Fandealer: Kostenlose Fans und Geld verdienen? Macht das Sinn?

Heute möchte ich meine Artikelserie Geld verdienen mit Facebook, Twitter und Co fortsetzen.

Wer diese Suchanfrage einmal bei Google eintippt, findet unzählige Seiten, die schnellen Reichtum mit minimalem Aufwand versprechen. Das ist natürlich Quatsch und funktioniert im Regelfall überhaupt nicht.

Allenfalls ein paar Kleinbeträge fallen hierbei an, doch unsere Miete wird bei diesen Einnahmen lediglich müde lächeln.

Früher oder später stößt man allerdings auf den Anbieter Fandealer, der das Klicken von Gefällt Mir – Buttons zum obersten Prinzip der Monetarisierungs-Startegie erklärt.

Geld verdient man hier zwar auch nicht und rechnen wir die Zahlen einmal hoch, locken uns im Schnitt traurige 2 Cent pro Klick. Wow…

Jedoch gibt es ein sehr großes Aber, das ich in diesem Blog-Artikel vorstellen möchte und das Fandealer vielleicht doch noch zu einem lukrativen Anbieter für Seitenbetreiber erklärt...

Was ist Fandealer?

Der Anbieter FandealerMachen wir doch einmal reinen Tisch: Nein, Geld verdient man nicht mit Fandealer, jedenfalls nicht mehr als Peanuts.

Zwar klicken mit Sicherheit ein paar Nutzer tagtäglich diverse Buttons und erfreuen sich an ihren kläglichen Einnahmen, aber ich denke, dass Pfandflaschen in diesem Fall die bessere Wahl wären.

Das hat sich der Anbieter aber auch gar nicht auf die Fahne geschrieben und deshalb möchte ich ihn aus dem Sumpf unseriöser Dienstleister einmal hervorheben.

Fandealer selbst beschreibt sich als Portal für Fan-Marketing und veranschaulicht das Prinzip in einem kleinen Bild:

Geld verdienen mit Fandealer

Also als eine Plattform, die es uns ermöglicht, günstig Likes, Follower oder Plusser für ein Produkt, eine Seite oder eben einen Account zu erhalten. Das ist dann praktisch, wenn wir etwas bewerben wollen und dabei den Verbreitungs-Effekt eines sozialen Netzwerks nutzen wollen.

Der Clou daran: Dadurch, dass reale Nutzer angemeldet sind, die versuchen, durch das Klicken diverser Buttons ein wenig die eigenen Einnahmen zu erhöhen, teilen wir unsere Inhalte für Peanuts in einer breiten Community.

Wer Facebook und Co regelmäßig nutzt, weiß, dass Inhalte die mir gefallen, auch meinen Freunden angezeigt werden.

Drücke ich beispielsweise den Gefällt Mir – Button einer Seite X, wird einer Hundertschaft angezeigt, dass ich nun Fan von Seite X bin. Bei gekonnter Aufmachung zieht diese Statusmeldung also auch noch mehr potentielle Schäfchen mit ins Facebook-Boot. Und schon kommen wir zum interessanten Aber…

Fandealer: Kostenlose Fans bekommen

Wer versucht, ein Produkt erfolgreich zu vermarkten oder auch nur den Bekanntheitsgrad einer Seite zu steigern, weiß, dass das manchmal mit jeder Menge Aufwand verknüpft ist. Nun können wir dem Ganzen aber ein wenig nachhelfen und uns Fans und Follower tütenweise bei eBay ersteigern.

Das ist allerdings nicht immer so günstig, vor allem dann nicht, wenn man Wert auf reale User legt und nicht dutzende von Fake-Accounts im eigenen Portfolio ansammeln möchte.

In diese Nische springt nun Fandealer und ermöglicht es uns, auf zweierlei Wegen ein paar günstige oder gar kostenlose Fans anzusammeln.

1. Coins sammeln

Das grundlegende Prinzip von Fandealer ist es, dass wir als User auf anonymisierte Buttons klicken. Also vorab nicht wissen, was uns da eigentlich gefällt. Auf diesem Wege sammeln wir Coins (~Münzen), die wir einerseits in reales Geld umtauschen, aber ebenso in eine eigene Kampagne reinvestieren können.

Das bedeutet also, dass wir munter ein paar Tage dem ein oder anderen Angebot folgen und im Anschluss das eigenes Produkt oder eben Fanseite bewerben lassen und auf die willigen Klicks warten.

So können wir letzten Endes kostenlos eine eigene Kampagne erstellen und die eigenen Fans in die Höhe treiben. Wer hierbei Ausdauer beweist, kann mit minimalem Aufwand eigene Projekte wachsen lassen.

2. Fans tauschen

Letzten Endes ist es das gleiche Prinzip. Bloß eben gänzlich automatisiert. Wir folgen, liken oder plussen, was das Zeug hält und unser erklicktes Kapital wird reinvestiert.

Somit befeuern wir eine eigene Kampagne und bewirken den gleichen Effekt wie beim einfachen Sammeln von Coins.

Warum sollte ich kostenlose Fans brauchen?

Was sagt uns das?Es gibt viele Gründe, warum es Sinn macht, ein paar Fans zu generieren. Einer davon ist das Entchen-Prinzip oder vereinfacht: Was viele mögen, sorgt für häufigere Klicks. Dazu aber in einem separaten Artikel mehr.

Ein anderer Grund ist, dass immer mehr Dienstleister auf die Verbreitung in sozialen Netzwerken schauen. So wird beispielsweise beim Portal Ranksider (bezahlte Artikel) die Fan-, aber auch Follower-Anzahl angezeigt.

Ob das nun ehrlich ist oder eben nicht, sei an dieser Stelle dahingestellt. Auch wie weit man dieses Spielchen treiben sollte, muss jeder für sich beurteilen, denn bei Unachtseimkeit setzt man gegebenenfalls die eigene Reputation zielsicher aufs Spiel.

Nützlich kann es aber mitunter sein…

Fandealer – Ein Fazit

Ich will abermals darauf verweisen, dass ich Fandealer zur Monetarisierung in keinem Fall empfehlen möchte.

Als Möglichkeit, einen kleinen Anstieg bezüglich der eigenen Bekanntheit zu erhalten, kann ich mir den Einsatz aber mitunter vorstellen.

Andererseits sollte bedacht werden, dass der Effekt sich natürlich auch verläuft. Wenn ich heute zehn Menschen dazu bringe, dass ihnen meine Seite gefällt, heißt das noch lange nicht, dass sie übermorgen auch noch auf meine Inhalte klicken.

Das liegt vor allem am Prinzip selbst. Denn alle wissen, warum sie ebendiese Inhalte sehen und bei mangelnder Interaktion auf der Seite des Nutzers, wird Content bei Facebook überhaupt nicht mehr angezeigt.

Um aber einmal auf den Tisch zu hauen und ein wenig beim virtuellen Kräftemessen anzugeben, kann ein solcher Anbieter wirklich einen Mehrwert darstellen.

1 Meinung

  1. Martino08-22-2012

    Das ist mal eine sachliche und gute Antwort auf eine Anfrage, wieso man nur 260 Likes erhalten hat statt den angezeigten 916:

    „Wir verbitten uns die Behauptung, wir hätten einen Systemabsturz gehabt.
    Ihr deutschfeindlichen Schweizer scheint offensichtlich keine Probleme damit zu haben falsche Tatsachen in den Raum zu stellen.“

    Wohlgemerkt, diese beleidigende Reaktion kam auch noch anonym, d.h. ohne Namen des Absenders. Da kann sich jetzt jeder selber denken, was er möchte.