Adiro – Geld verdienen mit Intext-Werbung und Bannern

Heute möchte ich den Anbieter Adiro vorstellen.

Dieser ermöglicht es Bloggern, Geld durch Intext-Werbung zu verdienen.

Hierbei will ich zeigen, was es Wissenswertes gibt; über die Anmeldung, den Einbau der Werbeflächen bis zur Vergütung und außerdem einen Blick auf den etwaigen Nutzen werfen

Natürlich wird es auch ein paar Tipps und allgemeine Informationen zum Thema InText-Werbung generell geben.

Doch alles auf Anfang: Schauen wir einmal, was Adiro überhaupt ist, welche Werbeformate angeboten werden und wie wir durch den Einsatz der angebotenen Formate unsere Blogeinnahmen steigern können.

Was ist Adiro?

Intext-Werbung mit AdiroIm Juli letzten Jahres gründete sich Adiro und übernahm das Netzwerk The AdInsider GmbH, das ebenfalls auf InText-Werbung setzte.

So hat sich der Anbieter Adiro eine solide Basis geschaffen und schaut nicht mehr ganz unbefleckt aus den Startlöchern eines jeden Werbeanbieters.

Die Plattform setzt hauptsächlich auf InText-Werbung, die Blogger oder eben Seitenbetreiber auf der eigenen Präsenz einflechten können.

Mittlerweile umfasst das Portfolio von Adiro über 1.500 Webseiten, was in diesem Bereich auf einen sehr großen Anklang hinweist, jedenfalls verglichen mit einigen Mitbewerbern.

Das ist natürlich auch im Umkehrschluss der Grund, warum Firmen, Unternehmen oder auch Shopbetreiber recht gern auf Adiro zurückgreifen. Denn wo viele Partner sind, gibt es jede Menge Möglichkeiten, die eigenen Werbebotschaften zielgerecht zu platzieren.

Werfen wir doch als erstes einen Blick auf die Anmeldung bei Adiro.

Die Anmeldung bei Adiro

Eigentlich ist das eine Sache von Sekunden.

Man registriert sich, wirft die erforderlichen Daten in die vorgesehenen Eingabefelder und wartet einen Augenblick. Zwar weist der Anbieter daraufhin, dass es bis zu zwei Stunden dauern kann, aber davon kann eigentlich keine Rede sein.

Nun sehen wir uns auch schon mit dem Dashboard, also der Benutzeroberfläche von Adiro konfrontiert, die recht aufgeräumt, wenn auch ein wenig altmodisch, wirkt.

Die Oberfläche von Adiro

Adiro - Alles auf einen Blick, das Dashboard

Da wir für unsere Anmeldung bis dato nur unseren Vor- und Zunamen eingetragen haben, wäre es jetzt sinnvoll, sich um alle „finanziellen“ Belange zu kümmern. Also Bankverbindung eintragen und wenn nötig die Steuernummer hinterlassen.

Das ist insofern wichtig, da wir sonst alle Beträge netto bekommen, aber selbstredend trotzdem die Umsatzsteuer abführen müssen.

Im nächsten Schritt können wir aber schon unsere Webseiten einpflegen, was eigentlich relativ simpel funktioniert. Einfach beim Unterpunkt Webseite – Home, links unten – „Neue Webseite anlegen“ auswählen und die erforderlichen Daten eintragen.

Hierbei scheinen mir allerdings die Kategorien ein wenig sehr weit gefasst und viele Möglichkeiten, um die eigenen Projekte zu charakterisieren, werden nicht geboten.

Ob das aber überhaupt eine Rolle spielt, weiß ich nicht. Doch machen wir jetzt Nägel mit Köpfen und schauen einmal, wie wir InText-Werbung in unserem Blog integrieren können.

InText-Werbung von Adiro

Wenn die eigene Seite oder eben das Projekt der Wahl bei Adiro freigeschaltet wurde, können wir auch sofort damit beginnen, die InText-Werbung für unseren Blog flottzumachen.

