Geld verdienen im Internet: Teliad – Blogposts, Linkverkauf und mehr

Geld verdienen im Internet ist ein Zusammenspiel diverser Faktoren.

So kann mit dem Einsatz von Google Adsense, einem passenden Affiliate-Marketing oder einfachen Einblendungen Umsatz generiert werden.

Dabei ist die Auswahl relativ groß und es ist in jedem Fall sinnvoll, das eigene Spektrum maßgeblich zu erweitern und gleichzeitig viele Bereiche für Blogeinnahmen zu haben.

Denn bricht eine Einnahmequelle weg, fällt nicht gleich die nächste Mahlzeit aus, sondern es wird einfach umstrukturiert und in einen anderen Bereich investiert.

Ein Dienst, der den eigenen Blog monetarisieren kann, ohne dabei die eigene Schreibe mit unnötiger Werbung zu zerreißen, ist der Dienstleister Teliad.

Die Möglichkeiten, die eigenen Blogeinnahmen auf diesem Weg zu steigern und was sonst noch für einen erfolgreichen Start zu beachten ist, möchte ich in diesem Artikel erläutern.

Ein kleiner Ausflug in die Welt des Linkverkaufs und dem bezahlten Schreiben.

Geld verdienen im Internet: Das Portal Teliad

Logo des Linkverkauf-Partners TeliadTeliad selbst beschreibt sich als breitgefächerter SEO-Dienstleister, der in den Bereichen Linkbuilding und Suchmaschinenoptimierungen einen Fuß in der Tür hat. Interessant für mich als Blogger ist jedoch hauptsächlich die Möglichkeit, über Teliad meine Blog-Beiträge rückwirkend zu monetarisieren oder eben bezahlte Schreibaufträge zu erhalten. Das wird dadurch ermöglicht, dass der Dienstleister folgende Angebote für Schreibende in petto hat:’Linkverkauf‘ und ‚bezahlte Blogposts‘.

Welche Möglichkeiten es gibt und wie es funktioniert, den eigenen Blog über Teliad bekannt zu machen, soll an anderer Stelle beleuchtet werden. Heute soll es allein um die Möglichkeit gehen, via Teliad den eigenen Umsatz zu steigern.

Wie funktioniert Teliad eigentlich und wie werde ich Teil davon?

Am Anfang steht -wie auch anders – die Anmeldung beim Portal selbst. Dafür einfach die Homepage ansteuern (Partnerlink!), sich registrieren und auf die eintrudelnde Mail warten. Und kurze Zeit später sehen wir uns mit der Benutzeroberfläche konfrontiert, die meines Erachtens keineswegs intuitiv oder selbsterklärend ist. Ich jedenfalls lande dauernd an Punkten, zu denen ich nicht wollte…

Um nun aber Blogposts oder Linkverkäufe auszuwählen, steuern wir den Reiterpunkt ‚Verkaufen‘ an und entscheiden uns im aufploppenden Menü für unsere Wunschkategorie. Wählen wir doch einfach, um die Funktionsweise zu betrachten, den Unterpunkt ‚Postlinks‘. Was lediglich bedeutet, dass wir aus bestehenden Beiträgen auf andere Seiten verlinken.

Oberfläche des Unterpunkts 'Postlinks' - teliad

Benutzeroberfläche von Teliad

Hier haben wir die Möglichkeit, einen neuen Blog für das Teliad-Netzwerk zu registrieren, um mit ihm Geld im Internet verdienen zu können. Wichtig ist jedoch, dass Teliad einen RSS-Feed erwartet, um die letzten Beiträge auslesen zu können. Klar, unsere Unterseiten sollen ja als Werbefläche für Textlinks gelten und es wäre wohl hinderlich, wenn alles händisch nachgetragen werden müsste. Spätestens bei 500 Artikeln würde wohl jedem die Puste ausgehen.

