Geld verdienen mit Everlinks: Bezahlte Artikel, Linkverkauf und mehr…

Den Anbieter Everlinks habe ich erst vor wenigen Wochen entdeckt, was vor allem daran liegt, dass er noch fast taufrisch ist.

Schon in meinem letzten Einnahmenreport, habe ich auf die lukrativen Optionen des Anbieters hingewiesen.

Diese möchte ich jetzt etwas genauer beleuchten.

Dabei fallen vor allem die vielfältigen Möglichkeiten auf, sich als Blogger direkt auf bezahlte Artikel zu bewerben. Das finde ich insofern interessant, als dass der allgemeine Tonus den Nutzen von Textaufträgen ja immer mehr bezweifelt.

Deshalb möchte ich meine Erfahrungen mit Everlinks in diesem Blog-Artikel ein wenig genauer beleuchten und aufzeigen, was mir gefällt und was eher unsinnig erscheint.

Was ist Everlinks?

Der Anbieter EverlinksEverlinks ist eine Plattform, die es Bloggern und Seitenbetreibern ermöglicht, mit potentiellen Auftraggebern in Kontakt zu treten.

Der Anbieter ist allerdings recht neu und machte erst in den letzten Monaten vermehrt auf sich aufmerksam. Dennoch bietet das Ganze innovative Features, die es zu einer lukrativen Alternative zu Teliad und Co machen.

Dabei können wir einerseits Backlinks kaufen und verkaufen, indem wir Artikel erweitern, aber auch eigene Schreibaufträge zu einem Keyword übernehmen. Außerdem ist es möglich, bereits fertigen Content in den eigenen Blog einzubinden.

Der Dreh- und Angelpunkt ist natürlich trotzdem der Linkverkauf und -ankauf, wobei jeder Blogger selbst entscheiden muss, ob er das für sich und das eigene Webprojekt akzeptabel findet.

Dennoch gibt es ein paar Merkmale bezüglich Everlinks, die ich unbedingt hervorheben möchte.

Was macht Everlinks anders?

Der größte Unterschied, den ich sehe, ist, dass wir uns aktiv auf einen Auftrag bewerben können. Das erinnert zwar grundsätzlich an das Konzept von Ranksider, unterscheidet sich aber dennoch im Detail.

Die Möglichkeit sich um bezahlte Artikel regelrecht zu bewerben, eröffnet natürlich auch einen neuen Spielraum und ist vor allem für angehen Blogger mit Sicherheit sehr spannend.

Doch schauen wir einmal auf die Möglichkeiten, die wir als Blogger haben, um ein wenig Geld im Internet zu verdienen.

  • Bezahlte Artikel

Wie gesagt, können wir uns um Textaufträge bewerben. Dafür wird uns ein Keyword angegeben und wir müssen entscheiden ob wir mit Preis und natürlich Keyword zufrieden sind.

  • Artikel erweitern

Allerdings gibt es auch die Möglichkeit, bestehende Artikel für einen Everlinks-Advertiser zu erweitern. Hierbei ist die Vergütung natürlich geringer, doch der Aufwand auch nahezu minimal. Beitrag suchen, Backlink einbauen – fertig!

  • Fertigen Artikel veröffentlichen

Die letzte Möglichkeit, die wir zur Monetarisierung haben, ist das Veröffentlichen von vorgefertigten Blog-Artikeln. Deren Inhalte kann man selbstverständlich vorab überprüfen und dennoch ist hierbei Fingerspitzengefühl gefragt, denn nicht jeder Content passt zu dem eigenen Blog.

Eine Kampagne auf Everlinks suchen

Wer kann bei Everlinks mitmachen?

Der Anbieter Everlinks ist allerdings nicht für jeden zugänglich, auch wenn die Anforderungen doch minimal sind.

So muss unser Blog die folgenden Kriterien aufweisen, um beim lustigen Linkreigen mitmischen zu dürfen.

  • 6 Monate muss das Webprojekt alt sein.
  • PageRank 1 ist erforderlich.

Diese Hürden sollten allerdings die meisten Blogger bewältigen können. Aus Sicht des Advertisers ist es natürlich gut und sogar eine wichtige Maßnahme, denn so wird wenigstens ein Mindestmaß an Qualität gewährleistet. Deshalb halte ich diese Bedingungen für akzeptabel.

Wie ist die Vergütung bei Everlinks?

