinzip bekannt sein.

Das Besondere ist aber, dass ein Auftraggeber lediglich einstellt, was er für einen Artikel wünscht und wir uns als Blogger auf diesen bewerben können.

Ranksider selbst beschreibt sich als „ein[e] Crowdsourcing Plattform für SEO und Social Media Marketing.“ Also als eine Bühne für freischaffende Geister aus dem Internet, die für andere die Arbeit erledigen. Diese suchen wir uns als Blogger auf dieser Plattform jedoch selbst aus.

So sind wir nicht auf eine Vermittlung angewiesen, sondern können bewusst mitmischen und so natürlich ebenso Einfluss auf den Erfolg haben. So bewerben wir uns auf eine Ausschreibung und können im Idealfall schon nach wenigen Stunden in die Tasten hauen und dabei Geld verdienen.

Wie funktioniert Ranksider – Einrichtung, Aufträge und ein Partnerprogramm

Die Anmeldung ist einfach und relativ selbsterklärend und automatisiert. Wir geben lediglich die erforderlichen Daten an und werden innerhalb kürzester Zeit freigeschaltet. Und schon werden wir mit der strukturierten Oberfläche des Anbieters konfrontiert. Hierbei fällt vor allem auf, dass wirklich nur das Wesentliche im absoluten Fokus steht.

Einerseits können wir zu den aktiven Ausschreibungen gelangen oder einen Blick auf das Partnerprogramm von Ranksider werfen, doch bevor wirklich gebloggt werden kann, muss natürlich die eigene Seite eingetragen werden.

Einrichtung

Über den Unterpunkt „Meine Webseiten“, lassen sich die eigenen Projekte einfach eintragen. Dabei gibt es, soweit ich das beurteilen kann, keinerlei Qualitätssicherung und somit darf jeder Blog, jeder Seitenbetreiber oder Shop-Besitzer Mitglied werden.

Dabei tragen wir lediglich eine Oberkategorie, eine Sprache und die URL unserer Seite ein. Dabei ist außerdem zu beachten, dass wir zwar auch die Besucher und die jeweiligen Seitenimpressionen angeben können, unser Profil aber auch einfach mit Google Analytics updaten können.

Dadurch sind die Werte natürlich genauer und wirken auf den Auftragsgeber vielleicht sogar besser, da sie als verifiziert und gesichert anzunehmen sind.

Ausschreibungen

Die Ausschreibungen als Übersicht - RanksiderWerfen wir einen Blick auf den Unterpunkt „Ausschreibungen“, sehen wir in einer Listenübersicht die letzten Einträge.

Hierbei wird uns ausgegeben, was ungefähr vom Auftraggeber erwartet wird, welche Anforderungen er selbst stellt und das Gesamtbudget der Kampagne.

Dies ist ein relevanter Punkt, da wir so natürlich besser einschätzen können, wie viel Geld denn überhaupt insgesamt zur Verfügung steht.

Verfügt ein Projekt über 100€ macht es wohl wenig Sinn, dem Auftraggeber anzubieten, einen Beitrag unter Verwendung des gesamten Kapitals zu verfassen.

Haben wir eine passende Kampagne gefunden, die in irgendeiner Form zum eigenen Blog passt, können wir einfach einen Preis festlegen, für den wir das Geforderte erledigen möchten.

Das Partnerprogramm

Außerdem bietet Ranksider ein Partnerprogramm für Blogbetreiber an. Hierbei erhalten wir 25€, wenn wir erfolgreichen einen aktiven Werbekunden vermitteln. Wer nun denkt, dass die Motivation für diesen Artikel daherrührt, liegt aber falsch. Zwar berichte ich über Ranksider, doch eben aus der Sicht eines Schreibenden und eine Vergütung käme in diesem Fall natürlich nicht zustande.

Insgesamt kann ich also wenig über meine Erfahrungen bezüglich dieser Möglichkeit berichten, da ich den Code bisher nirgends eingebunden habe und meine Referrer-ID somit nicht genutzt wurde.

Die Vergütung bei Ranksider und Tipps für die erfolgreiche Vermittlung

Geld verdienen klappt mit Ranksider relativ problemlos, haben wir uns erst auf eine Kamapgne beworben und wurden vom Auftraggeber zugelassen, kann es auch schon losgehen.

Nach der Fertigstellung, worüber wir Ranksider natürlich informieren müssen, wird das Geld auch sofort auf unserem virtuellen Konto gut geschrieben. Dabei ist aber zu beachten, dass die Vermittlung keineswegs kostenfrei ist und die Plattform einen Anteil unserer Einnahmen einbehält. So gehen immerhin 30% unseres Geldes direkt an Ranksider selbst.

Nicht unter Wert verkaufen

Da fast ein Drittel unserer Einnahmen an den Anbieter gehen, ist es natürlich nicht sinnvoll, für zu wenig Geld zu arbeiten und so den eigenen Blogbeitrag unter Wert zu verkaufen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass auch ein hoher Preis zu einer erfolgreichen Vermittlung führen kann.

Um das Ganze zu testen, habe ich anfangs lediglich 10€ für einen Blog-Beitrag verlangt, um der Gefahr aus dem Weg zu gehen, dass ich überhaupt keinen Auftrag bekomme und diesen Artikel nicht schreiben kann.

