Die 19 schlimmsten Fehler von Bloganfängern – Eine Hilfe

Anfängerfehler beim Bloggen und wie sie zu vermeiden sindGeld verdienen im Internet kann Spaß machen. Einen Blog aufgesetzt, ein paar Stunden mitgebracht und schon kann es ja eigentlich losgehen. Manchmal spielt der Faktor ‚Geld verdienen‘ auch gar keine übergeordnete Rolle, sondern wirklich nur das Eigentliche: Der Text selbst und der Austausch mit anderen Bloggern und Internetnutzern.

So denken viele Bloganfänger, hauen munter in die Tasten und machen einen Fehler nach dem nächsten. Fehler sind zwar generell nicht weiter schlimm, da man aus ihnen lernen kann. Doch gibt es ebenso welche, die sich schlichtweg vermeiden lassen. Heute möchte ich die häufigsten Fehler von Bloganfängern vorstellen und eine Alternative zeigen, um sie schon vorab zu erkennen und auszumerzen.

Also, werfen wir einen Blick auf diese kleine Checkliste der häufigsten Fehler von Bloganfängern.

Textstruktur und Aufbau

Die Idee ist geboren, der Text schnell geschrieben und aufgesetzt. Nun, jagen wir ihn doch einfach ins Internet. Das Problem ist aber häufig, dass Texte im Blog kaum oder gar nicht formatiert werden.

Eine Übersicht fördert einerseits die Verweildauer der Besucher und gibt der eigenen Meinung ebenso eine Struktur. Überschriften, Unterstreichungen und fette Buchstaben sind nicht nur schöner, sondern stellen in Beiträgen das Wesentliche heraus.

Viele, viele Blogbeiträge

Gerade beim Aufbau eines Blogs sprudeln die Ideen aus dem eigenen Kopf. Die Finger fliegen nur so über die Tasten und die Beiträge rattern durch das Internet. Was viele vergessen: Blogs wachsen eh mit der Zeit.

Leser kommen, Besucher gehen. So ist das eben. Viele sind aber schnell abgeschreckt, wenn der eigene Blog im Stundentakt Beiträge publiziert. Außerdem ist eine relative Konstanz und gleichbleibende Sequenz des Bloggens häufig förderlich.

Werbung im Blog

Geld verdienen im Internet ist oft eine Konstante, die bei Blogbetreibern im Hinterkopf rumort. Doch es muss nicht immer flächendeckend geworben werden. Wenn ich als Nutzer auf eine mir unbekannte Seite komme, bin ich schnell abgeschreckt, wenn es schon beim Betreten nach Blogeinnahmen und Umsatz riecht.

Der dezente Einsatz von Werbemaßnahmen ist natürlich völlig legitim.

Länge von Blogbeiträgen

Ich kenne viele Blogs, die Meinungen kundtun. Hey, kein Problem. Dennoch erwarte ich als Nutzer einen Mehrwert des Gelesenen und keine minimalistische Wörterzahl. Es muss nicht immer Thomas Mann sein, aber der Beitrag sollte für den Besucher eben etwas Neues bereithalten.

Weiterführende Links sind beispielsweise sinnvoll, besteht ein Beitrag aber nur aus diesen, frage ich mich doch, warum ich nicht gleich auf den Ausgangsseiten surfe. Ab 300 Wörtern bewertet Google im Übrigen auch meistens positiver und kann eine Seite oder einen Blogbeitrag viel besser indizieren.

Suchmaschinenoptimierung in Beiträgen

Irgendwann wächst der Blog, Besucher bleiben gegebenenfalls aus und man schnappt den Floh auf, dass Suchmaschinenoptimierung das A und O von Texten, Seiten und letzten Endes Blogbeiträgen ist. ja, bis zu einem gewissen Grad kann ich das unterschreiben, aber manchmal nervt es gewaltig.

Wenn der Text wichtiger wird, als der Leser, läuft irgendwas falsch. 10 Mal in Folge: ‚Geld verdienen im Internet‘, ‚Geld verdienen‘, ‚Verdienst online steigern‘ und ‚Einnahmen mit Blogs‘ bietet einfach keinen Mehrwert für den potentiellen Leser. (Geschickt eingebunden :D).

Keine Suchmaschinenoptimierung von Beiträgen

Tja, jetzt drehen wir den Spieß um. Natürlich sind Suchmaschinenoptimierung, Keyword und Co nicht nur nützliches oder unzumutbares Beiwerk. Zwar wachsen die Zugriffszahlen in der Regel auch ohne, aber eben nicht zielgerichtet. Was bringen Besucher auf dem eigenen Blog, die nach einem Rezept für Käsekuchen suchten und jetzt auf einer Plattform für Antiquitäten gelandet sind.

Suchmaschinenoptimierung sollte somit in jedem Fall im Fokus eines jeden Bloganfängers liegen, aber eben nicht, dass es zur Abschreckung des Lesers führt.

