Affiliate-Programm: Partner von Amazon

Das Partnerprogramm von Amazon - Geld verdienen als AffiliatePartnerprogramme gibt es wie Sand am Meer, fast jedes erfolgreiche Webbusiness setzt irgendwann auf die Vermittlung durch Dritte, also Blogs, Webseiten und demzufolge Affiliates.

In diesem Artikel möchte ich ein sehr interessantes Partnerprogramm vorstellen, dass vor allem für Shop-Betreiber interessant sein könnte, vorstellen.

Zwar ist es allseits bekannt, doch schlummert in ihm auch jede Menge Potential: Das Partnerprogramm von Amazon. Hierbei möchte ich über die Möglichkeiten, die Vergütung und den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten berichten und aufzeigen, wie man die eigenen Blogeinnahmen effizient durch eine Kooperation mit Amazon steigern kann.

Also, werfen wir einen Blick auf die Möglichkeiten eines Affiliates in Partnerschaft mit dem größten Online-Versandhaus der Welt: Amazon.

Geld verdienen als Amazon-Affiliate – Einleitung

Ich denke, dass es nicht notwendig ist, die Plattform Amazon vorzustellen; jeder kennt sie, jeder nutzt sie und aus dem ehemaligen Online-Buchhandel ist mittlerweile einer der größten Umschlagplätze für Waren, Produkte und Güter aller Art geworden.

Dabei ist das Partnerprogramm von Amazon mindestens genauso faszinierend.

Doch genau dieser Bekanntheitsgrad gereicht jedem Affiliate und Blogbetreiber immens zum Vorteil, denn fast jeder hat schon seine ganz eigenen und persönlichen Erfahrungen mit Warensendungen aus dem Hause Amazon gemacht.

Das bedeutet, dass bereits ein Teil des Verkaufs schon vorab unter Dach und Fach ist: Das notwendige Vertrauen in den Händler.

Häufig wirkt sich das nämlich auf die Conversion eine Affiliates aus und das ist eine vollkommen natürliche Nebenerscheinung. Nehmen wir an, dass ich als Nutzer über Google auf eine Website gelange. Dort sehe ein Produkt und will es gegebenenfalls kaufen. Hierbei hat der Shop-Betreiber aber Fingerspitzengefühl zu beweisen, denn ich tippe meine sensibelsten Daten nicht willkürlich in irgendwelche Formularfelder oder stimme einem Einzug per Lastschrift bedenkenlos zu.

Lieber schaue ich dann, ob ich das Produkt vielleicht auch irgendwo erwerben könnte, wo ich mich auskenne und mich bei der Weitergabe meiner Kontodaten sicher fühle. Also, schnell ebay oder Amazon angesteuert und dort das eigene Geld versenkt.

Blöd für den Affiliate, der im Internet Geld verdienen will, gut für einen anderen Zwischenhändler.

Deshalb ist es oftmals sinnvoll, sich den Trust, also das Vertrauen, das eine Marke oder ein Shop-System genießt, gewissermaßen auszunutzen und genau das biete Amazon unterschwellig gleich mit.

Wie kann ich das Amazon-Partnerprogramm einsetzen?

Der Einsatzbereich des Partnerprogramms ist relativ breitgefächert, doch unterm Strich verkaufen wir natürlich Artikel und Produkte, die sich auch im Online-Shop des Anbieters finden lassen. So können wir einerseits einen wirklichen Fokus setzen und vielleicht einen Verkaufsbereich für Bücher schaffen, aber auch einfach querschießen und aus jedem Bereich das anbieten, was uns gefällt oder schön aussieht.

Wir empfehlen in kleinen Häppchen, was zu unserer Seite passt und somit themenrelevant ist.

Das bedeutet, dass es hauptsächlich zwei Bereiche oder Möglichkeiten für die erfolgreiche Monetarisierung eines Blogs mithilfe der Amazon-Partnerschaft gibt: Einerseits den reinen Onlineshop oder das Leben als Zufalls-Affiliate. Beide Varianten sind äußert lukrativ und können bei der richtigen Handhabung Geld in die klammen Blogger-Kassen spülen.

Schauen wir doch mal auf die Unterschiede, wie ich sie sehe.