Adiro bietet uns in diesem Fall doch einen recht großen Spielraum bei der Gestaltung der einzelnen Elemente und lässt uns Erscheinung, Farbe und Vorkommen individuell anpassen.

Freie Gestaltung der einzelnen Elemente

Anpassung von Unterstreichung, Überschrift, Text und Link

Wie man auf dem Screenshot erkennt, haben wir recht freie Hand und können Überschrift, Text und Links der Anzeigen genau bestimmen. Außerdem legen wir hier fest, welche Farbe die Unterstreichung in unseren Artikeln haben soll und wie viele es pro Seite maximal geben darf.

Hierbei können wir einen Wert zwischen 1 und 8 festlegen, wobei ich hier zur Zurückhaltung raten würde. Denn einerseits wirkt es dann nicht ganz „so spammig“ und außerdem denke ich, dass diese Klickrate höher ausfällt, wenn das Ganze eher dezent eingesetzt wird.

Apropos Spam: Adiro bietet uns eine recht galante Möglichkeit, um die InText-Werbun zu steuern. Dafür setzen wir einfach folgende Bausteine in den Quellcode unseres Blogs, beispielsweise in der index.php oder eben single.php.

<!– aeBeginAds –>
Text der Webseite…
<!– aeEndAds –>

Das ermöglicht es uns, nur bestimmte Bereich – also die zwischen den beiden Adiro-Elementen – mit Werbung auszurüsten. Das finde ich ziemlich praktisch, auch wenn ich noch nicht weiß, ob dies somit auch nur für einzelne Artikel möglich ist. Das probiere ich im Anschluss an die Veröffentlichung aber zu Testzwecken in diesem Beitrag aus.

Diese Eingrenzung hat aber in jedem Fall einen wichtigen Vorteil. Setzen wir sie nämlich nicht, dann bewirft Adiro unsere komplette Seite mit Werbeanzeigen.

Diese werden dann auch im Footer, Header oder auch der Sidebar angezeigt, was vielleicht nicht immer das Ziel ist.

Wichtig finde ich in diesem Zusammenhang vielleicht noch, dass Adiro es uns außerdem ermöglicht, bestimmte Anbieter nicht mehr auszuspielen. Das funktioniert ähnlich wie bei Adsense, wo wir gewisse Partner einfach ausgrenzen können. Vielleicht passen sie nicht in das Erscheinungsbild unseres Blogs, sprechen gegen unsere eigene Grundausrichtung oder sagen uns schlicht und ergreifend nicht zu.

Dafür gibt es bei Adiro einen Filter, den wir recht einfach über den Reiter Webseiten erreichen.

Unliebsame Werbepartner ausgrenzen

Recht versteckt, aber effektiv: AdFilter

Ich habe nochmals einen Screenshot angefügt, da der AdFilter doch ein bisschen versteckt ist. Nach der Aktivierung aber wirkungsvoll alle unliebsamen Werbepartner ausgrenzt.

Dafür tragen wir einfach die Ziel-URL des Werbetreibenden ein und alsbald werden wir keine Anzeigen mehr von ihm finden. Eine Änderung kann allerdings ein paar Stunden brauchen.

Banner-Werbung von Adiro

Außerdem bietet Adiro Banner an, die wir in unseren Blog integrieren können. Das funktioniert ähnlich, wie auch schon die Einbingun der InText-Werbung.

Auch in diesem Fall erfolgt die Vergütung bei einem gültigen Klick, wobei mindestens 10 Cent gezahlt werden. Jedenfalls dann, wenn der Klickende aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz stammt.

Einen Beispiel-Banner binde ich am Ende des Artikels ein, um einmal zu zeigen, wie das Ganze dann aussieht.

Die angebotenen Formate sind die üblichen und wir können zwischen 120×600, 160×600, 300×250, 728×90 und 468×60 wählen. Das sind die gängigen Auslieferungen, doch finde ich eine Alternative zu Plista [Artikel: Geld verdienen mit Plista] und Adsense sehr attraktiv.