Außerdem verweist der SEO-Dienstleister darauf, dass nur Blogs oder Websites zugelassen werden, die regelmäßig eigenen Content verfassen. Eine Seite, die schon Jahre nicht mehr aktualisiert wurde, keine Besucher hat und aus Textschnipseln besteht, wird folglich nicht freigeschaltet.

Davon ausgehend, dass das auf unseren Blog nicht zutrifft, widmen wir uns jetzt wieder dem Eigentlichen und füllen das Teliad-Formular entsprechend aus.

Das Thema des eigenen Blogs bei Teliad genau umreißen

Dabei sollte das Thema der Webseite nicht reißerisch oder nach Klamauk klingen. Eine sachliche Umschreibung, was denn Geboten wird, ist vollkommen ausreichend und wird ebenso erwünscht. Zwar muss man nicht weniger sagen, als man zu bieten bereit ist, aber auch nicht gönnerhaft verkünden, dass über alles, jeden und den Stein der Weisen berichtet wird.

Auch Kunden honorieren meist eine klare Beschreibung, da so Kampagnen viel gezielter aufbereitet und vor allem durchgeführt werden können. Es bringt keinem etwas, wenn in der Beschreibung steht:’Der Blog für Hunde, alles rund ums Thema Haustiere!‘, wenn es eigentlich bloß um Labradudel und die Artgerechtehaltung geht.

Dennoch habe ich die Erfahrung gemacht, dass zweitere Möglichkeit häufiger gebucht wird. Und das ist ja letzten Endes das Ziel, um die eigenen Blogeinnahmen nachhaltig zu steigern.

Außerdem bietet uns Teliad die Möglichkeit, bestimmte Unterseiten auszuschließen, ob das nun sinnvoll ist, kann ich nicht beurteilen, da auch nach einer Buchung des eigenen Angebots immer noch die Möglichkeit besteht, es schlicht und ergreifend auszuschlagen. Vorab legen wir allerding noch einen Preis fest, der bestimmt, wie teuer unsere Backlinks in den bestimmten Bereichen sind.

Dabei greift Teliad aber relativ stark ein und entmündigt den fröhlichen Blogger. Wir haben lediglich die Wahl zwischen günstig, mittel und teuer. Der Anbieter bestimmt demnach selbst, wie unser Blog zu beurteilen ist, verleiht uns einen individuellen Score und stuft in diesem Bereich, unseren Angaben folgend, ein.

Wie geht es nun weiter? Die Unterseiten sind bei Teliad gelistet!

Nach dem erfolgreichen Eintragen unseres Blogs und der zugehörigen Unterseiten auf denen wir Postlinks oder auch Textlinks verkaufen möchte, um unsere Blogeinnahmen zu steigern, stellt sich vorerst das Warten ein. Wir gehören jetzt zu unzähligen Seiten, die sich im Internet gewissermaßen prostituieren und auf willige Freier hoffen. Gut soweit :)

Aus Kundensicht stellt sich das Ganze nun folgendermaßen dar. Dafür habe ich mich einfach im Bereich Haustiere und Co umgeschaut und einfach willkürlich geschaut, was denn der Dienstleister im Portfolio hat.

Die Kundensicht des Portals TeliadAha. Wir haben ein Angebot gefunden. Einstellbar sind für die Suche Pagerank, Preis, Keywords und ein paar zusätzliche Optionen. So würde unser Inserat zum Textlinkverkauf also von außen aussehen. Somit liegt natürlich auf der Hand, dass Seiten, die entweder viele passende Keywords bieten, eine angemessene Positionierung bei Google haben und genug Backlinks aufweisen, häufiger gebucht werden.

Aber aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass dies kein Grund dafür ist, die Flinte ins Korn zu werfen. Nein, gar nicht. Viele Auftraggeber buchen absichtlich Seiten, die schlechter beim Such-Titan ranken und wenig, bis gar keinen Wert auf Suchmaschinenoptimierung, Keywords und Co gelegt haben.