  • Der Online-Shop

Ein Onlineshop ist weitestgehend statisch. Natürlich kommen neue Angebote hinzu, aber die Ausrichtung bleibt die gleiche. Betreibe ich als Affiliate einen Shop, der sich mit dem Kindle oder dem 3DS beschäftigt, werde ich täglich neue Dinge einbinden, die weitestgehend relevant sind und zum gewählten Thema passe. Es macht keinen Sinn, einen fernseher auf einem Blog für Katzenfreunde anzupreisen.

Die Besucher kommen also beispielsweise auf meinen Shop zum Thema ‚Online-Marketing‘, wo ich Bücher und Filme zum Thema anbiete. Die Besucher sind da, weil sie das haben wollen, was ich anbiete. Das ist gut und natürlich für die Conversion förderlich. Schwierig ist es aber oftmals, den Besucher überhaupt an diese Stelle zu bringen.

Für eine reine Shop-Seite ist nämlich eine grundlegende Optimierung für Suchmaschinen notwendig bzw. regelmäßige Beiträge über das gewählte Thema. Bei einer guten Nische ist das natürlich kein Problem, aber in umkämpften Bereichen kompliziert, einen Fuß in die Tür zu bekommen.

So ist ein spezifischer Online-Shop also vorteilhaft, da die Besucher zielgerichtet einkaufen, aber ebenso oftmals schwierig, da es viel Arbeit im Bereich der Suchmaschinenoptimierung oder dem Finden der richtigen Nische braucht.

  • Der Zufalls-Affiliate

Ich nenne es Zufall, andere Strategie. Die Begründung ist relativ simpel und klar. Ein Zufalls-Affiliate betreibt schlicht und ergreifend einen Blog, möchte nebenher ein bisschen Geld im Internet verdienen und setzt willkürliche Verkauflinks. Hierbei gibt es natürlich zwei Seiten.

Ein zufälliger Besucher, der auf einem interessanten Artikel landet, greift vielleicht noch zu, aber der spezifischen Masse fehlt natürlich die klare Ausrichtung und so werden Verkäufe oftmals nur willkürlich und eben zufällig getätigt.

Andererseits birgt ein vertrauter Blog natürlich das Potential, das Vertrauen seiner Leser zu genießen und durch die eigene Meinung eben wirklich nur Dinge zu empfehlen, die ihm selbst gefallen. Wenn ich einen Artikel über Online-Marketing schreibe und am Ende ein Buch empfehle mit dem Hinweis ‚Hey, damit habe ich alles gelernt, macht Sinn, ist gut – Kauft es!‘ ist der Erfolg natürlich größer, als bei unzusammenhängenden und unpersönlichen Hinweisen.

Wie funktioniert das Amazon-Partnerprogramm?

Vor allen Schritten steht natürlich die Anmeldung beim Programm. Diese geht einfach und schnell und deshalb möchte ich nicht weiter darauf eingehen.

Sind wir nun erfolgreich Mitglied der Amazon-Affiliate-Community geworden, kann es eigentlich auch schon losgehen. Nun haben wir diverse Möglichkeiten, Produkte und Waren in unserem Online-Shop oder Blog zu bewerben und unsere Affiliate-ID im virtuellen Raum zu verteilen.

So funktioniert das Partnerprogramm zwischen Amazon und Affiliate

Dabei öffnet uns Amazon ein enormes Portfolio an Möglichkeiten. Textlinks, eigene Widgets für WordPress, individuelle Banner, Bestseller-Listen, MP-Player und viele andere unterschiedliche Affiliate-Flächen. Doch bevor wir ins Detail gehen und die unterschiedlichen Werbeformen begutachten, schauen wir doch mal auf die Vergütung beim Partnerprogramm.

Die Vergütung als Amazon-Affiliate

Wir erhalten für jeden Artikel eine Provision, doch macht Amazon einerseits einen starken Unterschied in den einzelnen Kategorien und außerdem hängt der prozentuale Anteil maßgeblich von den vermittelten Verkäufen ab und bewegt sich im Bereich zwischen 5% bis 10% anteiliger Vergütung.

Die Vergütung bei Amazon ist unterschiedlich und hängt von Gesamtvolumen und Produkt ab.