Denn spätestens beim Ausschlus aus der Google-Partnerschaft oder auch einer niedrigen Vergütung, kann sich ein Testlauf mit Adiro auszahlen.

Die Vergütung bei Adiro

Zum generellen Verdienst bei Adiro kann ich noch nicht soviel sagen, da ich es bis dato eher sporadisch eingesetzt habe und auf diesem Blog noch nie.

Lediglich das kann ich bisher verlauten lassen, denn das stand in der Mail, die ich nach der Anmeldung der Existenz im Netz erhielt.

Guten Tag,
vielen Dank für Ihre Anmeldung!

Die Webseiten wurden freigegeben, die Standard-Vergütung der InText-Ads bei Ihnen von 5 auf 9 Cent CPC gesetzt.

Nehmen wir also eine Vergütung von 5 bis 9 Cent an. Jedenfalls in meinem Fall. Auf Erfahrungen von anderen bin ich natürlich sehr gespannt.

Die Auszahlungsgrenze liegt bei Adiro übrigens bei 20 Euro, was recht fix gehen sollte. Jedenfalls im direkten Vergleich zu Adsense und Co.

Der Einsatz von Adiro – Ein Fazit

Ich mag InText-Werbung nicht. Sie wirkt auf mich immer wie Spam und birgt selten einen Mehrwert. Im Fall Adiro muss man allerdings einräumen, dass man diese Anzeigen doch recht flexibel gestalten kann und das ist natürlich gut.

Außerdem kann festgelegt werden, wer denn die unliebsamen Botschaften sehen soll. Und so können wir beispielsweise Stammleser ausschließen und nur Besucher, die von Google kommen, unsere InText-Werbung ausspielen. Weiterhin scheint es so, dass der Einbau der Anzeigen recht schnell und vor allem einfach von der Hand geht. Das finde ich schön.

Weiterhin möchte ich in diesem Zusammenhang den Support loben, der auf meine Anfragen innerhalb weniger Augenblicke reagierte und das ist bei etwaigen Problemen natürlich sehr förderlich.

Ich selbst werde Adiro einfach mal auf ein paar Projekten testen und in diesen Blog-Artikel zur Illustration einbinden.

Wer den Anbieter selbst einmal ausprobieren möchte, meldet sich einfach unter folgendem Link an.

Zur Adiro-Anmeldung

Test-Banner:

4 Meinungen

  1. Dominik01-24-2012

    Ich mag Intext ads nicht und würde Sie als blog-Leser niemals anklicken. Als Blogger würde ich nie eine Sekunde daran denken Intext ads auf meinem blog einzusetzen, weil meine Leser es mir garantiert nicht danken würden.

    • Jonas G.01-24-2012

      Hallo Dominik,

      das ist natürlich jedem selbst überlassen. Dennoch halte ich Adiro für eine gute Alternative, wenn auch nicht unbedingt auf einem Blog, der für Nutzer angelegt ist.

      Deshalb wird es hier auch keine InText-Werbung von Adiro geben :)

  2. Ecosiawatch07-17-2012

    Auch ich muss sagen, dass InText dem Blog/Webseite eher schadet, als einen Mehrwert zu bieten besonders weil Adiro nicht unbedingt immer passende Partner hat – heißt: Es wird nicht immer kontextintensive Werbung ausgespielt. Dafür ist die Bannerwerbung umso besser: Sie stellt einen Großteil meiner Einkünfte dar. Wenn InText, dann bitte richtig.

    Grüße die Kollegen von Ecosiawatch

  3. Peter07-19-2012

    InText Werbung ist ansich nicht schlecht. Sollte man aber nicht verwenden wenn einem die Besucher wichtig sind. Da ist ein kleiner Banner doch viel weniger störend. Ich habe mich eben bei Adiro angemeldet und verzweifelt nach Vergütungsmodellen gesucht. Danke das du etwas dazu in deinem Artikel geschrieben hast!