Den Blog bekannt machen: WordPress-Plugin WP to Twitter

Seit wenigen Stunden ist es nun möglich, die Existenz im Netz, also diesen Blog, auch via Twitter zu verfolgen. Dafür verwende ich ein kleines, aber praktisches Plugin, das jede Menge Ärger erspart und die Abläufe weitestgehend automatisiert. Dieses nennt sich ‚WP to Twitter‘ und bedarf zwar jeder Menge Vorarbeit, bietet danach aber gleichermaßen Komfort und Effizienz.

In diesem Beitrag möchte ich also über die Möglichkeiten von Twitter und Co eingehen, die Vorteile des sozialen Vögelchens beleuchten und erklären, wie der eigene Blog dadurch bekannter wird, mehr Traffic generiert werden kann und letzten Endes Geld im Internet verdient wird.

Also, werfen wir einen kleinen Blick hinter die Fassade meiner WordPress-Oberfläche und wagen einen Ausflug in die Welt des kleinen, blauen Vogels

Den eigenen Blog bekannt machen: Twitter und ein hilfreiches WordPress-Plugin

Logo des sozialen Dienstes TwitterEigentlich twitter ich nicht, habe wenig, dass ich zwitschern könnte und nutze eher Alternativen wie Facebook oder Google Plus.

In den letzten Jahren hat es der kleine Dienst aber zu einer enormen Reichweite geschafft und generiert jede Menge Traffic, fernab von Suchmaschinen und anderen Möglichkeiten, Besucher auf den eigenen Blog zu ziehen.

Geld im Internet verdienen geht aber in der Regel Hand in Hand mit dem Erschließen von Traffic-Quellen und daher ist es nicht unbedingt von Vorteil, auf einen solchen Kanal zu verzichten. Immerhin hat Twitter in Deutschland über 3 Millionen registrierte Nutzer.

Zwar wird der Dienst eher passiv genutzt und diese Zahlen können in keinster Weise mit Zuckerbergs Facebook mithalten, sind doch aber immer noch ein guter Grund, die blaue Brieftaube für Kurznachrichten und Statusmeldungen des Blogs zu verwenden.

Der erste Schritt ist für gewöhnlich die Anmeldung bei Twitter, die werde ich an dieser Stelle nicht erklären, da sie recht intuitiv ist.

Vielmehr möchte ich mich an dieser Stelle damit beschäftigen, wie wir eine Schnittstelle zwischen unserem WordPress-Dashboard oder Account und der bekannten Zwitscher-Dienst realisieren können.

Den Blog bekannt machen: WordPress-Plugin WP to Twitter

Das Plugin ‚WP to Twitter‘ war meine erste Wahl. Das liegt vor allem daran, dass es einfach genau tut, was ich will. So können zwar keine Tweets aus dem Dashboard geschrieben, wenige Einstellungen vorgenommen werden, aber trotzdem: Es tut was es soll, unsere aktuellen Blogbeiträge in die Welt blasen und dafür hält es jede Menge Optionen bereit.

Das Plugin kann einfach über das Dashboard selbst installiert werden (Plugins – Installieren – WP to Twitter suchen – installieren und aktivieren), danach muss es nur noch mit unserem Twitter-Account verbunden werden und schon kann es losgehen. Dieser Schritt stellt sich für unerfahrene Benutzer aber häufig als Hürde dar, da nicht unbedingt klar ist, welche Schritte einzuleiten sind, um den vollen Funktions-Umfang des Plugins ‚WP to Twitter‘ zu genießen.

Den Blog bekannt machen: Die Verbindung zwischen ‚WP to Twitter‘ und dem eigenen Blog

Um uns mit dem Dienst verbinden zu können, müssen wir uns einen einen Consumer Key, das Consumer Secret und ebenso Access Token und das entsprechende Secret besorgen. Twitter selbst unterscheidet zwischen autorisierten und nicht-autorisierten Anwendungen für das soziale Netzwerk. Bis zum jetzigen Punkt ist das Plugin nicht autorisiert und wir müssen es gewissermaßen freischalten oder auch aktivieren, um es nutzen zu können.

Das heißt unterm Strich lediglich, dass wir dem Plugin ‚WP to Twitter‘ erlauben müssen, dass es in unserem Twitter-Account schreiben darf.

Um also an einen Consumer Key und das entsprechende Secret zu kommen, registrieren wir die Anwendung ‚WP to WordPress‘ einfach bei Twitter. Dort einfach das entsprechende Formular ausfüllen, bei ‚Name‘ einen Wunscheintrag vornehmen – vielleicht den des eigenen Blogs – dann eine Beschreibung der App und letzten Endes einfach die URL des eigenen Blogs eingeben.

