Geld verdienen im Internet: Google Adsense – Eine Einführung – Teil I

Geld verdienen im Internet kann über eine Vielzahl unterschiedlicher Kanäle funktionieren.

Eine Möglichkeit, die eigenen Blogeinnahmen zu steigern, ist das Partnerprogramm des Suchmaschinen-Riesens Google: Google Adsense!

Beim Einsatz von Adsense, gibt es jedoch jede Menge zu beachten. Denn nicht jede Werbefläche bringt wirklich Geld oder macht überhaupt Sinn.

Deshalb möchte ich heute den Auftakt zu einer Artikelserie starten, die viele Kniffe, Erfahrungen und Möglichkeiten von Google-Adsense beinhaltet.

Außerdem möchte ich Dir zeigen, wie Du die Blogeinnahmen durch Adsense optimierst und nachhaltig steigern kannst.

Den ersten Teil dieser Artikelserie über Adsense bildet natürlich eine allgemeine Einführung zum Thema, die erklärt, was Adsense überhaupt ist, wie damit Geld verdient werden kann und welche Umsätze überhaupt möglich sind.

Also dann, werfen wir einen Blick hinter die Fassaden des wohl größten Partnerprogramms der Welt: Google Adsense.

Was ist Google Adsense und warum kann ein Blog damit monetarisiert werden?

Logo von Google Adsene - Mit Adsense die Blogeinnahmen steigernGoogles-Werbedienst ist unterm Strich eine Schnittmenge zwischen zahlenden Werbekunden und diversen Blogs oder Seiten im Internet und der Suchmaschine Google selbst.

Das Prinzip dabei ist im Eigentlichen denkbar einfach: Ein zahlender Kunde bucht über das Gegenstück zu Adsense, GoogleAdwords, eine Anzeige, die dann bei bestimmten Schlüsselwörtern (Keywords) im Netz angezeigt wird.

Das heißt also, ich als Werbender laufe in Googles heilige Hallen, schiebe eine kleine Summe über den Tresen und von nun an wird meine Werbung im gesamten Google-Netzwerk brav präsentiert.

So wird bei bestimmten Keywords in der Suchanfrage selbst, Werbung generiert, die dazu passt. Ich suche nach dem Schlagwort ‚Bücher‘ und prompt katapultiert Google die Werbung des Kundens, der für dieses Keyword zahlt, an die Spitze der Suchergebnisse. Das heißt also, stark vereinfacht, wer zahlt, kann sich Traffic, also Besucher gewissermaßen erkaufen.

Da die Konkurrenz im Netz fast im Zeitraffer wächst, ist es ganz natürlich, dass Firmen, Shops oder mittelschwere Rabauken ein großes Interesse daran haben, die Ranking-Positionen nach ganz oben zu erklimmen.

Zeigt die Drastik der Klickraten-Verteilung bei GoogleHält man sich die Klickraten der Google-Suche vor Augen, wird die Drastik dieses Wettstreits nur weiterhin untermauert. So erhält die Spitzenposition in der Regel rund 35% der Klicks und schon ab Position 15 (Seite 2) wird der prozentuale Anteil am Kuchen einstellig.

Dabei ist natürlich klar, dass das Schalten von Werbung teurer wird, umso mehr Interesse am einzelnen Keyword besteht.

Woraus setzen sich die Kosten für die Adsense-Werbung für Kunden zusammen?

Das Prinzip, das hinter den Preisen steht, ist im Eigentlichen ein einfaches Zusammenspiel aus Angebot und Nachfrage. Wenn viel Geld dadurch generiert werden kann, dass beispielsweise Versicherungen an Selbständige vermittelt werden, ist es eine logische Folge, dass die Anzeigenpreise steigen. Hierbei legt der Werbende letzten Endes ein eigenes Tagesbudget fest. Gehen wir vereinfacht davon aus, ich möchte täglich 100€ für das Schalten von Werbung im Google-Netzwerk ausgeben.

Das möchte ich allein für die Keyword-Kombination ‚Geld verdienen im Internet‘ machen. Ich erstelle mir also über Adwords eine Werbekampagne und ranke nun damit in den Spitzenpositionen. Der kleine Trick dabei? Zusätzlich zum Tagesbudget gebe ich ebenso einen maximalen Betrag an, den ich bereit bin, pro Klick zu berappen. Sollte dieser höher sein, als der der Konkurrenz, stehe ich nun wirklich ganz oben.

Wenn dem nicht so ist, ich also meine Keywords für einen geringen Betrag bewerben will, ernte ich nicht die besten Positionen und tauche vielleicht auf Platz zwei oder drei, im schlimmsten Fall aber auch nur auf einer versteckten Unterseite auf. Dabei ist natürlich zu beachten, dass gute Positionen natürlich guten Traffic für den eigenen Blog bedeutet. Bei Klickpreisen bis zu 5€ vergeht einem da aber schnell die Lust.

