Affiliate-Netzwerk: Geld verdienen mit Zanox

Geld verdienen im Internet ist ganz bestimmten Regeln unterworfen.

Entweder ich optimiere den Zeichenfluss auf dem eigenen Blog via Adsense, setze auf Unmengen von Traffic und kann ihn direkt vermarkten oder baue meine eigene Nische auf und werde Affiliate.

In diesem Beitrag soll es aber weniger um die Grundzüge des Affiliate-Marketings gehen, als ums die Vorstellung eines passenden Partnerprogramms für den ersten Online-Shop.

Zwar gibt es in den weiten des virtuellen Raums jede Menge Möglichkeiten, um als Affiliate sein Stück vom Kuchen zu bekommen, aber das Programm Zanox bietet in seiner Fülle von Werbepartnern einen sehr einfachen und vor allem bequemen Weg, um erstmals in diesen Gefilden Fuß zu fassen.

Das liegt vor allem daran, dass Zanox mittlerweile zu den größten Anbieter in diesem Bereich gehört und deshalb für nahezu jedes Vorhaben einen passenden Partner in petto hat.

Deshalb möchte ich einen ersten Blick hinter die Fassaden des Anbieters Zanox geben, zeigen, wie das Ganze funktioniert und wie die erste eigene Kampagne oder auch der erste Affiliate-Shop im Portal selbst eingerichtet wird.

Geld verdienen im Internet: Affiliate bei Zanox – Was ist Zanox?

Das Logo des Affiliate-Netzwerks ZanoxNach eigenen Angaben kooperiert Zanox mit mehr als 3000 Werbekunden auf internationaler Ebene und setzt dabei auf rund eine Million Vertriebspartner weltweit.

Das Prinzip, das dem Ganzen zugrunde liegt, ist denkbar einfach.

Zanox selbst ist somit lediglich die Schnittstelle zwischen Blog- oder Shopbetreiber, also dem Affiliate, und dem Kunden oder dem Werbetreibenden auf der anderen Seite.

Das heißt also unterm Strich, dass das Programm Zanox zielgerichtet die beiden Interessen zueinander bringt und sich dabei den eigenen Anteil vom Kuchen abschneidet.

Gehen wir in einem Beispiel davon aus, dass ich gern Golfschuhe an den Mann bringen möchte. Also melde ich mich als Advertiser, also Werbeleistender, bei Zanox und inseriere in der Programmkategorie. Lege dabei fest, auf welchen Seiten ich werben möchte, welche Bedingungen zu erfüllen sind und was ich bereit bin zu zahlen.

Ob nun per Lead oder per Sale liegt natürlich an mir selbst. Nun heißt es einfach warten, bis sich der erste Blog- oder Shopbetreiber meldet und mein Angebot via Werbebanner oder Partnerlink einbindet und einen Content darum aufbaut.

Schnittstelle für Publisher und Advertiser: Zanox

Bei einem gültigen Klick, der entweder einen Lead (Ein Kunde bestellt vielleicht eine kostenlose Probe oder fordert ein Programm an) oder Sale (Ein Kunde kauft auch wirklich bei mir ein) zur Folge hat, verdienen daran einerseits natürlich Zanox, bei einem Verkauf natürlich ich selbst und meine Schuhmanufaktur und letzten Endes der Publisher, also derjenige, der die Werbung oder den Affiliatelink auf die eigene Seite eingeflochten hat.

Das ist ein ganz simples Pay-per-Sale-Prinzip. Heißt also, dass nur Geld in irgendeiner Form generiert wird, wenn auch wirklich Dinge verkauft werden. Das gilt sowohl für den Advertiser selbst, als auch für den Publisher.

Geld verdienen im Internet: Wie wird der Kuchen aufgeteilt oder wer gewinnt wie viel?

Die Vergütung ist bei allen Partnerprogrammen in der Zanox-Welt recht unterschiedlich und alle Extrema sind vorhanden. Ich habe Partnerprogramme gefunden, die lediglich 0,5% des Gewinns an den Blog- oder Shopbetreiber abtreten, aber ebenso Anbieter, deren Spanne bis nahezu 50% geht.

Dennoch pegelt sich das gesunde Mittelmaß wohl zwischen 2%-6% ein. Welche Höhe nun Zanox selbst dabei kassiert, kann ich leider nicht wirklich beurteilen.

Die Zahlen, die ich gefunden habe, reichen bis zu 5.000€ für das Einrichten eines Partnerprogramms und natürlich fallen die monatlichen Fixkosten von rund 300€ an. Bei einer möglichen Bandbreite von über 1.000.000 möglichen Publishern, schrumpfen diese Zahlen aber irgendwie im Verhältnis.