Die Begründung liegt im gesunden Linkaufbau. Google wird schnell hellhörig, wenn eine Seite – quasi über Nacht – unzählige starke Backlinks verbuchen kann und sieht gern genauer nach. Um das zu vermeiden setzen viele Linkkäufer ebenso auf ‚schwache Pferde‘, um eben dieses Wachstum gewissermaßen vorzugaukeln. Gut für kleine Blogs und in jedem Fall für uns.

Geld mit Teliad machen – Die erste Buchung

Bei einer schönen Schreibe, dem regelmäßigen Veröffentlichen von Beiträgen und ein wenig Glück, stellt sich auch relativ fix der erste Auftrag ein. Im Mailpostfach liegen dann Auftragsbeschreibung, Preis und Ziel.

Dabei ist natürlich zu unterscheiden, ob wir uns für bezahlte Artikel oder den einfachen Linkverkauf entschieden haben. Nun wird uns mitgeteilt, welches Keyword der Kunde gern hätte oder welches er platzieren möchte und wohin dieses verweisen muss.

Wenn wir den Auftrag annehmen und erfolgreich eingestellt haben, melden wir uns bei Teliad zurück, der Anbieter überprüft, ob alles richtig eingesetzt wurde und nun sind wir verpflichtet, den gekauften Link für einen bestimmten Zeitraum auf dem hauseigenen Blog zu präsentieren.

Hierbei sichert sich der Linkvermittler-Teliad natürlich ab, indem er uns nur in Raten auszahlt. Das heißt ganz einfach, dass wir den Betrag immer anteilig auf unser Konto bekommen.

Verfassen wir einen Artikel für 100€, der einen 12-monatigen Bestand verlangt, erhalten wir alle vier Wochen 8,33€. Das hört sich wenig an, läppert sich aber bei einer passenden Auftragslage ebenso schnell zusammen.

Kritik, Hinweise und Tipps für den SEO-Dienstleister Teliad

Eigentlich mag ich das Prinzip, das Teliad zugrunde liegt. Dennoch gibt es einiges Bereiche, die mit Vorsicht zu genießen sind oder nicht einfach ignoriert werden sollten.

  • Der Faktor Google

Google mag es überhaupt nicht, wenn Linkverkäufe ersichtlich werden und straft rigoros ab. Anfangs war bei Teliad noch ersichtlich, wer inserierte. Das gibt es zum Glück nicht mehr und somit ist eigentlich ein Linkverkauf für Google unauffällig. Dennoch würde ich dazu raten, vielleicht unbegründet oder aufgrund einer großen Vorsicht, immer neuen Content um gekaufte Links zu generieren.

Jedenfalls wenn ein neues Keyword, das nicht im Text selbst enthalten ist, vom Auftraggeber gewünscht wird, macht das Sinn und ist auch für Leser der älteren Beiträge einfach passender. Große Seiten büßten immerhin mehrere PR-Stufen ein, bloß weil sie auf Linkverkäufe setzten. Das ist schmerzhaft und einfach unnötig.

  • Nicht rigoros annehmen

Das Steigern der eigenen Blogeinnahmen bei Teliad erfolgt gewissermaßen auf Zuruf. Ich schaue mir dennoch an, was ich denn da verlinken soll, wenn ich es überhaupt mache. Es ist nicht unbedingt sinnvoll, auf sinnfreie Angebote zu verlinken, SEO-Farmen zu fördern oder die eigenen Besucher auf eine Abzock-Seite zu schicken. Klar, das Thema ‚Geld verdienen im Internet‘ ist dominant, aber irgendwo gibt es Grenzen.

Dafür gibt es mehrere Gründe. Einerseits möchte ich mit meinem Blog einen Mehrwert bieten und meine Besucher nicht vergraulen. Natürlich kann ich deshalb nicht nur noch auf renommierte Seiten einen Backlink setzen, aber schauen, was meine Leser erwartet, möchte ich dann doch.

