10 Gründe, warum Blogger kein Geld im Internet verdienen!

Gründe, warum Blogger kein Geld verdienenViele denken sich, dass man schnell einen Blog aufsetzen kann, jede Woche den ein oder anderen Artikel publiziert und danach im Internet Geld verdient wird.

Wenn man sich die deutsche Blogosphäre anschaut, fällt aber schnell auf, dass die wenigstens auch nur einen minimalen Verdienst erwirtschaften.

Ja, mehr noch, Blogger sind das Synonym zur bettelnden Kirchenmaus und schreiben meist für sich allein. Manche erheben sich aber aus der breiten Massen und machen wirklich Gewinn.

Es gibt also Gründe, warum einige mit dem eigenen Blog Geld und Besucher generieren und andere hauptsächlich ihre Servermiete abstottern.

In diesem Artikel möchte ich erklären, warum manche Blogs erfolgreich sind und andere lediglich den Bodensatz im virtuellen Raum bilden.

10 Gründe, warum Blogger kein Geld verdienen.

  • Der Faktor Zeit

Viele Legen munter los, hauen in die Tasten und werfen die ersten Artikel in den virtuellen Raum. Dann folgt schnell der Frust und löst die Vorfreude ab. Keiner kommt und bestaunt die gesammelten Ergüssen.

Die Begründung liegt jedoch auf der Hand, Suchmaschinen brauchen ein wenig Spielraum, um die eigenen Seiten zu indizieren. Nach drei Wochen gewinnt keiner einen Blumenstrauß. Durchalten heißt also die Devise.

Wer nach einem Jahr immer noch keinen Erfolg mit dem eigenen Blog hat, sollte aber trotzdem nach Alternativen suchen.

  • Geld, Geld, Geld!

Mittlerweile schallt es ja aus jedem Winkel. Auch ich verkünde auf diesem Blog, dass man Geld im Internet verdienen kann. Hand in Hand mit dem ersten Grund, stellen sich aber selten innerhalb weniger Augenblicke Blogeinnahmen ein und das ist natürlich blöd. Um die eigenen Einnahmen sollte man sich vorerst überhaupt nicht kümmern, jedenfalls nicht als Antrieb zum Bloggen.

Nicht nur deshalb schreiben, weil man theoretisch irgendwann einen soliden Nebenverdienst erwirtschaften kann.

  • Die falsche Ausrichtung

Viele Blogs, viele Themen – Kein Problem. Dass der eigene Blog aber speziell sein sollte, vergessen viele und schreiben über Hinz und Kunz. Eine klare Ausrichtung ist einerseits wichtig für den Faktor ‚Geld‘, da so bessere Affiliate-Programme an Land gezogen werden können und natürlich für wiederkehrende Leser.

Wer heute über WordPress schreibt und morgen über Landwirtschaft, kann natürlich keinen bestimmten Besucher ansprechen.

  • Der mangelnde Content

Erfolgreich bloggen heißt unter anderem, dass der eigene Blog regelmäßig mit neuen Inhalten verwöhnt wird. Das heißt nicht, dass jede Woche 20 Artikel das Licht des Internets erblicken müssen, aber ein gewisser Zyklus sollte doch vorhanden sein. Sogar, wenn man nur am Wochenende Zeit zum Schreiben hat, können die Artikel sinnvoll unter der Woche aufgeteilt werden.

Es bringt keinem etwas, wenn in einer Woche 10 Artikel und dann einen Monat gar kein Content geliefert wird.

  • An der Zielgruppe vorbei

Zu wissen, wer die eigenen Leser sind, ist enorm wichtig, um Geld mit dem Blog zu verdienen. Wenn ich einen Blog zum Thema ‚Geld verdienen im Internet‘ betreibe und meine Zielstellung ist, dass meine Leser die Anleitungen, Ideen und Hilfestellungen nachvollziehen können, bringt der Fachjargon gar nichts. Auch ein Business-Layout bringt nichts, wenn ich über Hörspiele für Kinder schreibe.

Zum Thema Zielgruppe finden und definieren habe ich schon einen ausführlichen Artikel verfasst.

  • Suchmaschinenoptimierung? Pff!

Viele Blogger, die noch in den Startlöchern mit ihrer Seite sitzen, legen wenig oder gar keinen Wert auf Suchmaschinenoptimierung. Nun ist SEO natürlich nicht das A und O, wie viele aus den virtuellen Winkeln des Netzes schreien, aber doch ein entscheidender Faktor.

Einen Artikel, der sich mit den Themen ‚Geld und Internet‘ beschäftigt, ‚Ordentlich Kohle‘ oder ‚Geil!‘ zu nennen, macht einfach keinen Sinn und wird über Google keinerlei Traffic bringen. Auch das Verwenden von Keywords heißt nicht, dass man in die letzten Winkel des eigenen WordPress-Templates vordringen muss.

  • Den Leser langweilen und keinen Mehrwert bieten

Besucher kommen in der Regel auf eine Seite, weil sie ein konkretes Problem haben. Ob sie nun wissen wollen, wie sie die eigenen Blogeinnahmen steigern können, der Haarknoten perfekt zu stecken ist oder wie man Spargel sticht. Leser suchen meistens Lösungen und nicht nur Vermutungen und Halbwahrheiten.

Wenn ich meinem Besucher in einem bestimmten Artikel helfen kann, wird er auch auf meiner Seite bleiben und vielleicht sogar wiederkommen.

  • Ick hau‘ in die Tasten, wa?

Im Alltag ist es vielleicht manchmal egal, im Freundeskreis sowieso. Beim Bloggen sollte aber eine gewisse Norm eingehalten werden, jedenfalls wenn Traffic und Geld im Blog eine Rolle spielen. Der Ausdruck kann also entscheidend für den Erfolg eines Blogs sein – Nichts gegen Dialekte, Mundart und Co, aber macht es Sinn, das zu verschriftlichen?

Natürlich kann ich über meine Urlaubsziele und Emotionen schreiben; dann verstehe ich meinen Blog aber wirklich als virtuelles Tagebuch. Das kann mit Sicherheit Spaß machen, aber so verdient man kein Geld im Internet. Denn die richtige Schreibe schafft auch das gewisse Maß an Vertrauen.

  • Keine Experimente wagen

Häufig sehe ich Blogs, die eine statische Werbeeinblendung haben. Das ist natürlich okay, um aber mit dem eigenen Blog im Internet Geld zu verdienen, ist es wichtig die verschiedensten Dinge auszuprobieren. Schön, dass ich irgendwo gelesen habe, wie ich meine Adsense-Einnahmen um 500% steigern kann.

Wenn das aber so nicht bei mir funktioniert, habe ich davon nichts. Konstante Einnahmen mit dem Blog zu erwirtschaften heißt also, dass ich MEINEN Weg selbst finden muss. Häufig klappen Anzeigen im Content, ist das bei mir auch so? Probier’s aus!

  • Zu hohe Erwartungen haben

Jetzt sind wir wieder beim ersten Punkt gelandet, vielleicht zieht sich dieser auch durch alle Faktoren!? Aber es bringt nichts, wenn alles von 0 auf 100 funktionieren soll. Um erfolgreich zu bloggen und wirklich mit dem eigenen Blog Geld im Internet zu verdienen, braucht es kleine Ziele.

10 Besucher an einem Tag? Rekord! Der erste Feed-Leser? Hoch die Tassen. Mit kleinen Schritten ist alles möglich. Nur Geduld!