Für den Shopbetreiber heißt das also unterm Strich, ich bilde zur Veranschaulichung einfach einen Mittelwert, dass er im Schnitt eine Vergütung in Höhe von 5% mit jedem verkauften Produkt einfährt. Gehen wir doch einfach vom Partnerprogramm eines Ticket-Händlers aus und berechnen somit unseren fiktiven Umsatz. Wir haben also einen Onlineshop oder ein kleines Web Business und unseren Affiliate-Shop darauf eingerichtet.

Nehmen wir weiterhin an, dass wir es schaffen, 100 Leute im Monat zum Kauf eines Konzerttickets zu bewegen, das im Schnitt 50€ kostet. Weiterhin habe ich – speziell auf einen Ticketservice bezogen – die Erfahrung gemacht, dass natürlich keiner allein auf ein Konzert geht und Karten meist in einer höheren Stückzahl gekauft werden.

Also: Sagen wir, dass jeder dieser 100 Käufer wirklich zwei Tickets kauft und Kartenhändler selbst somit einen Gesamtumsatz von 10.000€ erwirtschaftet. Nun würde unsere Beteiligung am Kuchen immerhin 2,25% sein, also 225€.

Der Weg des Geldes im Affiliate-Marketing

Hui. Das hört sich gut an. Ich muss natürlich sagen, dass es hierbei nicht darum geht, wie wir 100 Käufer finden oder ob es einfach, schwer oder nahezu unmöglich ist. Diese Rechnung soll nur exemplarisch zeigen, wie das Prinzip Zanox funktioniert.

Natürlich ist bei entsprechenden Partnerprogrammen, die Vergütung besser oder wir schaffen es, mehr Käufer durch unseren Online-Shop zu finden und dadurch mehr Geld im Internet zu verdienen. Aber bleiben wir vorerst realistisch und widmen uns in einem nächsten Schritt der Anmeldung und den Möglichkeiten, die Zanox für Publisher im Affiliate-Bereich bereithält.

Geld verdienen im Internet: Mitglied der Zanox-Community werden

Allem voran geht natürlich die Registrierung und Anmeldung beim Affiliate-Netzwerk Zanox selbst. Das stellt in der Regel kein Problem dar und ist eine Sache von wenigen Minuten, bis wir uns auch schon mit der recht eigenwilligen Oberfläche, also dem Dashboard von Zanox konfrontiert werden.

Das Dashboard des Affiliate-Netzwerks Zanox

Warum ich eigenwillig schreibe? Nun, ich finde, dass das Ganze recht aufgeräumt und sortiert daherkommt, dennoch hatte ich anfangs Probleme, mich in der Zanox-Übersicht zurechtzufinden. Viele Daten, die im Eigentlichen eine recht übersichtliche Auflistung über alle Partnerprogramme, die eigene Website und diverse Statistiken bietet, konnte ich nicht finden. Das hat sich in der Zwischenzeit zwar geändert, die Kritik bleibt jedoch bestehen.

Auf der linken Seite sehen wir eine einfache Übersicht über unsere Provisionen, hier werden alle Vergütungen, die entweder schon bestätigt wurden oder noch ausstehen, berücksichtigt und zusammengefasst. Fast täglich wird diese aktualisiert und bietet neue Werte in unserem Affiliate-Konto.

Wenn die Daten auf dem eigentlichen Zanox-Dashboard zwar ein wenig versteckt sind, machen die ausführlichen Statistiken, die Zanox bietet, vieles wieder wett. Hier gibt es ausführliche Berichte über Stornos, eCPM, Leads und Sales – frisch sortiert nach Jahr, Tag und Monat, ist das eigene Konto also wunderbar zu verfolgen und bleibt dadurch vor allem nachvollziehbar.

Statsitik im Affiliate-Netzwerk Zanox

Viele, viele Partnerprogramm im Affiliate-Netzwerk Zanox

Geld verdienen mit den Zanox-Affiliate-ProgrammenDie Suche nach entsprechenden und passenden Partnern für den eigenen Affiliate-Shop, um im Internet Geld zu verdienen, gestaltet sich auf den Seiten von Zanox doch recht einfach.

Mittels Keyword-Suche wird ein passendes Programm ausgewählt (Menüpunkt – Programme) und ein Anbieter, der unmittelbar ins eigene Konzept passt, ausgewählt.

Mit nahezu 3500 liegt Zanox damit europaweit an der Spitze und bietet für viele Blogbetreiber genügend Auswahl, um die eigenen Blogeinnahmen nachhaltig zu steigern.

Dafür bietet Zanox einen ‚Bewerbungs-Button‘-Button, der zu einer Übersichtseite des ausgewählten Advertisers führt.

Hierbei gibt es einige Unterpunkte zu beachten, so ist in fast jedem Fall ein gültiges Impressum auf dem eigenen Blog oder Online-Shop notwendig und in den meisten Fällen auch eine ansprechende Seite (auf Pornografie und Gewaltdarstellungen sollte verzichtet werden).

