Adsense-Einnahmen steigern: Hohe Verweildauer nutzen!

Ich habe auf diesem Blog schon sehr viele Möglichkeiten beschrieben, wie wir unsere Adsense-Einnahmen steigern können.

So kann es auf einigen Projekten sinnvoll sein, sich einmal die Auswirkung von interessenbezogener Werbung anzuschauen und natürlich spielt die optimale Platzierung eine wichtige Rolle.

Es gibt folglich ganz viele Gründe, warum die CTR niedrig ist oder einen berauschenden Höhenflug wagt. In den letzten Wochen habe ich aber noch etwas ganz anderes versucht.

Ich habe meine Blog-Artikel via Google Analytics nach der durchschnittlichen Verweildauer sortiert und auf diese Weise meine Adsense-Einnahmen weiterhin ausgebaut. Schauen wir uns das einmal genauer an…

Adsense-Einnahmen erhöhen – Die Verweildauer

CTR und AdsenseEs gibt derzeitig zwei Adsense-Anzeigen auf diesem Blog. Eine ist sehr offensiv, da sie zentral und präsent am Anfang eines jeden Artikels positioniert wurde. Diese läuft natürlich sehr gut.

Eine weitere habe ich in die Sidebar geworfen, da sie über einen langen Lesezeitraum die Aufmerksamkeit meiner Besucher beansprucht und diese durch farbenfrohe Bildchen auf sich zieht.

Ich habe lange überlegt, wo ich denn eine dritte Anzeige unterbringen könnte und ob das überhaupt Sinn machen würde. Immerhin ist das Ausreizen der Möglichkeiten gar nicht immer notwendig und weniger ist bekanntlich manchmal mehr.

Ich wollte nicht einfach pauschal unter jeden Artikel Google-Banners hissen, da das gerade in kurzen Artikeln ein wenig zuviel des Guten wäre und wahrscheinlich sogar abschrecken würde. Das war mir dann doch zu heikel.

Frische Ideen für Blog-ArtikelDeshalb blieb es eine lange Zeit bei diesen beiden Adsense-Anzeigen.

In den letzten Wochen kam mir allerdings die Idee, dass ich Anzeigen ja auch manuell in einzelne Beiträge stecken könnte, um gezielt den ein oder anderen Euro zu verdienen.

Nun…, gesagt getan. Allerdings wusste ich anfangs nicht, welches Kriterium ich für die Auswahl nehmen sollte.

Deshalb habe ich lange in meinem Analytics-Account herumgesucht, mir die einzelnen Kennzahlen angeschaut und ein wenig herumprobiert.

Erst meinte ich, dass eine hohe Besucherdichte sinnvoll wäre, um einen Artikel nachhaltig zu monetarisieren. Diese Idee habe ich allerdings recht schnell verworfen, denn bloß weil ein Beitrag viele Leser bringt, eignet er sich noch lange nicht für dieses Vorhaben. mal von zufälligen Klicks abgesehen.

Dann überlegte ich, welches Detail am meisten für das Interesse des jeweiligen Besuchers spricht und habe mich deshalb für die durchschnittliche Verweildauer entschieden. Und das war recht erfolgreich.

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Warum die Verweildauer geeignet ist

Die Annahme war, dass ein Nutzer, der lange auf meinen Seiten bleibt, auch ein wirkliches Interesse am eigentlichen Inhalt hat. Vielleicht nicht für jeden Artikel, doch aber für einige.

Die Zeit sollte geplant sein!Deshalb habe ich mir einmal die Zugriffszeiten der letzten 100 Tage angesehen und dabei wert auf die Verweildauer gelegt und einmal geschaut, welche Beiträge nicht nur häufig, sondern lange gelesen wurden.

Der Zeitraum ist absichtlich so lang, da ansonsten keinerlei Durchschnitt möglich ist und lediglich der Zufall irgendwas diktieren würde. Manche Artikel werden ja nicht einmal täglich gelesen.

Wichtig war mir bei der Auswahl, dass die durchschnittliche Besuchszeit über 3 Minuten sein sollte und der Beitrag mindestens 100 Mal gelesen wurde.

Außerdem habe ich darauf geachtet, dass es sich bei den Artikeln um lange Texte handelt, aber das ist bei einer hohen Verweildauer natürlich meistens der Fall. Danach überlegte ich, welche Dinge ich außerdem beachten sollte.

Dabei nahm ich an…

  • …dass die Anzeigen (oben, rechts) durch den Leser ignoriert wurden
  • …der Leser also ein neues Format bräuchte,
  • …das ein wenig dezenter und
  • …gut platziert ist.