Visualisierungen – Bilder, Videos, Beispiele und Co

komplexe Sachverhalte sind nicht leicht verständlich. Deshalb schreibt man einen fröhlichen Blogbeitrag, der alles super-prima-nutzerfreundlich erklärt und denkt:’Ha, jetzt hat es jeder!‘. Ich denke aber, dass es Sinn macht, schwerverständliche Dinge wirklich einfach und das bedeutet eben mit Bildern und Co, zu erklären.

Ich stelle mir immer vor, dass ich in einem Matheforum nach einer Erklärung für ein Problem suche. Ich habe keinerlei Verständnis dafür und kriege dann eine neue Funktion vorgesetzt. Schön wäre es, wenn es mir einfach und begreiflich erklärt würde.

Besucher kommen häufig auf Seiten, weil sie eine Problemstellung haben, diese soll erklärt werden, nicht nur anders ausgedrückt.

Rechtschreibung in Blogbeiträgen

Hey, jeder darf Fehler beim Schreiben machen. Blogs sind eben Blogs, weil sie eine gewisse persönliche Note vermitteln. Klar! Ich darf mich vertippen, Kommata vergessen und ab und an auch mal Kauderwelsch produzieren.

Doch denkt an Menschen, die das einfach als störend empfinden. Beiträge also mehrmals überprüfen, gegebenenfalls gegenlesen lassen oder eben einfach nicht schreiben. Ich möchte auch keine Ausgabe des ‚Spiegels‘ kaufen, die vorne und hinten mit Fehlern behaftet ist. So sehe ich das auch bei Blogs.

 Die eigene Leserschaft ausloten und die Zielgruppe eingrenzen

Oft starten Blogs mit einer Idee, einem Vorhaben und plötzlich ist die Luft raus. Dann werden Beiträge über A, X und Y verfasst, aber eben nicht mehr an die Zielgruppe des Blogs gedacht. Ein Leser fühlt sich wohl, wenn er in seinem Interessengebiet einen Mehrwert oder Input findet.

Unzufriedene Leser oder Besucher, die nicht bedient werden, kommen normalerweise auch nicht wieder. Wenn es zu sehr starken Umstrukturierungen im Blog kommt, bietet es sich an, einen neuen, speziellen Blog zu gründen oder eben alles zu verändern. Aber nicht vermischt und einfach drauf los!

Das kann ich auch – Blogbeiträge abkupfern

Klar! Ich bin nicht der Erste, der einen Blog zum Thema ‚Geld verdienen im Internet‘ macht. Ich kann das Rad nicht neu erfinden und muss über Dinge schreiben, die andere schon lange im Archiv liegen haben. Dennoch bringt es nichts, wenn Beiträge einfach nur abgeschrieben, imitiert und abgekupfert werden.

Eine andere Ansicht haben oder eben das Wissen auf einen anderen Weg vermitteln, ist meistens besser und sorgt für einen regen Austausch.

Natürlich gibt es Mittel und Wege, wo ein besseres Imitat zum Erfolg führt, doch dann sollte sich die Frage stellen:’Was kann ich besser machen, wie stelle ich Dinge sinnvoller dar?‘

Schlechtes und abschreckendes Design

Das vorab: Kein Design ist perfekt und meines mit Sicherheit auch nicht. Dennoch greifen viele Bloganfänger zum erstbesten Entwurf und tippen munter los. Eine Seite transportiert aber über das Design eine Botschaft und wenn diese nicht Hand in Hand mit den Texten oder dem Versprechen der Website geht, passt es einfach nicht.

Wichtig ist für mich diesbezüglich vor allem grobe Fahrlässigkeit: Die Kommentarfunktion geht nicht, die Sidebar hängt schief, irgendwie gibt es Probleme in der Darstellung. Lieber schnell Hand anlegen, denn nichts hält länger als ein Provisorium – Ich betrachte gerade meine schiefe Lampenaufhängung…

Keine Lust und trotzdem raus

Oft ist es bei Blogs in der Anfangsphase so, dass viele Ideen im Kopf präsent sind. Das soll geschrieben werden, da eine Meinung eingeholt und hiermit experimentiert werden. Dann kommt der große Knall und die Lust bleibt aus, den regelmäßiges Bloggen erfordert Disziplin und Lust.

Wenn diese fehlt, bringt es häufig wenig, einfach irgendwie, irgendwas über den virtuellen Jordan zu blasen. Lieber einen Tag Auszeit genießen. Kein Leser nimmt es einem krumm, wenn die Konstanz mal unterbrochen wird.

Und hey, Blogs bleiben bestehen und sind nicht gleich weg, bloß weil einen Tag kein frischer Text geboten wird.

Überschriften von Blogbeiträgen werden häufig ignoriert

‚ich habe da was gefunden‘ und ‚wo sind die alle hin‘, sind einfach keine guten Titel. Leser sollen neugierig gemacht werden, Lust auf den Text haben und ihm jede Menge Aufmerksamkeit schenken. Deshalb ist es sinnvoll, das auch schon in den Überschriften deutlich zu machen.