Das ist beispielsweise der Grund, warum ich in diesem Blog bisher keinen einzigen Link gesetzt habe. Auf dubiose Seiten, die das große Geld in wenigen Sekunden versprechen, möchte ich jedenfalls keinen schicken. Sei das Angebot noch so groß.

  • Nicht alles funktioniert bei Teliad

Diese Worte kann ich zwar nicht aus eigener Erfahrung belegen, aber ich habe in meinem Umfeld mehrere Stimmen gehört, die das behaupten. Deshalb füge ich es an. Teliad funktioniert sehr gut in den Bereichen ‚Wirtschaft‘, ‚Finanzen‘, ‚Geld verdienen‘ und auch im großen Eintopf ‚SEO und Affiliate‘.

Andere Angebote, die sehr, sehr spezieller Natur sind, werden seltener gebucht. Dafür habe ich mehrere Erklärungen. Häufig beschäftigen sich die Firmen mit dem Linkverkauf, die von diesem Umfeld überhaupt etwas gehört haben.

Wenn ich im Blumenladen um die Ecke das Wort SEO fallen lassen, dürfte das eher für Unverständnis sorgen. Außerdem ist es wie auf dem gewöhnlichen Markt: Die Nachfrage bestimmt das Angebot.

Wenn sich wenige für ein spezielles Thema interessieren, gibt es halt auch weniger Konkurrenz, also Linkkäufe und Blogeinnahmen für uns.

Ein Abschluss – letzte Worte über Teliad

Letzten Endes bin ich aber mit Teliad sehr zufrieden, bietet des SEO-Dienstleister doch eine gute Schnittstelle zwischen Blogger und Kunden.

Ich vermisse keine Zeit, in der es notwendig war, aktiv und zu jeder Zeit um Werbekunden zu ringen, Hausbesuche zu machen und sich anzunähern.

Zwar ist das immer noch notwendig und umso besser der Kontakt zum Kunden besteht, umso spezieller kann man auf Wünsche eingehen, doch im Bereich des Linkverkaufs für Blogs, freue ich mich über diese Erleichterung meiner selbständigen Arbeit.

Update: Teliad bietet neuerdings auch Presell Pages an. Welche es Bloggern ermöglichen, noch auf eine andere Art und Weise Geld zu verdienen. Was es damit auf sich hat, habe ich in einem separaten Beitrag erklärt: Neuerung bei Teliad: Presell Pages

5 Meinungen

  1. Mark Reiser10-06-2011

    @Jonas:

    Ich darf dir zu diesem gelungenen Artikel gratulieren – und wir von teliad freuen uns natürlich über dein positives Feedback.

    Wir bemühen uns stets, noch besser zu werden und entwickeln den Marktplatz permanent weiter – da ist uns natürlich jedes Feedback willkommen.

    • Jonas G.10-07-2011

      Mit einem Statement seitens Teliad hätte ich wahrlich nicht gerechnet.
      Sehr gern habe ich diesen Beitrag verfasst, spiegelt er doch nur meine Erfahrungen mit Teliad wieder.

      Beste Grüße
      ich

  2. Flo11-13-2011

    Sehr schöner Artikel. Gefällt mir sehr gut. Vor allem, weil Teliad tatsächlich etwas unübersichtlich ist am Anfang. Schön, dass sich auch Teliad selbst zu Wort gemeldet hat. Finde ich Klasse :-)

    Bis dann
    Flo

    • Jonas G.11-15-2011

      Ich war auch überrascht und ich muss gestehen, dass ich die Benutzeroberfläche bei Teliad immer noch sehr unübersichtlich finde. Aber hey, mit Zeit und ein wenig Geduld habe ich ja sogar die kryptischen Anordnungen in Facebook ‚gelernt‘ und mich dort zurecht gefunden :)

  3. locke08-17-2012

    Habe mich heute auch mal mit Teliad befasst und mich angemeldet, bin gespannt ob ich mich deinen positiven Anmerkungen anschließen kann!
    Dein Artikel hat mich zumindest schonmal zur Anmeldung bewegt 😉