Die besten Blog-Artikel promoten – Tipps und Tricks

Wenn man bloggt, dann schreibt man unter anderem für das Archiv.

Viele gute und lesenswerte Blog-Artikel verschwinden dann in den Tiefen und sind irgendwo zwischen Juni und August versteckt.

Da aber kaum jemand wirklich die Suchfunktion nutzt oder sich durch ellenlange Archive wühlt, macht es Sinn, die besten Blog-Artikel dem geneigten Leser gewissermaßen unter die Nase zu reiben.

In diesem Artikel möchte ich neun Möglichkeiten vorstellen, wie die besten Artikel niemals aus dem Fokus verschwinden und immerzu und regelmäßig gelesen werden.

Denn nicht jeder neue Leser erkennt auf einen Blick das Potential des eigenen Blogs und so ist es manchmal nützlich, ein wenig nachzuhelfen und sich von den schönsten Seiten zu präsentieren.

9 Tipps, um die eigenen Blog-Artikel nicht versauern zu lassen

1. Beliebte Inhalte offenkundig zeigen.

Wenn neue Leser auf Deinen Blog kommen, können sie nur erahnen, was in den Tiefen des Blog-Archivs auf sie lauert. Deshalb ist es sinnvoll, populäre Beiträge oder auch die meistkommentierten Inhalte immer zugänglich zu machen.

Ich nutze beispielsweise das Widget WordPress Popular Posts, das es mir ermöglicht, in der Sidebar beliebte Inhalte zu zeigen.

2. Beliebte Blog-Artikel sollten auch manuell gesteuert werden.

Plugins, die beliebte Themen immerzu dem Leser präsentieren, sind zwar schön und gut, aber dennoch ist es häufig sinnvoll, gute Artikel auch manuell zu präsentieren. Warum nicht in der Sidebar auf die letzten Artikelserien verweisen oder auf einen ganz bestimmten Beitrag?

Wichtig ist es also, die Darstellung nicht nur automatisiert abzuwickeln, sondern in die Abläufe des Plugins gezielt einzugreifen.

3. Hightlights richtig präsentieren.

Die besten Blog-Artikel sollten immer zugänglich sein, denn wer das erste Mal auf einem Blog landet, sieht vielleicht nur aktuelle Beiträge, die ihn weniger interessieren. Deshalb bietet es sich an, die schönsten Blog-Artikel an auffälligen Plätzen zu positionieren.

Unter dem Feed-Button, unter den Beiträgen, oben in der Sidebar. Hierbei gibt es keine Grenzen und den richtigen Platz muss wohl jeder selbst ausmachen, dennoch hat das ein enormes Potential. Einerseits zeigt ein Blogger so, was er in petto hat und bindet außerdem gekonnt alte Inhalte ein.

4. Visuelle Links setzen.

Meine Erfahrung hat gezeigt, dass Bilder besser funktionieren als einfache Textzeilen. Deshalb ist es sinnvoll, die besten Blog-Artikel nicht nur per Text, sondern eben auch als visuelles Schmankerl einzubetten. In den nächsten Tagen plane ich selbst solche Eye-Catcher für meine Sidebar in diesem Blog und verwende sie derzeitig unter den jeweiligen Artikeln.

Dafür sollten entweder Miniaturansichten der Beitragsbilder verwendet werden oder eigens für den besonderen Beitrag erstellte Bildelemente. Das wirkt Wunder und regt außerdem zum Klicken an.

5. Die Highlights abwandeln.

Wie geschrieben, ist es sinnvoll, wenn auf besondere Blog-Artikel in der Sidebar verweisen wird. Doch nichts ist langweiliger als Statik. Das Austauschen von Highlights kann sich sehr positiv auf die interne Verlinkung auswirken, denn so werden nicht nur neue Leser auf alte Perlen verwiesen, sondern auch Stammleser haben immer wieder etwas zu entdecken.

Dafür bietet es sich entweder an, manuell neue Verweise zu schaffen oder einfach mit einem Plugin die Inhalte auszutauschen. Ich nutze dafür das WordPress-Plugin AdRotator, das zwar eigentlich für die Darstellung von Werbungen konzipiert ist, aber natürlich auch wechselnde Bilder darstellen kann.

