Der Traffic-Guide – Teil III – Artikel bündeln!

Es ist nun leider die Eigenheit eines Blogs, dass alle Artikel häppchenweise und chronologisch erscheinen. Wer aber mit seiner Seite im Internet Geld verdienen möchte, braucht Leser, die die Tiefe der eigenen Seite erforschen.

Für mich war es deshalb immer eine gute Maßnahme, um den Traffic auf meinen Seiten nachhaltig zu steigern, dass ich Artikel gebündelt habe.

Man spricht gewöhnlich von Sneeze Pages, die den Vorteil bieten, dass sie viele relevante Informationen auf einen Blick bieten. Der Begriff wurde damals von Darren Rowse geschaffen.

Sneeze Pages erstellen und für Übersicht sorgen

Traffic GuideSneeze Pages sind also Seiten, die manuell in WordPress erstellt werden und einen Überblick zu einem bestimmten Artikel bilden. Das könnten beispielsweise alle Artikel sein, die jemals zum Thema Geld verdienen im Internet verfasst wurden.

Auf dieser Einzelseite gibt es dann eine Übersicht nach Partnerprogrammen, Affiliate und Anbietern für bezahlte Postings. Der Trafficguide, den Du gerade liest, ist übrigens genauso eine Ansammlung relevanter Artikel zum Thema und somit eine Sneeze Page.

Das hat mehrere Vorteile für die Nutzer Eurer Website, einerseits fördert es die Übersichtlichkeit des gesamten Blogs und alle werden eingeladen, ein wenig auf Eurem Blog zu stöbern, andererseits zeigt man relativ subtil, dass man Ahnung von der Materie hat.

Denn wenn ein Leser auf einer Übersicht sieht, dass schon unzählige Artikel zu einem Thema entstanden sind, das ihn selbst interessiert, wird er wahrscheinlich Euren Blog erneut aufsuchen.

Sneeze Pages bieten sich also immer an, wenn hochwertige Artikel zu einem bestimmten Thema vorhanden sind und sie gewährleisten, dass keine Einträge in den Tiefen Eures Blogs verschwinden. Ich selbst habe allerdings anfangs den Fehler gemacht, erst sehr, sehr spät solche Seiten zu erstellen. Da ich dachte, dass der Blog ja noch recht ordentlich wirkt.

Das ist aber eigentlich ein Denkfehler. Blogs haben eine hervorstechende Eigenschaft, sie sind kurzlebig.

Das macht einerseits den Reiz dieser Form aus, doch häufig schauen Leser nicht mal auf die zweite Seite Eures Blogs. Da macht sich eine Sneeze Page sehr gut, denn nicht nur der Überblick wird geboten, sondern auch ihr selbst könnt immer wieder auf diese Linksammlung verweisen.

Ich verweise beim Wort Traffic immer auf den Traffic-Guide hier im Blog, was Menschen einlädt, in den Einzelteilen zu stöbern und zu suchen. Eigentlich eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten.

Wenn Ihr außerdem für eine gute interne Verlinkung auf diese Sneeze-Pages sorgt, belohnt das Google sogar und spendiert der kleinen und hauseigenen Linksammlung eine höheren Wert. Das hat zur Folge, dass mehr und mehr Besucher zu den untergeordneten Einzelartikeln im Blog finden. Artikel: Suchmaschinenposition optimieren!

Wie Ihr diese Seiten anlegt, bleibt natürlich Euch überlassen und wo im Blog auf diese hingewiesen wird. Recht förderlich hat sich bei mir der Header gezeigt, aber auch die rechte Sidebar ist vorteilhaft, um die Aufmerksamkeit neuer Besucher zu gewinnen.

Sneeze Pages bilden also einen Mehrwert für den eigenen Blog, sorgen für Übersicht und wirken wie das Inhaltsverzeichnis in einem sortierten Sachbuch.

3 Meinungen

  1. Blackiii08-06-2012

    Hallo Herr Blogger 😉
    Ich lese mir gerade ein’ge Artikel von deinem Blog durch und muss sagen TOP.
    hier kann ich wirklich viel lernen und es macht Spass zu Lesen was du schreibst, weil es kein rumgerede über Themen ist sondern klar und direkt auf den Punkt getroffen.
    Danke