7 gute Gründe, warum gerade DU bloggen solltest!

Mittlerweile bloggt die halbe Welt. Manchmal habe ich jedenfalls diesen Eindruck.

Das liegt mitunter am Umfeld, in dem ich mich bewege. Werfe ich allerdings einen Blick über den Tellerrand, sehe ich doch eher erstaunte Gesichter.

Bloggen? Hä? Was’n das? Warum sollte ich das machen und was habe ich davon?

Nun. Primär hat man davon natürlich rein gar nichts. Außer vielleicht eine Sehnenscheidenentzündung oder einen kaputten Rücken. Und trotzdem machen es viele und tagtäglich werden es mehr. Die Begründung? Tja…

Dieser Artikel richtet somit vornehmlich an Skeptiker, Zweifler und natürlich Unentschlossene und außerdem an all diejenigen, die immer noch den roten Faden suchen.

Das Motto lautet nämlich:

7 gute Gründe, warum gerade DU bloggen solltest!

1. Bloggen macht Spaß

SpaßNun. Vielleicht das Nächstliegende, denn das ist natürlich die Hauptmotivation vieler Blogger.

Beim Schreiben kann man sich – idealerweise – mit Dingen befassen, die einem Spaß machen. Wer es dann auch noch geschickt anstellt, macht gewissermaßen das Hobby zum Beruf.

Natürlich sollte Geld nie die alleinige Muse sein, aber wer schreibt und dann noch über etwas, das ihn selbst fasziniert, kann meistens auch andere davon überzeugen.

Es macht mir Spaß und ich kann das weitergeben.

2. Bloggen verbindet

VerbindungIch glaube, ich habe noch nie so viele Menschen kennengelernt, wie in den letzten Monaten.

Das ist zwar nicht der Zeitraum, der mein Bloggerleben umfasst, aber immerhin der, in dem ich es unter meinem Namen tue. Nur für mich, nicht für andere.

Tagtäglich trudeln unzählige Mails bei mir ein. Viele sind von anderen Bloggern, einige von Auftragsgebern oder Fragestellern und manche dann nur geschäftlicher Natur.

Aber wie auch immer:

Die Faszination Blog grassiert und hierbei ist der Austausch untereinander natürlich die größte Konstante.

3. Bloggen bedeutet Verbesserung

Bloggen heißt VerbesserungIch schreibe immer noch Werbetexte für Agenturen, Artikel für kleinere Magazine oder Webseiten. Dabei muss ich stärker auf Rechtschreibung, Ausdruck und Stil achten.

So penibel bin ich allerdings in meinen eigenen Projekten nicht, auch wenn natürlich keine Fehler wünschenswert sind.

Allerdings habe ich sehr viel bezüglich meiner Schreibfertigkeit, der Produktivität und über den eigenen Rhythmus gelernt.

Ich schreibe schneller, schaffe also mehr und kann „Neues“ viel fixer und kreativer vertextlichen.

4. Bloggen ist unzensiert

Bloggen ist unzensiertJa, manche Beiträge in diesem Blog sind bezahlte Artikel. Doch in keinem Fall ist meine grundsätzliche Meinung gekauft.

Das schätze ich an vielen Blogs, denn hier wird kein Blatt vor den Mund genommen und das ist auch gut so. Natürlich geht es nicht darum, unnötig zu provozieren, unbedacht zu handeln oder willkürlich zu beleidigen.

Doch wenn ich eine ehrliche Rezension lesen möchte, schaue ich in Blogs nach. Nicht bei Amazon oder Produktbeschreibungen.

5. Bloggen verschafft Selbstvertrauen

Bloggen schafft SelbstvertrauenIch weiß noch, wie ich als Student Referate hielt. Natürlich habe ich auch lebhafte Erinnerungen an meine Schulzeit. Dort habe ich das erste Mal erlebt, wie meine Stimme, meine Sprache, also meine Worte wirkten.

Manchmal war das spannend, einige Male furchteinflößend und ganz selten grandios. Beim Bloggen, jedenfalls in Nischen, befasst man sich regelmäßig mit einer Thematik. Kann also vielschichtig über ein Thema berichten und muss sich nicht auf eine handvoll Quellen stützen.

Außerdem erfordert es manchmal Mut, einen Artikel zu veröffentlichen.

Die eigenen Worte an ein unbekanntes Irgendwas zu richten. Doch mit der Zeit lernt man, dass Kritik nicht alles ist und kann sicherer auftreten.

[Bin ich gut genug? Die Angst vorm Bloggen.]

6. Bloggen macht „kluk“

Bloggen macht klugIch lerne jeden Tag etwas Neues, weil ich mich mit Dingen beschäftigen muss.

Das ist nicht immer wichtig, manchmal sogar sinnlos. Aber letzten Endes schärft es das eigene Profil und man kann daraus profitieren. Zwar gibt es Tage, die nicht unbedingt etwas Grandioses bezüglich der eigenen Interessen bereithalten, doch jeder Tastenanschlag birgt Wissen.

Ich schreibe Sachverhalte auf, bündel meine Gedanken und reflektiere diese auf diesem Wege.

Das macht man mitunter in jeder wissenschaftlichen Arbeit, aber eben auch in jedem Artikel. Denn im Augenblick des Schreibens, wenn ich versuche, etwas zu erklären, zeige ich es mir selbst noch einmal.

Wer mal einer Rechenniete den Dreisatz beigebracht hat, wird dabei auf soviele Beispiele zurückgegriffen haben, dass er ihn selbst nie wieder vergisst.

7. Bloggen ist wichtig

Bloggen ist wichtig!Ich muss keine prominenten Beispiele á la Ai WeiWei anführen, um das zu zeigen.

Blogger bilden einen Pol. Welchen lasse ich dabei außer Acht. Denn sie werfen jeden Beitrag ins Internet, der einen Sachverhalt anders aufzeigt. Es ist nicht immer wichtig, das Rad neu zu erfinden. Das kann eh keiner.

Primär geht es darum, dass Meinungen geschaffen werden, die das beschränkte Umfeld des Einzelnen aufbrechen und dafür sind Blogger wie geschaffen. So!

Dieser Beitrag darf geteilt und kommentiert werden, aber das ist gar nicht soo wichtig. Viel schöner wäre es, wenn Du jetzt Deine Idee verwirklichst und darüber schreibst, was Dich interessiert.

Denn es gibt jede Menge Gründe, warum gerade Du bloggen solltest.

3 Meinungen

  1. Helge02-06-2012

    Bloggen macht vor allem dann Spaß, wenn man gute Artikel lesen kann.

    Die Gründe sprechen mir aus der seele. danke dafür. außerdem finde ich, dass bloggen den Kopf frei machen kann. Wenn ich viele Dinge sortieren muss, hilft es einfach sie aufzuschreiben.

    Grund Numero: 8 :)

  2. Matze02-06-2012

    Ich würde sagen, das Bloggen vor allem Spaß macht und auch soll. Natürlich gibt es einen Unterschied, ob ich mit einem Blog Geld verdienen will, denn da muss man manchmal ran, auch wenn die lust fehlt.

    Aber auch das wird nichts, wenn kein Spaß da ist. Das gilt übrigens für jede Arbeit, vor allem als Selbständiger :)

    • Jonas G.02-07-2012

      @Helge

      Ja, beim Bloggen kann man wirklich die eigenen Gedanken sortieren. Da stimme ich Dir zu :)

      @Matze

      Dito. Ja. Bloggen muss und sollte Spaß machen, gerade wenn dann doch eine Monetarisierungsabsicht mitschwingt.