‚Die zehn erfolgreichsten Methode, um Geld im Internet zu verdienen‘ verspricht mehr, als die schnöde Anpreisung ‚Ich habe mir da was zu Adsense überlegt…‘

Das Impressum sollte einen Ehrenplatz bekommen

Gestern schrieb ich einen Artikel zu Blogs und die einhergehende Impressumspflicht. Doch häufig wird dieser Punkt von Bloganfängern rigoros vergessen. Um es abzukürzen: Eigentlich braucht jeder Blog ein Impressum, ob es nun um einen kommerziellen, also ‚Geld verdienen im Internet‘-Blog handelt oder eine halbprivate Austauschplattform.

Ohne Impressum können hohe Abmahnungen der Blogkarriere ein jähes Ende setzen.

Den Gedanken des Bloggens missverstehen

Viele schreiben, hoffen auf Kommentare und harren der Dinge, die da kommen. Schön eigentlich, die Seite gedeiht und irgendwann setzt wirklich ein Besucher seine Meinung unter den eigenen Blogbeitrag.

Blöd nur, wenn darauf keiner antwortet. Ab einer gewissen Größe ist es natürlich nicht mehr möglich, immer und zu jeder Zeit eine kleine Antwort zu schreiben, aber fehlende Interaktion untergräbt den Grundgedanken des Bloggens.

Jeder Kommentar ist wertvoll und jede Resonanz kann erst eine Diskussion wirklich in Gang bringen.

Mangelnde Vermarktung des eigenen Blogs

Klar, von heut auf morgen kommen keine Besucher. um das aber ein wenig anzukurbeln, ist es häufig sinnvoll auf die Kanäle zu setzen, die jedem offen stehen. Der Eintrag in ein Webverzeichnis wie Bloggerei.de, ein wenig auf Traffic-Tipps geachtet und bei anderen mitreden und einen durchdachten Kommentar setzen.

Es gibt viele Mittel und Wege, auf die eigene Schreibe aufmerksam zu machen. Als Signatur bei E-Mails, beim Schreiben eines Gastartikels, mitmachen bei einer Blogparade oder einfach in Foren diskutieren und sich als Fachmann verkaufen.

Wer den eigenen Blog nicht selbst an den Mann bringt, verschenkt jede Menge Besucher, Kommentatoren und Spaß.

Auf die Tasche hauen oder in den eigenen Beiträgen den Mund zu voll nehmen

Wenn ich in diesem Beitrag schreibe, dass ich die besten Tipps für Bloganfänger sammeln will, möchte ich wirklich eine Hilfestellung bieten. Wenn ein Blog mir verspricht, dass er meine Besucherströme verzehnfacht, wenn er sagt, dass ich mit seinen Tipps und Tricks im Internet Geld verdienen kann und zwar 5000€ im Monat, dann soll er das gefälligst auch einhalten.

Wenn ich einen Tipp habe, wie ich die eigenen Blogeinnahmen steiger, dann sage ich, was ich zu bieten habe, aber gebe nicht an. Die Glaubwürdigkeit muss nämlich erhalten bleiben, nichts versprechen, was nicht eingehalten werden kann.

Schlechtes Hosting und lahme Server

Hier habe ich eine geteilte Meinung. Ein Blog in der Anfangsphase braucht natürlich keinen Highend-Server, der blitzschnell alle Daten verarbeiten kann. Dafür gibt es einerseits gar nicht genügend Traffic und es kostet Geld, das anfangs gar nicht da ist.

Dennoch denke ich, dass ab einer gewissen Besucherzahl der Wechsel zu einem besseren und teurerem Anbieter Sinn macht. Kein Mensch mag Ladezeiten, verzögerten Seitenaufbau oder das Komplett-Fiasko: Servercrash. Wann dieser Punkt erreicht ist, sieht man in der Regel selbst am besten 😉

Schöne Bilder gibt es doch überall

Das Bildmaterial im Internet hat in der Regel einen Urheber. Das gilt für Texte, Fotos und sogar Wurstwaren beim Supermarkt um die Ecke. Dieser hat die vollen Rechte an eben diesen und möchte in der Regel ein Entgelt für das Benutzen des Materials.

Veröffentlicht also nur Bilder, die ihr entweder selbstgemacht habt, Euch sicher seid, dass sie verwendet werden dürfen oder kauft welche ein. Einfach irgendwo Bilder abstauben ist einerseits nicht die feine Art und auf der anderen Seite kann es hohe Bußgelder nach sich ziehen.

Fazit – Die schlimmsten Fehler von Bloganfängern

Intuitiv machen es viele schon am Anfang richtig, da sie selbst wissen, was schön und gut ist. Dennoch gibt es immer einige Fehler, die einfach vermieden werden können. Alle Dinge dieser Liste kann man wahrscheinlich gar nicht einhalten und das ist auch nicht schlimm.

Doch sollte ein Großteil in jedem Fall berücksichtigt werden und die eigenen Besucher werden es Euch in jedem Fall danken und schreibt keine aufgeblähten Beiträge wie diesen, nur wenn ihr sicher sein könnt, das es Leser gibt, die sich durch 2000 Wörter hangeln. Und Warum? Weil Ihr einen Mehrwert bietet!

Denn eine erhöhte Benutzerfreundlichkeit steigert einerseits den Traffic, die Blogeinnahmen und letzten Endes ebenso die Zufriedenheit.