Wie hoch ist die Vergütung bei Everlinks?Diese finde ich gar nicht mal so schlecht. Jedenfalls im direkten Vergleich mit anderen Anbietern. Mit Sicherheit gibt es manchmal lukrativere Aufträge, aber im Durchschnitt erscheinen mir die Preise doch recht fair.

Wir erhalten eine einmalige Zahlung für jeden Link, den wir einbauen. Dieser muss dann übrigens für immer auf dem Blog bestehen.

Ob das in Ordnung ist, muss jeder selbst entscheiden.

Ich tue mich ja schwer mit einmaligen Vergütungen, vor allem wenn eine Zuwiderhandlung zum Ausschluss aus dem Programm führt. Aber ja, irgendwie muss sich ein Anbieter wohl absichern. Schauen wir doch mal auf die konkreten Preise.

Ein Backlink kann zwischen 20€ und 120€ bringen. Hierbei ist es natürlich entscheidend, ob wir lediglich einen Link setzen oder zusätzlich einen Artikel um diesen herumspinnen. Das hört sich natürlich gar nicht mal so schlecht an.

Dabei bin ich allerdings zwiegespalten, denn die Vergütung für einen bezahlten Artikel finde ich gut und wäre damit vollends zufrieden, doch die Bezahlung für einen Backlink fällt mir dann doch zu gering aus. Hierbei würde ich wenn dann auf das Vermieten von Links setzen. Jedenfalls wenn es lediglich um die Monetarisierung geht.

Wann zahlt Everlinks aus?

Die Auszahlungsgrenze bei Everlinks liegt bei 50€, die via PayPal an uns weitergeleitet werden. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass erst nach 3 Monaten eine Vergütung erfolgt.

Das liegt daran, dass sich der Anbieter natürlich absichern möchte und erst einmal schaut, ob die Backlinks zumindest die magischen 90 Tage überdauern. Danach liegt die Grenze allerdings nur noch bei einem Monat. Man kann sich also gewissermaßen das Vertrauen erarbeiten.

Bezüglich dieses System gab es jede Menge Kritik im Netz und ich habe häufig etwas von unseriös, Abzocke(!) und Betrug gelesen.

Um dem entgegenzuwirken hat Everlinks allerdings vor Kurzem an alle Publisher eine Auszahlung bewilligt. Ganz egal, ob das Vierteljahr nun vorbei war oder eben nicht.

Das Geld kam an und der Anbieter scheint vollkommen unbedenklich zu sein. Jedenfalls was die Vergütung betrifft.

Hinweis: Eine Auszahlung per Überweisung ist auch möglich. Dafür braucht es allerdings ein Guthaben von über 500€. Uff!

Wirklich alles gut bei Everlinks?

Nun, ich möchte aber auch noch ein paar Punkte nennen, die mir nicht so zusagen.

1. Für immer und ewig!

Das Problem habe ich schon beim Anbieter SEOlista geäußert. Mich schreckt die Verpflichtung, dass ein Link für immer bestehen muss regelrecht ab. Das liegt einfach daran, dass ich nicht pauschal sagen kann, wie sich ein Blog in den nächsten Jahren verändert.

Vielleicht möchte ich das Thema ändern, vielleicht soll er verkauft werden und ja, vielleicht erscheint ein Linkziel irgendwann als absolut unseriös und ich möchte diesen Link auflösen. Kurzum: Geht nicht, sonst Ausschluss.

Update: In den AGBs von Everlinks wird darauf verwiesen, dass ein thematischer Wandel sehr wohl als Begründung für das Entfernen ausreicht.

2. Linkverkauf überhaupt.

Meine Meinungen zum Thema Linkverkauf habe ich in diesem Blog schon häufiger geäußert und auch Google sieht das Ganze nicht gern. immerhin zeigt ein Link ja an, welche Seite beliebt ist und wir pushen somit künstlich die Attraktivität einer Zielseite.

Ist auch klar, sonst gäbe es dafür nicht soviel Geld. Jeder muss allerdings für sich beurteilen, wie er zum Verkaufen von Links steht. Denn natürlich kann das auch ganz schön in die Hose gehen.

3. Seiten-Einschätzung

An dieser Stelle möchte ich nochmals Teliad erwähnen. Dieser Anbieter hat einen eigenen Rankingscore eingeführt, der Webseiten bewertet.

Everlinks setzt leider immer noch auf Größen wie PageRank und Alexa-Wertung. Dass das Humbug ist und gar nicht über eine Seite aussagt, ist keine neue Erkenntnis. Das prellt manche um die eigene Vergütung, kann mitunter aber auch zum Vorteil gereichen.

ich selbst halte so eine Bewertung für kritisch. Aber natürlich liegt die Schuld hierbei nicht am Anbieter sondern am Irrglauben, dass diese Werte so aussagekräftig sind, wie man meinen könnte.