Ganz wichtig ist noch, dass darauf geachtet wird, der Applikation ‚Read&Write‘-Rechte zu geben, da sonst logischerweise der Ablauf nicht funktionieren kann, da die Applikation natürlich Eintragungen im gewünschten Account vornehmen muss.

Die Applikation WP to Twitter freischalten

Wenn gewünscht, kann auch noch ein Logo eingestellt werden, was aber in keinem Fall notwendig ist. Sollte dieses Formular ordnungsgemäß ausgefüllt sein und alle übermittelten Werte stimmen, erhalten wir nun den Consumer Key und das entsprechende Secret und auch die gleichen Dinge für das geforderte Token. Ganz einfach eigentlich.

Die einmaligen Zeichenketten werden anschließend im Plugin selbst, das sich mittlerweile im eigenen Dashboard befindet, eingetragen und wir sind nur noch wenige Meter von einem reibungslosen Ablauf entfernt.

Natürlich kann jetzt getestet werden, ob das Plugin ‚WP to Twitter‘ ordnungsgemäß funktioniert. Bei richtigen Einstellungen sollte es das aber eigentlich. Deshalb widmen wir uns lieber den Optionen im Programm selbst.

WP to Twitter richtig konfigurieren und den eigenen Blog bekannt machen

Die Einstellungsmöglichkeiten, die unter Basic Settings aufgeführt sind, scheinen auf den ersten Blick recht selbsterklärend. Aus folgenden Kürzeln wird die eigene Twitter-Statusmeldung zusammengesetzt und kann nach Baukasten-Prinzip in der entsprechenden Zeile (Settings for type post) festgelegt werden.

  • #title#: the title of your blog post
  • #blog#: the title of your blog
  • #post#: a short excerpt of the post content
  • #category#: the first selected category for the post
  • #date#: the post date
  • #url#: the post URL
  • #author#: the post author
  • #account#: the twitter @reference for the account (or the author, if author settings are enabled and set.)

Ich habe mich einfach dazu entscheiden, es beim Titel und der URL zu belassen. Natürlich sind jegliche Spielereien denkbar, wenn auch zu bedenken ist, dass ein Tweet nur aus maximal 140 Zeichen bestehen darf. Also: In der Kürze liegt die Würze!

Bei der Verwendung von sprechenden URLs, wie beispielsweise geld-verdienen-im-internet-und-spaß-dabei.de wird man letzten Endes aber auch noch auf die Möglichkeit zurückgreifen müssen, die Domainausgabe zu verkürzen, da sonst nicht viel Platz ist, um Titel, Datum und Co zu übermitteln.

Das Plugin ‚WP to Twitter‘ bietet dabei eine Vielzahl von Möglichkeiten. So ist es einerseits möglich, die Dienste Bit.ly oder Cli.gs zu verwenden. Ich selbst habe aber einfach die Option der WordPress-Verkürzungen ausgewählt, was für meine Bedürfnisse vollkommen ausreichend ist.

Sollte man sich jedoch für einen der beiden Dienste entscheiden, ist es lediglich erforderlich, die Benutzerdaten direkt im Plugin einzutragen und schon greift das Programm selbst auf den entsprechenden Dienst zurück. Problemlos.

Den Blog bekannt machen mit dem Plugin WP to Twitter – Ein Fazit

Wenn die Anmeldung, das Freischalten der Applikation und die reibungslose Integration in WordPress auch ein wenig aufwändiger erscheint, leistet das Plugin danach einen soliden Dienst. Eine Nachkonfiguration ist deshalb auch nicht mehr notwendig und alle Blogbeiträge werden automatisch allen Followern gezwitschert. Einmaliger Aufwand, dauerhafter Komfort also.

2 Meinungen

  1. Thomas10-06-2011

    Hallo, ein toller Bericht! Nutze auch seit dem Start meines Blogs den Twitterdienst. Leider ist es bei mir noch nicht automatisiert, jedoch werde ich das mit einem Update auf WP auch realisieren.

    LG
    Tom

    • Jonas G.10-06-2011

      Hallo Thomas,

      danke für das positive Feedback. Das ist immer schön. Abgesehen davon, ist das WordPress-Plugin für Twitter wirklich sehr praktisch :)

      ….andere Frage: Wollte in den letzten Tagen bei Dir einen Kommentar hinterlassen, aber irgendwas scheint da defekt zu sein? Klappt alles bei Dir reibungslos?

      Beste Grüße
      ich