6. Dem Leser Alternativen aufzeigen.

Viele Blogger verwenden ein Related Post Plugin, wie beispielsweise YARPP, das lediglich dem Zweck dient, unter Beiträgen ähnliche anzuzeigen. Ich habe aber manchmal den Eindruck, dass das gar nicht die beste Möglichkeit zur Präsentation ist. Viel effizienter scheint es, unter Beiträgen und zwar im Blog-Artikel selbst, auf andere Beiträge zu verweisen. Dafür einfach am Ende mit ein paar Phrasen auf bestehende Blog-Inhalte verweisen á la „Habe ich in diesem Beitrag schon erwähnt“ oder „Hier habe ich beschrieben…“.

Das hat einfach den Vorteil oder eben den Effekt, dass der Besucher noch aktiv im Leseprozess ist und viel häufiger auf den verlinkten Blog-Artikel klickt. Das macht aber natürlich nur Sinn, wenn wirklich ähnliche Artikel hinter dem Verweis liegen.

7. Die interne Verlinkung fördern.

Der sechste Tipp beschreibt einen Verweis am Ende eines Blog-Artikels, aber auch schon beim Schreiben kann natürlich auf relevante Inhalte verwiesen werden und wenn regelmäßig auf alte Blog-Artikel verweisen wird, bringt das fast täglich verstecke Inhalte ans Tageslicht.

Dennoch können hierbei zahlreiche Fehler gemacht werden und auch ich neige leider dazu. Denn die Verlinkung sollte etwas aussagen und nach Mehrwert klingen, keinem Leser bringt es etwas, wenn lediglich ‚Geld verdienen‘ als Keyword verlinkt wird und dementsprechend wird es auch nicht mit einem Klick belohnt.

Viel sinnvoller ist es, ganze Phrasen als Verweis zu nehmen oder eben explizit darauf hinzuweisen, was hinter einem Link lauert.

8. Beiträge über Blog-Artikel schreiben.

Eine gute Möglichkeit, um alte Artikel vorm Verschwinden zu bewahren ist es, immer und häufig auf sie zu verweisen. So macht es häufig Sinn, einfach mal einen Rundumschlag zu posten, der vielleicht die beliebtesten Beiträge des Jahres oder die besten Blog-Artikel zu einem bestimmten Oberbegriff sammelt. Eine weitere Möglichkeit, habe ich in diesem Artikel über Sneeze-Pages beschrieben.

Manchmal bietet es sich auch einfach an, einen Jahresrückblick zu geben oder eben das ganze monatlich neu aufzurollen. Wer das clever anstellt, pusht alte Artikel und offeriert Lesern einen schönen Überblick und somit einen Mehrwert.

9. Übersichtsseiten anlegen.

Wenn ich eben schon die Möglichkeiten von Sneeze Pages andeutete, möchte ich es an dieser Stelle nochmals bekunden. Übersichtsseiten haben ein enormes Potential und verschaffen dem Leser einen guten Überblick. Dafür reicht es oftmals, einfach ein paar beliebte Themen aufzugreifen oder eine Extra-Seite anzulegen, die einfach die besten Blog-Artikel zu einer bestimmten Thematik sammelt. Etwas ähnliches mache ich mit meinem Traffic Guide, aber hierbei gibt es natürlich jede Menge Spielraum.

Das Smart Archives Reloaded für WordPress nimmt einem dabei gehörig die Arbeit ab und sortiert Artikel auf einer gewünschten Seite, indem es lediglich die Headlines anzeigt und mit den geschriebenen Kommentaren anreichert. Dabei kann man nach Jahren oder eben Monaten ordnen.

Das bietet Deinen Lesern die Möglichkeit, durch die tiefen Strukturen der Archive zu reisen und nur nach interessanten Überschriften zu schauen und nur das zu lesen, was auch wirklich von Interesse ist.

Das waren meine 9 Tipps, um die besten Blog-Artikel nicht verschwinden zu lassen. Vor ein paar Tagen schrieb ich eine ähnliche Übersicht, die 9 Tipps gab, um produktiv und effizient zu bloggen.

Viel Erfolg beim Bloggen, wünsche ich weiterhin :)