Update: Everlinks wies in einer Mail an mich darauf hin, dass derzeitig an einem eigenen Ranking-Tool gearbeitet wird.

Everlinks – Ein Fazit

Ich halte Everlinks für einen der sinnvollsten Anbieter, den es derzeitig in diesem Bereich gibt. Aber natürlich kann sich das über kurz oder lang wieder ändern.

Vor allem gefällt es mir, dass man sich als Blogger bewusst auf bestimmte Artikel bewirbt und somit nicht der Willkür eines Auftraggebers oder Fortuna ausgeliefert ist.

Allerdings würde ich selbst keine vorgefertigten Artikel in meinen Blog stellen. Das ist aber natürlich von der jeweiligen Seite abhängig und erinnert stark an die Presell Pages auf Teliad, wenngleich dort die Vergütung höher ausfällt.

Lediglich die genannten Punkte sehe ich ein wenig skeptisch. Aber das ist natürlich Ansichtssache.

Was mir noch außerdem zusagt, ist der Aspekt, dass Everlinks für Blogger und Affiliates gleichermaßen interessant ist. Denn wir können nicht nur aktiv Geld verdienen, sondern ebenso passiv.

Das liegt am vor allem interessanten Partnerprogramm, das der Anbieter offeriert. Denn immerhin gibt es eine interessante Provision für alle geworbenen Mitglieder. Diese beträgt die Hälfte der Einnahmen, die Everlinks selbst einbehält (16,67%) und gilt immerhin für ein Jahr. Also ~8,34% aller Einnahmen gehen direkt an den erfolgreichen Affiliate.

Wer das Ganze einmal ausprobieren möchte, registriert sich bei Everlinks und bildet sich selbst ein Urteil.

Solltest Du schon Erfahrungen mit Everlinks gemacht haben. Dinge bemängeln, die mir gar nicht aufgefallen sind oder nur Deine Meinung zum Anbieter hinterlassen möchtest, freue ich mich über einen Kommentar. Allen anderen wünsche ich viel Erfolg auf der neuen Plattform.

9 Meinungen

  1. Helge02-04-2012

    Schönen Nachtgruß!

    ich halte Everlinks derzeitig auch für eine der bsten alternativen, um im Internet Geld zu verdienen. Habe mich schon auf den ein oder anderen Auftrag „erfolgreich“ beworben.
    Geäfllt mir ganz gut und ich bin zufrieden.

  2. Jonas G.02-04-2012

    Guten Morgen Helge,

    ja, ich denke auch, dass Everlinks derzeitig eine besondere Alternative darstellt. Vor allem weil es sehr viele Möglichkeiten für bezahlte Artikel bietet.

    Es ist natürlich fein, dass du ebenso Erfolg bei Everlinks hast :)

    Ich drücke die Daumen!

  3. azella02-05-2012

    Danke für diesen Tipp! Mal sehen was hierbei an Aufträgen herum kommt.
    Viele Grüße

  4. Anna02-20-2012

    Eine weitere Möglichkeit ähnlich wie Everlinks und Teliad bietet Trustlink.de

  5. Martin03-30-2012

    Vielen dank für deine Einschätzung und Analyse, in der Sume hört sich der Anbieter ja wiklich ganz ordentlich an.

    • Jonas G.03-30-2012

      Hallo Martin,
      ja, ich bin mit Everlinks vollends zufrieden und in den letzten Wochen zahlte sich der Anbieter wahrlich aus. In diesem Zusammenhang würde ich Dir noch meinen Artikel: Übersicht – Die besten Anbieter für bezahlte Artikel empfehlen, vielleicht ist ja da noch die ein oder andere Perle für Dich dabei :)

      beste Grüße

  6. Max05-22-2012

    Ich danke auch mal für den Artikel. Das Ganze klingt für beide Seiten interessant und da der Anbieter jetzt ja auch gar nicht mehr so neu ist, ist das Risiko gering. @Anna: Danke für den Hinweis auf deine Seite. Es kann ja nicht schaden, wenn man auch Alternativen hat. :)

  7. Tim06-08-2012

    Auch ich möchte mich bedanken für diese Zusammenfassung. Es steckt eine Menge Arbeite darin dieses so für uns aufzubereiten und da sollte man das mit einem „Danke“ belohnen 😉