Das ging allerdings ohne Probleme und schon nach wenigen Minuten bekam ich eine Zusage, danach probierte ich es mit 30€ und siehe da, auch das war kein Problem. Danach habe ich mich um eine letzte Kampagne für 60€ beworben und auch hierbei den Zuschlag erhalten.

Dennoch muss natürlich festgehalten werden, dass dies von Blog zu Blog unterschiedlich ist, stark von den Besucherzahlen abhängt und auch nicht jedes Projekt im gleichen Maße zu monetarisieren ist.

Passende Aufträge auswählen

Oftmals siegt ja bekanntlich die Gier, aber das ist nicht unbedingt förderlich für den eigenen Blog. Ich denke, dass jeder sehr gut weiß, welche Artikel wirklich Sinn machen und ob es Pluspunkte bringen würde, auf dieser Seite einen Artikel über Schlupfwespen zu veröffentlichen.

Wer einen passenden Auftrag nimmt kann nämlich einerseits den Auftraggeber schneller gewinnen und außerdem gleichermaßen die eigene Leserschaft zufriedenstellen und nicht vor den Kopf stoßen.

Auch mal für weniger arbeiten

Der erste Tipp sagte zwar, dass man sich und seinen Blog keinesfalls unter Wert verkaufen sollte. Dennoch meine ich, dass es auch kein Problem ist, mal nicht primär an das Geld verdienen im Internet selbst zu denken. Die Begründung ist denkbar einfach.

So habe ich bei meinem ersten Besuch eine Kampagne gefunden, die einen Artikel wollte, der sich mit einem interessanten Thema befasste.

Ich selbst plante für die aktuelle Woche einen sehr ähnlichen Beitrag und da störte es mich überhaupt nicht, dass vom Budget des Werbepartners nur noch 3€ übrig waren. Ich habe mich trotzdem beworben und ein paar Peanuts bekommen – aber hey, Kleinvieh macht auch Mist :)

Geld verdienen mit Ranksider – Fazit

Insgesamt bin ich von der Plattform sehr positiv überrascht. Dachte ich doch anfangs, dass es lediglich eine neue Variante von Hallimash, Trigami und Co ist, wo auch nur im Monatstakt sinnvolle Aufträge kommen.

Zwar habe ich die Befürchtung, dass auch hier bestimmt immer mehr Dumpingpreise zur Regel werden, aber bisher bin ich mit meinem Umsatz bei Ranksider zufrieden.

Was ich bisher noch nicht in Erfahrung bringen konnte ist allerdings, wie Ranksider denn gewährleistet, dass Beiträge im Blog bestehen bleiben?

Bei Teliad ist es ja so, dass ich nur anteilig mein Geld für den Zeitraum kriege, wenn es also 100€ gab, bekommt ich über ein Jahr ein Zwölftel vom Gesamtbetrag. Hallimash setzt im Gegenzug einfach auf die Länge von unterschiedlichen Kampagnen und zahlt danach das Geld für bezahlte Artikel aus.

Hierbei habe ich jedoch keinerlei Mechanismus feststellen können und würde behaupten, dass ich einfach einen Beitrag verfassen könnte, das Geld erhalte und ihn anschließend wieder lösche. So würde ich sogar Schlupfwespen verwerten können 😉

Um das abschließend zu klären, werde ich jedoch noch eine Mail an den Anbieter senden und über das Ergebnis an dieser Stelle berichten.

Außerdem mag ich das flexible System, denn durch das Bieten auf einzelne Blog-Artikel, ist eine Vermittlung relativ schnell erfolgreich und ich konnte in wenigen Tagen meine Blogeinnahmen steigern und letzten Endes Geld verdienen.

7 Meinungen

  1. Google Support02-17-2012

    Wie oft soll denn im Internet noch darauf hingewiesen werden dass man keine Backlinks kaufen soll ..Diese ganzen Projekte ,je bekannter diese werden,sind alle zum Scheitern verurteilt …Ranksider ist auch so ein Projekt da kann man das noch so hintenrum machen .Google wird früher oder später dahinter kommen das die Popularität durch solche Projekte manipuliert wurden

  2. vanvox03-06-2012

    Hast du da eigentlich auch Ausschreibungen gefunden, wo ein nofollow Link erlaubt ist und Kennzeichnung des Artikels als Werbung?

    • Jonas G.03-07-2012

      Guten Morgen Vanvox,

      nein, leider nicht. Ranksider scheint wahrlich eher in die Richtung des Linkverkaufs abzuwandern, was bei bezahlten Artikeln ja vermehrt der Fall ist. Kaum verwunderlich, dass Plattformen wie Hallimash und Trigami immer unattraktiver für Blogger werden und Everlinks oder eben Ranksider schillernd dastehen :)

      beste Grüße

  3. Volker04-05-2012

    Ist auf jeden Fall ne interessante Sache. Es geht ja nicht (nur) unbedingt darum einen Backlink abzugreifen, sondern die eigenen Produkte publik zu machen, und da dürfte auch Google nichts gegen haben, oder?