Wenn ich nämlich davon ausgehe, dass der rote Block (oben) und die Bildwerbung in der Sidebar keinen Effekt hatten und der Leser den Artikel bevorzugt, braucht es in jedem Fall eine Kontrastierung, um der Bannerblindheit entgegenzuwirken.

Weiterhin nahm ich an, dass es wohl sinnlos wäre, die Anzeige sehr mittig zu positionieren und den Fließtext zu unterbrechen. Immerhin hatte sich der Leser ja zum Weiterlesen bekannt und ich suchte nach geeigneten Ausstiegspunkten.

Hierbei dachte ich an

  • Zwischenüberschriften
  • inhaltliche Brüche
  • weiterführende Links

Die Begründung ist recht simpel und erschließt sich natürlich fix. Zwischenüberschriften machen daher Sinn, weil sie einen Abschnitt beenden und das gilt natürlich auch für inhaltliche Brüche.

Danach eine wohlplatzierte Anzeige, die einen Mehrwert verspricht und der Leser klickt (vielleicht) und ich wir haben einen kleinen Schritt in die richtige Richtung gewagt.

Im Bereich der weiterführenden Links kann ich etwas ähnliches annehmen. Allerdings ist hier Vorsicht geboten, denn Google mag es nicht, wenn wir den Klick durch das Vortäuschen falscher Tatsachen bewirken. Dennoch macht diese Positionierung durchaus Sinn.

Demzufolge habe ich ein

  • unauffälliges Format gewählt,
  • das meiner Linkfarbe entspricht und
  • nach guten Platzierungen gesucht.

Verweildauer und der manuelle Einsatz

Der Google Newbie BonusDer manuelle Einbau der einzelnen Anzeigenblöcke ist zwar Fleißarbeit, hat sich aber unterm Strich gelohnt und vor allem bezahlt gemacht.

Man mag es kaum glauben, aber die CTR dieses Banners ist nahezu genauso hoch, wie das der aggressiven Positionierung im Anfangsbereich.

Mehr Infos diesbezüglich gestattet mir Google leider nicht, aber ich gebe zu, dass ich überrascht war.

Wie das Banner in meinem Blog aussieht, solltest Du beim Lesen dieses Artikels herausgefunden haben. Allerdings habe ich es in diesem Artikel lediglich zur illustration untergebracht.

Mittlerweile sitzt das Ding in rund 60 Artikeln und wahrscheinlich wäre es sogar sinnvoll, das Ganze noch auszudehnen und jeden Beitrag, der sich anbietet, diesbezüglich zu optimieren. Mal sehen…

Es geht hierbei um zwei Dinge. Einerseits habe ich bemerkt, dass die hohe Verweildauer das wahre Interesse widerspiegelt und somit im späteren Verlauf eines Fließtextes die Klickfreudigkeit auf dezente Banner sehr hoch ist.

Andererseits ist es natürlich eh sinnvoll, in manchen Artikeln eine manuelle Positionierung der Anzeigen vorzunehmen und so geschickt den Leser zu lenken.

Dabei muss es gar nicht um die Verweildauer gehen, sondern einfach um den geschickten Einsatz. Beispielsweise machen sich in Galerien mit Sicherheit Bildanzeigen sehr gut und in Auflistungen Linkblöcke. Aber das musst Du selbst herausfinden.

Adsense-Einnahmen steigern – Fazit

Mit Adsense ist es immer so eine Sache. Es gibt keine pauschalen Aussagen und jede Seite funktioniert anders. Dennoch denke ich, dass der manuelle Einbau durchaus Sinn macht.

Paaren wir dieses Vorhaben mit einem Blick in unser Statistik-Tool, können wir sogar recht gezielt für höhere Einnahmen sorgen.

Idealerweise nutzen wir zu Testzwecken ein Plugin wie AdRotate, um nicht jeden Beitrag im Nachhinein manuell wieder auszubessern. Wenn wir nämlich mal eine andere Farbgebung oder ähnliches ausprobieren wollen, würde das mit Sicherheit ein enormer Zeitaufwand sein.


Doch jetzt bist Du gefragt! Welche Erfahrungen hast Du mit dem manuellen Einbau von Adsense-Anzeigen gemacht? Konntest Du so Deine Einnahmen steigern oder blieb das gewünschte Ergebnis aus?

Ich freue mich natürlich sehr über Deine Erfahrungen und Hinweise :-)