Außerdem verweist am Ende der Bewerber-Seite meist noch eine lange und ausführliche Tabelle darauf hin, was erlaubt, geduldet und gewünscht ist.

So wird auf den Einsatz von Werbemitteln (Pop-Ups, Layer usw.) ebenso eingegangen, wie auf die erlaubte kontextuale Einbettung. Danach sind in der Regel alle Fragen geklärt und die Bewerbung kann mühelos an den Advertiser weitergereicht werden.

Um zu veranschaulichen, welche Vielfalt in den Partnerprgrammen selbst steckt, habe ich zu Testzwecken mal die Keyword-Kombination ‚Geld Finanzen‘ in die Suchmaske eingetragen und bin natürlich auf zahlreiche Advertiser gestoßen.

Das Spektrum ist relativ groß und auch die Vergütung enorm unterschiedlich, so zahlt in diesem Beispiel ein Anbieter eine Lifetime-Provision von 5% und ein anderer bis zu 80€ pro Lead, wenn auch ein Konkurrent gerade mal 8 Cent berappt.

Die Unterschiede sind also genauso groß wie vielfältig. Immerhin.

Geld verdienen im Internet: Was passiert nach der Bewerbung auf ein Partnerprogramm?

Nach der erfolgreichen Bewerbung beim Advertiser kann ein wenig Zeit ins Land gehen, doch irgendwann flattert die virtuelle Zu- oder Absage ins Postfach und wir können beginnen, unseren Online-Shop mit den entsprechenden Links auszustatten.

Dabei machen viele den Fehler und schielen hauptsächlich auf die höchste Provision. Klar, es kann funktionieren, einen Onlineshop oder ein Affiliate-Netzwerk um ein Partnerprogramm herumzustricken. Das macht im umgekehrten Fall aber meistens wenig Sinn. Lieber ein passendes Angebot wählen und auf eine erhöhte Klickrate zu bauen.

Die Auszahlung im Zanox-Netzwerk erfolgt in der Regel ab einem Affiliate-Umsatz von 25€, der bequem per Paypal oder Überweisung an uns geht.

Besonderheiten, die das Affiliate-Netzwerk außerdem bietet

Der Shop@ aus dem Affiliate-Netzwerk ZanoxInteressant finde ich vor allem aber auch, welche zusätzlichen Option uns Zanox anbietet. So wird uns, wenn wir es denn wollen sogar das Erstellen eines Onlineshops abgenommen. Dieser wird dann von Zanox selbst zusammengestellt und wir müssen lediglich darauf verweisen und das aktualisierte Angebot anpreisen.

Außerdem bietet das Affiliate-Netzwerk relativ viele APPs zum eigenen Gebrauch, diese lassen sich zwar manchmal nur unter Umständen sinnvoll verwenden, sind aber in jedem Fall einen Blick wert. Mittlerweile gibt es sogar ein paar Plugins für WordPress und den eigenen Blog, die sich relativ einfach integrieren lassen und somit Angebote relativ aktuell auf der eigenen Oberfläche einbinden und darstellen. Einfach mal stöbern, das lohnt sich in der Regel.

Fazit: Das Geld verdienen mit Zanox und eine Auswertung

Ich habe in den letzten Jahren sehr gute Erfahrungen mit Zanox gemacht. Zwar habe ich mich teilweise über die Advertiser selbst geärgert, aber dafür kann die Schnittstelle Zanox nur bedingt etwas. Außerdem dauert mir bei manchen Anbietern das Auszahlen oder auch Berechnen der eigenen Provision zu lang. Aber auch das ist natürlich annehmbar, denn letzten Endes kam das Geld noch immer an.

Deshalb ist das Affiliate-Netzwerk Zanox eine gute Grundlage und vor allem eine große und vielfältige Anlaufstelle, um als Affiliate erfolgreich zu sein.

2 Meinungen

  1. Hallo !!

    Sehr interessante Seite, die mir hoffentlich etwas weiter in meinem Vorhaben hilft ! Stehe ja erst am Anfang bzgl. des Affiliate Marketings, aber wenn man den wirklichen Namen in der Branche folgt, dann könnte es ja eventuell klappen, oder !? Bezüglich ZANOX habe ich zunächst eine Ablehnung erhalten, wer weiss warum !ß Aber ich werde mich dadurch nicht entmutigen lassen und es wieder versuchen !
    Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg.

    Nette Grüsse,

    Falko Quedenfeldt

    Schaue doch auch mal bei online-marketing2011.de vorbei.

  2. Ralf03-22-2012

    Hallo super Seite vorab,und der Artikel ist sehr geschrieben .
    Ich bin auch Partner bei ZANOX und bin sehr zufrieden ,sie zahlen pünktlich und gut ,ZANOX ist zu empfehlen .
    weiterhin viel Erfolg noch 😉