Facebook: Wie erstelle ich eine Fan-Seite (Gefällt mir!)

Lange hat es gedauert, doch seit wenigen Augenblicken ist es nun soweit: Die Existenz im Netz hat eine eigene Facebook-Seite.

Zwar sieht das Ganze noch ein wenig abenteuerlich aus und es gibt noch nicht soviel zu sehen, aber trotzdem gibt es sie jetzt.

Doch immerhin bietet es mir eine günstige Gelegenheit, mit wenigen Worten zu erklären, wie man eine solche „Gefällt mir“-Seite einrichtet, in den eigenen Blog einbaut und das Ganze miteinander verbindet.

Denn was sich nach viel Arbeit und Aufwand anhört, ist eigentlich ganz einfach und in nur wenigen Minuten umzusetzen.

Also, werfen wir einen Blick auf Facebook, das Erstellen einer Fanpage und die Verbindung von Blog und Facebook…

Die eigene Fan-Seite via Facebook erstellen

Das Logo des sozialen Netzwerks Facebook

Bevor wir überhaupt erst eine Seite anlegen können, muss natürlich ein eigenes Facebook-Profil angelegt werden.

Das kann einfach über die Startseite des Netzwerks gemacht werden und sollte nur wenige Minuten in Anspruch nehmen. Davon ausgehend, dass nicht noch Freunde gesucht, angeschrieben und erstmalig verwaltet werden. Die Anmeldung ist kurz und schmerzlos.

Nach dieser kleinen Hürde sind wir ein Teil der großen Community und können ebenso, wie alle anderen Mitglieder, eine eigene „Gefällt mir“-Seite einrichten.

Die Fanpage erstellen

Dafür nutzen wir einfach diesen Link und entscheiden uns für eine stimmige Kategorie. Natürlich müssen wir eingeloggt sein, um eine Seite anlegen zu können.

Die Auswahl der Oberkategorie

Ich habe mich beispielsweise für den Punkt Unternehmen, Organisation oder Institution entschieden, aber natürlich hat jede Option ihre Daseinsberechtigung. Für Webseiten, Blogs oder überhaupt Selbständige im Internet würde ich aber in jedem Fall diese Kategorie empfehlen.

In einem zweiten Schritt werden wir nun noch aufgefordert, ein paar Daten zu hinterlegen (das ist bei jedem Punkt eine andere Zusammensetzung, in meinem Beispiel musste lediglich der Name angegeben werden). Außerdem musste ich bei meiner Wahl noch eine Unterkategorie wählen.

Ich habe Internet und Software gewählt, aber das hängt natürlich von der Ausrichtung eines jeden Blogs ab. Nach der Auswahl eines passenden Bilds und der Angabe einer Website, haben wir eigentlich den ersten wichtigen Schritt abgeschlossen. Unsere Fanpage wurde erstellt und ist fortan via Facebook zu erreichen.

Jetzt müssen wir das Ganze nur noch in unsere Blog einbinden und ein paar Anpassungen im Design vornehmen.

Die eigene Fanpage im Blog darstellen

Die eigene Facebook-Seite individuell gestaltenUm die eigene Fanpage darzustellen, können wir einerseits auf Widgets oder Plugins zurückgreifen, aber ebenso das Ganze auch einfach händisch vornehmen.

Ich würde die zweite Variante bevorzugen, da es wirklich nur ein paar Handgriffe sind, um die kleine Facebook-Box im eigenen Blog darstellen zu lassen.

Dafür steuern wir einfach diesen Link an und legen die grundlegenden Feinheiten für unsere Like-Box fest.

Dabei wählen wir einerseits den Namen, die Rahmenfarbe und auch noch aus ein paar zusätzlichen Optionen.

Alle Optionen sind aber im Nachhinein noch frei zu konfigurieren, weshalb es gar nicht notwendig ist – wie beispielsweise bei Adsense-Anzeigen – schon sehr stark ins Detail zu gehen.

Am Ende dieser kleinen Fingerübung erhalten wir von Facebook einen Code, den wir nun auf der eigenen Seite nutzen können.

Vorab muss jedoch noch eine kleine Erweiterung im eigenen HTML-Code vorgenommen werden und dieser Schnipsel nach dem einleitenden body-Tag Verwendung finden.

Diesen sollte man unter Design – Editor – header.php finden.

<div id="fb-root"></div>
<script>(function(d, s, id) {
  var js, fjs = d.getElementsByTagName(s)[0];
  if (d.getElementById(id)) return;
  js = d.createElement(s); js.id = id;
  js.src = "//connect.facebook.net/de_DE/all.js#xfbml=1";
  fjs.parentNode.insertBefore(js, fjs);
}(document, 'script', 'facebook-jssdk'));</script>

Nach dem Eibinden des kleinen Schnipsel können wir uns dem Code unserer eigenen Like-Box widmen und ihn an einer beliebigen Stelle im eigenen Blog einbinden.