Unterschiedliche Vergütung als Amazon-Affiliate

Beim Betrachten dieser Übersicht fällt auf, dass wir als Amazon-Affiliate meisten im Bereich von 5% landen werden.

Davon ausgehend, dass wir monatlich nicht über 10.000 Produkte über den Online-Shop vertreiben, bleibt es auch in diesem Bereich. Insgesamt denke ich aber, dass dies relativ fair geregelt ist und im Gegensatz zu anderen Programmen auch ein recht hoher Satz.

Natürlich sind die zahlen gering, wenn wir Produkte anpreisen, die nur einen minimalen Kaufpreis haben und somit wahrscheinlich nur 20 oder 30 Cent pro Sale ausmachen; die richtige Sparte, beispielsweise Kindle, Entertainment und Co, verspricht größere Umsätze.

Das Einbinden des Amazon Partnerprogramms

Wie anfangs beschrieben, eröffnet uns Amazon eine enorme Palette an Möglichkeiten. So können wir über Textlinks, Widgets oder individuelle Banner, fast alles realisieren.

Interessant ist auch die Option, vielleicht an Adsense angelehnt, immer kontentrelevante Produkte anzuzeigen, die auf den Inhalt des umfließenden Artikels abgestimmt ist.
Weiterhin finde ich es interessant, dass uns Amazon die Möglichkeit bietet, einen aStore direkt in unsere eigene Seite oder unser Blogsystem zu integrieren.

  • Beispiel eines Amazon-Widgets aus dem Bereich Computer.

 

Das Widget, das über diesem Satz steht, ist lediglich zum Veranschaulichen der Möglichkeiten gedacht. Wobei es mir jedoch geht, ist, dass Amazon mir fast alles abgenommen hat. Ich habe lediglich angegeben, dass ich gern die beliebtesten Produkte aus dem Bereich „Computer“ angezeigt haben möchte.

Wichtig ist dabei aber vor allem, dass alle Widgets, Scipts und Werbebanner vollkommen individuell zu gestalten sind und bequem in den eigenen Blog zu integrieren sind. Manchmal zickt zwar WordPress, da eine Implementierung von Java manchmal vollkommen daneben geht. Ansonsten habe ich bisher keinerlei Schwierigkeiten beim Einbinden eines Amazon-Partnerlinks gehabt.

Aber kommen wir doch nochmals auf den aStore des Amazon-Partnerprogramms zurück.

Dieser aStore bedeutet für uns, dass wir den Vertrauensbonus doppelt nutzen und trotzdem keinerlei Probleme beim erstellen eines Shops haben, denn diese Arbeit übernimmt Amazon für uns.
Die Einbindung eines aStores (Beispiel-Link) ist relativ simpel und wird direkt aus dem eigenen Partner-Profil realisiert und mit recht wenig Klicks. Dabei haben wir außerdem die volle Kontrolle über die dargestellten Inhalte.

Affiliate mit dem Amazon-Partnerprogramm

Insgesamt halte ich das Partnerprogramm von Amazon als eine sinnvolle Ergänzung für einen jeden Blog. Wir haben die volle Kontrolle über die dargestellten Inhalte, können alles individuell an unsere eigene Seite anpassen und haben durch die Funktion des aStores bestenfalls sogar noch eine enorme Zeitersparnis.

Zwar gibt es für Shopbetreiber, die sich auf eine gewisse Nische eingeschossen haben, wohl sinnvollere Alternativen, da spezielle Partnerprogramme häufig besser auf die eigene Zielgruppe abgestimmt sind, aber für einen gesunden Querschnitt eignet sich das Affiliate-Dasein bei Amazon enorm, um im Internet Geld zu verdienen.

Zum Partnerprgramm von Amazon

2 Meinungen

  1. Mathis10-27-2011

    Ich selbst benutze das Amazon-Affiliate Programm in meinem Werbeshop und mache ordentlich Geld damit.

  2. Florian07-06-2012

    Sehr schöner Artikel bzgl. des Partnerprogramms. Ich nutze es selbst seit kurzem und kann nicht klagen.

    Gerade das Veranschaulichen einzelner Artikel ist mehr als Top!

    Gruß