Der Traffic-Guide – Teil II – Den eigenen Blog betrachten!

Viele Blogger schreiben sich die Finger wund und bedenken gar nicht, dass der eigene Traffic nicht nur für neue Artikel entscheidend ist.

Denn jeder Artikel, der jemals das virtuelle Licht der Welt erblickt hat, rankt potentiell bei Google. Dabei gibt es zwar jede Menge Konkurrenz, doch ein Blick hinter die eigenen Kulissen ist oftmals lohnenswert.

Ich betreibe noch einen anderen Blog, der sich weitestgehend mit dem Thema Computer, Videogames und vor allem der Kunst im Spiel auseinandersetzt.

Natürlich ist diese Nische stark besetzt und somit generiere ich den meisten Traffic über ganz besondere Postings. Als ich eines Tages auf die Pikachu-Katze verwies, landete ich einen ungewollten Glückstreffer und konnte durch Zufall Geld verdienen.

Denn eigentlich ging es nur um dieses wunderbare Foto, wenn es auch in Photoshop entstand, auf das ich verweisen wollte. Glücklicherweise hat sich dieser Eintrag zu einem Traffic-Magneten entwickelt, der tagtäglich Besucherströme zieht.

Die Keywords des eigenen Blogs betrachten und optimieren

Und genau darauf will ich hinaus.

Durch Tools wie Google Analytics können die Besucher, die auf die eigene Seite kommen, doch recht genau untersucht werden. Hierbei ist oft auffällig, dass ältere Artikel weiterhin viele Benutzer auf den eigenen Blog aufmerksam machen und dadurch tatsächlich Geld generieren.

Im anderen Blog habe ich beobachten können, dass ich für das Begriffspaar ‚Minecraft Contest‘ einige Besucher ziehen konnte. Nach einer kleinen Überprüfung fiel auf, dass ich bei diesen Keywords auf Seite 3 von den Google-Suchergebnissen gelandet bin.

Das war so natürlich gar nicht geplant und nur einem glücklichen Treffer verschuldet. Daraus habe ich aber abgeleitet, dass eine bessere Positionierung durch eine interne Verlinkung noch besser zu realisieren wäre.

So habe ich in den nächsten Wochen kleinere Artikel gestreut und immer wieder auf den Ausgangsartikel verwiesen, natürlich unter Verwendung des Begriffs ‚Minecraft‘, ‚Contest‘ oder einer Verbindung dieser Keywords.

Nach und nach belohnte Google diese Maßnahmen und katapultierte mich auf die erste Seite in den SERPs. Zu beachten ist vor allem, dass Google selbst durch das hauseigene Keyword-Tool einen Hilfestellung gibt, um Artikel rückblickend in eine Goldgrube zu verwandeln.

Denn hier lassen sich bequem via Keyword-Tool andere Synonyme finden, die passend sind, um die älteren Artikel gekonnt zu verlinken.

Aufpassen bei der Optimierung von älteren Einträgen

Natürlich kann man nicht einfach jeden Artikel nach oben pushen, sondern sich dadurch auch gehörig ins Knie schießen. Vor einigen Jahren habe ich dadurch nämlich das genaue Gegenteil bewirkt und meine Hauptseite aus dem Google-Ranking katapultiert.

Denn wer häufig auf alte Artikel verweist, die mit den Hauptthemen des Blogs nicht konform gehen, verwässert im gleichen Zug natürlich die Spezialisierung der eigenen Suchergebnisse und so macht es wenig Sinn, auf einem Spiele-Blog andauernd auf die genannte Katze zu verweisen, wenn dadurch die Hauptausrichtung in der Nische flöten geht.

Dennoch kann durch den richtigen Umgang mit dieser Methode guter Traffic nicht nur gefestigt, sondern auf alte Artikel verbessert werden.

Probiert es aus, denn es lohnt sich und vergesst nie, dass alte Artikel jede Menge Potential nach vorne bieten.