Natürlich bietet sich dafür die Sidebar an, aber auch unter oder über den jeweiligen Blog-Artikeln gibt es natürlich Logenplätze.

Dieser sieht ungefähr so aus:

<div data-href=“http://www.facebook.com/platform“ data-width=“292″ data-show-faces=“true“ data-stream=“true“ data-header=“true“></div>

Um das ganze ein wenig zu illustrieren, möchte ich noch schnell auf die wichtigsten Befehle eingehen, aber weniger mit allen Details und Möglichkeiten, sondern nur grundsätzlich. Durch die Verwendung von False und True können wir festelegen, ob das jeweilige Elemente nun dargestellt wird oder eben nicht. Wobei true eben für wahr, also ja steht und false, also falsch, das Gegenteilige bewirkt.

Eine Auflistung der möglichen Befehler finden wir am unteren Rand der verlinkten Seiten, also der, wo wir auch die Like-Box erstellt haben.

Die Facebook-Seite mit dem Blog verbinden

Natürlich können wir jeden Blog-Artikel manuell promoten und ihn einfach auf unserer eigenen Seite veröffentlichen. Das kann auf Dauer aber ganz schön zeitfressend sein und vor allem bei vielen Artikeln oder auch mehreren Blogs eine eher unnötige Anstrengung. Zum Glück gibt es ein paar Plugins, die uns die Arbeit abnehmen.

Ich selbst nutze RSS-Social, das einfach meinen RSS-Feed ausliest und neue Beiträge via Facebook veröffentlicht. Das ist bequem und auch völlig ausreichend. Interessant finde ich hierbei allerdings, dass es auch möglich ist, mehrere Feeds auslesen zu lassen und auf einer Seite darzustellen.

Dennoch gibt es auch noch andere Schnittstellen-Lösungen, die uns die Arbeit abnehmen.

Beispielsweise: Wordbooker. Dieses Plugin für WordPress verbindet Facebook sehr gut mit dem eigenen Blog. Interessant ist vor allem, dass es Facebook-Kommentare auch gleichzeitig auf dem eigenen Blog ausgeben kann.

Ich möchte aber lediglich diese beiden Lösungen vorstellen, denn die Auswahl ist enorm und einen wirklichen Favoriten kann ich bis dato nicht benennen. Bisher bin ich mit beiden Varianten zufrieden, aber ich habe diesbezüglich auch kleine Ansprüche.

Die „Gefällt mir“-Seite mit Inhalten befüllen

Ich gebe zu, dass ich in diesem Punkt nachlässig war. Das lag aber vor allem daran, dass ich einfach nicht wusste, wie den eine Fanpage erstellt, eingerichtet und mit dem eigenen Blog verbunden wird. Deshalb gibt es ja auch diesen Beitrag.

Ich rate aber dazu, eine Seite vorab mit ein paar Inhalten zu füllen, bevor sie großflächig auf dem eigenen Blog angepriesen wird. Das wirkt einfach besser, macht einen schöneren Eindruck und Besucher, die auf der eigenen Seite landen, haben auch gleich etwas zu tun. Nichts ist so abschreckend wie meine eine leere Fanseite.

Außerdem sollten alle relevanten Informationen ersichtlich werden, ein paar Links das Ganze unterfüttern und im besten Fall ein stimmiges Bild die Seite umrahmen.

Eine Fanseite auf Facebook einrichten – Ein Fazit

Ich selbst habe meine eigene Fanseite für diesen Blog erst seit kurzer Zeit und feile fortan am Ergebnis. Wenn ich diesbezüglich auf neue Erkenntnisse stoße, werde ich darüber natürlich berichten.

Ich denke jedoch, dass eine Facebook-Präsenz idealerweise einen Blog voranbringen kann und eben ein weiterer Kanal für das Generieren von Traffic ist und natürlich ebenso eine eigene Community aufbaut. Da ich im Gegensatz zu Twitter selbst wirklich aktiv auf Facebook bin und es täglich für den Austausch nutze, erhoffe ich mir auch schneller ein paar Erkenntnisse über den Aufbau einer kleinen FB-Gemeinde.

Doch mal schauen, was die Zeit bringt. Ich bin jedenfalls gespannt…

Update: Facebook hat am 30. März die Darstellung von Fanpages grundlegend überarbeitet. Die wichtigsten Details habe ich im Artikel Die Facebook Chronik für Fanseiten zusammengefasst.