Ausgehend von unserem Beispiel, dass an einem Tag maximal 100€ zur Verfügung stehen, könnte es bedeuten, dass diese schon nach zwanzig Klicks aufgebraucht sind. Natürlich unterscheiden sich diese Preise stark und genau an dieser Stelle kommen Blogs, Seitenbetreiber und natürlich wir selbst ins Spiel.

Geld verdienen im Internet: Wie verdient der eigene Blog an Google Adsense?

Nach dem sich Werbekunden via Adwords eine kleine Kampagne gebastelt haben, dabei ihr Budget, den maximalen Klickpreis und alle zusätzlichen Optionen bestimmt haben, schaltet die Suchmaschine Google die Werbung des Kunden.

Je nachdem welche Keywords bestimmt wurden, wird die gewünschte Anzeige in der Suchmaschine und im Partnerprogramm Adsense angezeigt. Diese Werbung ist sensitiv, also contentabhängig. Das heißt ganz einfach, dass eine Adsense-Werbefläche immer die Werbung anzeigt, die zu den Keywords im Beitrag, Seiteninhalt oder einfach Content passt.

Wenn ich also einen Beitrag zum Thema ‚Krankenversicherung für Selbständige‘ verfasse, werden die Werbekunden berücksichtigt, die eben diese Keywords auch gebucht haben. Das bedeutet zweierlei für uns.

Einerseits hat es natürlich den enormen Vorteil, dass nicht für Sportartikel neben einem Artikel über das Thema ‚Geld verdienen im Internet‘ geworben wird, was einerseits die Klickrate unserer Besucher erhöht und im gleichen Zug unserer Seite vielleicht einen Mehrwert durch die angezeigte Werbung bietet.

Andererseits haben wir natürlich einen enormen Einfluss auf unseren eigenen Gewinn und somit die Blogeinnahmen. Führe ich einen Blog über Kunst, sind die Klickpreise natürlich nicht so hoch, wie in einem umkämpften Feld. Wie man die einzelnen Klickpreise jedoch direkt auslesen kann, werde ich in einem anderen Artikel beleuchten.

Aber zurück zum Kern. Werbekunden zahlen für Einblendungen, Google Adsense ist sensitiv, bemerkt also, welche Anzeige wo passt und wir bekommen Anteile des Geldes, was die Werbekunden bezahlen. Dieser beläuft sich auf rund 68%, wie Google selbst im Mai 2010 bekannt gab.

Das bedeutet für unsere eigenen Blogeinnahmen ungefähr dieses Szenario:

Werbekunde A möchte Werbung zum Thema ‚Geld im Internet‘ schalten und zahlt dafür einen Euro pro Klick (Diese Zahlen sind natürlich nur ausgedacht und nur für die Rechnung gerundet). Wir schreiben einen Beitrag zum Thema und genießen in der Folgezeit die Werbung von A. Klicken unsere User auf dessen Adsense-Banner, generiert jeder im Schnitt fast 70 Cent, die wir gut geschrieben bekommen. Ganz einfach.

Wie kommen die Blogeinnahmen via Adsense zustande?

Stellen wir uns vor, dass die Anzeigen schön eingebunden sind und Besucher ein wirkliches Interesse an ihnen haben, sind die Klickraten natürlich steigerbar. Gehen wir von einem guten Mittelwert aus und behaupten, dass 2% aller Besucher auf eine Werbefläche klicken. (Diese Zahl hängt natürlich enorm von der Darstellung und Aufbereitung der eigenen Seite ab. Teilweise gibt es Adsense-Seiten, die eine Klickrate von über 10% haben.)

Im Schnitt hat unser Blog vielleicht 3000 Besucher im Monat, von denen also 60 (2%) auf den bereitgestellten Adsense-Spaß wollen. Somit würden wir ungefähr 41€ monatlich mit Google-Adsene generieren.

Hierbei muss ich aber darauf hinweisen, dass sich die wenigsten Anzeigen wirklich mit so einem hohen Wert schmücken. Häufig sind es lediglich 20 Cent oder weniger, was bei durchschnittlich 3000 Besuchern auf der eigenen Seite bloß noch zu Blogeinnahmen von 12€ führen würde.

Geld verdienen mit Google Adsense – Ein Fazit

Um die Blogeinnahmen nachhaltig mit Google Adsense zu steigern ist also vor allem Traffic erforderlich. Ganz klar, es bedarf großer Besucherströme, die auf unsere Werbeeinblendungen klicken, um uns Geld in die Taschen zu spülen.

Natürlich lassen sich die Adsense-Einnahmen mit einigen Tricks steigern, wenn auch nicht in ungeahnte Höhen.

Diese kleine Einführung soll jedoch nur die Spitze des Eisbergs sein.

In den kommenden Wochen werden wir sehen, welche Adsense-Positionierungen sinnvoll sind, wie mehr Geld mit Adsense generiert werden kann und in welchem Maße wir die Klickrate selbst beeinflussen können.

Außerdem wagen wir einen Blick auf WordPress und welche Plugins beim Adsense-Einabu hilfreich sind und inwiefern das Beobachten der eigenen Besucher Sinn macht, um die Einnahmen via Adsense zu steigern.